Kurzeinführung Praxis

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  • PatientInnen hinzufügen:

Nach dem Einloggen erscheint die erste Seite der Programmoberfläche von symptom & sense:  Patientenauswahl

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Anklicken des Button, neuer Patient, lässt die Patientendatei, Patient hinzufügen, erscheinen.

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Geben sie die entsprechenden Daten ein und klicken sie rechts oben auf „Patient hinzufügen„: der oder die PatientIn erscheint in der Patientenliste.

 

  • Neue PatientInnen auswerten

Sie klicken nun den Button rechts außen Neue Auswertung an und….

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…und gelangen zur Symptomsuche.praxis-ke-4

Die Symptomsuche ist als Ganzwortsuche aufgebaut: d. h. das gesuchte Symptom muss ausgeschrieben in das Suchfenster eingetragen werden

Sie können auch über das Fenster, INDEX (links außen in der Eingabezeile), eine bestimmte Körperregion auswählen und ggf. mit dieser und einem zusätzlichen Wort die Suche eingrenzen.

Das Programm listet selbsttätig die ausgewählten Symptome auf. Mit dem Anklicken von Search (rechts außen in der Eingabezeile) kann man die Suche wiederholen,  was manchmal zu einer engeren Auswahl führt.

Wenn Sie das gesuchte Symptom gefunden haben, hier Schuleintritt, Schule verschlimmert: Beschwerden von Schulkindern klicken Sie es an.

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Sie werden nun gefragt, ob das Symptom AKTUELL und ob das Symptom SICHER ist, da nur Symptome, die Sie als aktuell und sicher bestätigt haben, vom Computerprogramm gewertet werden!praxis-ke-7

Anklicken von Speichern, trägt das Symptom in die Symptomenliste unter Symptomsuche ein.

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Haben Sie alle Symptome ihres Patienten auf diese Weise  eingegeben, finden Sie sie alle auf der Seite,  Symptomsuche, nach ihrer Wertigkeit gelistet.

 

  • Reihenfolge des Anklickens (=Aktivieren) von Symptomen für die Auswertung:

Links außen von jeder Symptomenbezeichnung befindet sich ein leeres Kästchen.

Klickt man es an, wird das Symptom zur Auswertung frei gegeben.

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In einer „auswertungswürdigen“ Symptomenliste sollte mindestens ein Symptom mit rot und / oder ein Symptom mit dunkelblau umrandetem Kästchen vorhanden sein.

Ebenso sollte eines der Symptome der Symptomenliste doppelt umrandet sein. Dieses Symptom ist programmseitig  als Hauptsymptom deklariert. Das bedeutet, es ist der „Kristallisationskern“ der Auswertung. Sobald es erscheint, ist eine Auswertung sinnvoll.

Um dies zu erreichen, klickt man nun das oberste rote, das oberste dunkelblaue und das oder die obersten Kästchen ohne Farbumrahmung an und gibt sie so zur Auswertung frei. Wenn sich danach kein doppelt umrandetes Hauptsymptom zeigt, aktiviert man ein nicht umrahmtes Kästchen nach dem anderen von oben nach unten bis ein Hauptsymptom erscheint.

Dies ist das Grundschema. In der Praxis klickt man als erstes alle Symptome der Symtomenliste an. Bei genügend großer Symptomenzahl ergeben sich üblicherweise je nach Aktivierungsstatus verschiedene Hauptsymptome.

Um das bestpassende auszusuchen deaktiviert man das aktuelle (zuletzt erschienene) Hauptsymptom. Es wird daraufhin programmseitig ein anderes Hauptsymptom angezeigt. Wenn es die Fallcharakteristik besser trifft, ist auch die Symptomenkonstellation der nachfolgenden Auswertung besser für eine Repertorisation geeignet.

Routinemäßig werden nun alle Hauptsymptome, die auf diese Weise angezeigt werden, deaktiviert. Man stellt auf diese Weise fest, wie viele und welche Hauptsymptome die Symptomenliste erstellen kann, und  vergleicht ihre Inhalte (es sind diejenigen Symptome, die kein Häkchen mehr haben). Jedes der Hauptsymptome hat Fallbezug, das zur Auswertung geeignetste ist dasjenige, das der Charakteristik und Schwere der Symptomatik am besten gerecht wird.

Gibt es trotz Anklicken aller Symptome der Symptomenliste kein Hauptsymptom, müssen zusätzliche Symptome am Kranken erhoben bzw. in die Liste eingetragen und aktiviert werden.

Eine genaue Beschreibung der Vorgangsweise finden Sie im Portal zum Programm unter Einführung, Maximale Verschreibungssicherheit bei einfachen wie schwierigen Fällen.

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Im Beispielsfall fehlt ein Symptom mit rot umrahmtem Kästchen, wir haben also keinen ursächlichen Hinweis. Der Ursache käme stets die höchste Wertigkeit zu. Es sind allerdings zwei dunkelblau umrandete Kästchen vorhanden, sie stehen für destruktive, resignative Momente des Falls. Mangels ursächlicher (roter) Symptome sind sie in dieser Liste die ranghöchsten. Die Gruppe der Kästchen ohne Umrahmung stehen in der Rangfolge an dritter Stelle, hier naturgemäß an der zweiten.

In einer neu erstellten Symptomenliste sind die Symptome noch nicht aktiviert. Die Kästchen sind also leer. Wie schon oben angedeutet klickt man zuerst die charakteristischen Symptome an. Hier handelt es sich um einen „Papierfall“, wir gehen also nach dem  Grundschema vor und klicken das oberste dunkelblau umrahmte Kästchen an, danach alle nicht umrahmten Kästchen von oben nach unten und zwar so lange bis ein Symptom mit doppelter Umrahmung erscheint. Ist dies nicht der Fall wird auch das zweite dunkelblau gekennzeichnete Symptom aktiviert.

Ausnahme: ist das zweite dunkelblaue Symptom in der Fallgeschichte charakteristisches Symptom,  z. B. das Symptom, weshalb der Patient in die Praxis kam, kann man mit ihm eine zweite Auswertung (Referenzauswertung) nach den gleichen Regeln durchführen. Man aktiviert es durch Anklicken anstatt des darüberstehenden ersten.

Das Symptom mit der doppelten Umrahmung ist das erwähnte Hauptsymptom. Sobald es gefunden ist, ist eine Auswertung möglich. Diese führen Sie nun aus, indem sie den Button „Auswertung“ oben rechts anklicken.

 

  • Auswertung

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Die Auswertung der Symptome, die Erstellung dynamisch gegensätzlicher Symptome – komplementärer Paarungen – erscheint.

Es sind 

Nägelbeißen >< Mutterfixierung,  Schuleintritt >< Mutterfixierung, Kopfschmerz Überessen >< Mutterfixierung,  Mutterfixierung >< Übelkeit Autofahren, Nägelbeißen >< Schuleinritt, Nägelbeißen >< Kopfschmerz Überessen

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Die grünen Kästchen rechts neben den Symptomennamen verweisen auf ein Entwicklungsthema. Bei dunkelgrün geht es um den Leistungsdruck. Achten Sie bitte immer darauf, dass in einer Auswertung, das Symptom, weshalb der Patient in die Praxis kam,  bei den doppelt umrandeten Paarungen vorkommt! Ist dies nicht der Fall muss man über Aktivieren und Deaktivieren einzelner Symptome das Ergebnis korrigieren. Ist das nicht möglich, fehlt vermutlich ein wesentliches Symptom.

 

  • Endauswertung

Nun klicken Sie in der Auswertung oben rechts auf Endauswertung.

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Die die Krankheit Ihres Patienten oder Ihrer Patientin am deutlichsten repräsentierenden Symptome erscheinen der Reihe nach gelistet und können von Ihnen repertorisiert werden.

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Hauptsymptom: Mutterfixierung

Hauptpaarung I:  Nägelbeißen >< Mutterfixerung

Hauptpaarung II:  Schuleintritt >< Mutterfixierung

Kommentar: Hier können Sie die sich aus der Zusammenfassung der Texte der Symptomenpaarungen ergebende Krankheitsbotschaft eintragen.

Wenn die hier aufgelisteten Symptome für die homöopathische Repertorisation nicht genügen, kann man auf der Seite Auswertung alle doppelt umrandeten komplementären Symptomenpaare als  ergänzende Symptomenquelle nutzen.

Das Wertungsschema auf der Seite Auswertung bleibt immer gleich. Den höchsten Rang besitzen doppelt umrandete rote Paarungen, den zweithöchsten die doppelt umrandeten dunkelblauen, den dritthöchsten Rang die doppelt umrandeten Paarungen der Restfarben. Weitere Informationen zur Reihung der Symptome finden Sie in Kurzeinführung Theorie und im Handbuch erklärt (siehe auch Buch: symptom & sense, ML Verlag 2016).

 

  • Funktion Repertorium

Die Übersetzung der Symptome von symptom & sense in Repertoriumsrubriken erfolgt über die Funktion, Repertorium rechts außen.

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Anklicken ruft zwei Listen entsprechender Repertoriumsrubriken auf, eine für das Repertorium Synthesis des Radar-Programms, das andere für das Repertorium Complete, das von einigen anderen Programmanbietern, zum Beispiel  mac repertory, Comrep etc., genutzt wird.

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Die Repertorisation dieser ausgewählten Symptome und ihrer Rubriken können Sie extern in einem dieser beiden Repertorien durchführen. Man sollte allerdings beide nutzen, weil beide ihre Stärken und Schwächen haben.

Wie schon oben erwähnt, kann das Krankheitsmotiv im Fenster, Kommentar der Seite Endauswertung erstellt werden. Hier kann man es mit den Arzneimitteln der Wahl vergleichen.

 

  • Arzneimittelsuche

Neben dem Fenster, Kommentar, befindet sich die Funktion, Arzneimittel Suche.

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Hier können über 500 Arzneimittelmotive aus meiner Materia medica der Motive aufgerufen und durch Anklicken des Textes im Suchfenster fixiert werden.

Durch Hin- und Herschalten zwischen Kommentar und Arzneimittel Suche kann man das Krankheitsmotiv mit einem oder mehreren Arzneimittelmotiven vergleichen.

Achtung: Will man, wie in diesem Beispielsfall möglich, eine Referenzauswertung machen, geht man zurück auf die Seite Symptomsuche und aktiviert hier das zweite dunkelblaue Symptom (schuppiger Hautausschlag hinter den Ohren) anstelle des ersten. Das führt in der Auswertung und Endauswertung zu geänderten Paarungen, deren Symptome ebenfalls repertorisiert und mit der ersten Auswertung verglichen werden können.

 

Auf der Seite

Maximale Verschreibungssicherheit bei einfachen wie schwierigen Fällen:

erfahren Sie detailliert, wie Sie die Praxis-Anwendung des  Programms perfektionieren können.