Maximale Verschreibungssicherheit bei einfachen wie schwierigen Fällen:

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A. METHODIK:

 Vorgangsweise im Überblick:

Kurzbeschreibung SCHRITT 1, 2, 3, 4 und 5

 Vorgangsweise im Detail: 

SCHRITT 1: Symptomsuche:

SCHRITT 2: Welche Symptome werden für die Auswertung angeklickt?

SCHRITT 3: Auswertung:

SCHRITT 4: Endauswertung – Repertorisation:

a. Doppelte Repertorisation:

b. Miasmatische Absicherung über Speisesymptome:

c. Wie man b zur Korrektur nutzt:

d. Rückversichernde Referenzrepertorisation:

SCHRITT 5: Fehlender Erfolg von Verschreibungen – Problem der Blockaden:

B. MIASMATISCHE ARZNEIMITTELLISTE:

C. ÜBERSICHT: MIASMEN UND IHRE ARZNEIMITTEL:

 

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A. METHODIK:

ACHTUNG, fast alle nachfolgend beschriebenen Verschreibungskriterien sind Versuche, der unvermeidlichen Inhomogenität des Repertoriums Herr zu werden. Die Tatsache, dass keine Rubrik sicher sein kann,  indem sie alle zuständigen Mittel enthält, ist unvermeidlich, nicht jedoch die Korrektur des Problems, dass das Repertorium von vielen Autoren erstellt wurde. Damit meine ich Probleme der Begriffsverwendung und des Abgleichs der Rubriken: z. B. sollten ähnlich lautende Rubriken im Wesentlichen auch die gleichen Mittel enthalten. Das wäre aber Aufgabe der Herausgeber.

Das Programm symptom & sense fußt auf einer dynamischen Denkweise, bei der die Symptome als Vektoren betrachtet werden.  Das befreit  die Symptomenreihung oder Hierarchisierung nicht vollständig vom subjektiven Gutdünken, ist aber der üblichen Vorgangsweise bei der Symptomenauswahl weit überlegen.

Damit meine ich vor allem die Art der Hierarchisierung der Symptome nach

  1. Gemütssymptomen, b. Allgemeinsymptomen, c. Abneigung, Begierden und d. Lokalsymptomen,

die den Kern der meisten gängigen Vorgangsweisen bildet und eigentlich von subjektiven Eindrücken durchsetzt ist.

Ausgehend vom Umstand, dass das Programm das Krankheitsmotiv benennen kann, hoffte ich ursprünglich, über dieses Motiv zum richtigen Mittel zu gelangen – ich hab ja in der Materia medica der Motive (ML Verlag) über 500 homöopathische Arzneimittel in Umgangssprache übersetzt. Leider hat eine Umgangssprache nicht die  erforderliche Exaktheit, um dieser Aufgabe zu genügen, also einander ähnliche Arzneimittelmotive sicher zu differenzieren.

Der alternative statistische Weg, die Symptomen also einfach ein zu geben, auszuwerten und das Resultat zu repertorisieren, war aus den oben genannten repertorialen Gründen ebenfalls nicht wirklich befriedigend.

Die bestmöglichen Resultate erhielt ich durch eine Kombination beider Vorgangsweisen. Die Berücksichtigung des biographischen Ablaufs verwies auf die Kausalität und erbrachte somit inhaltliche Kriterien, die ich beim Aktivieren der Symptome für die Auswertung (= Anklicken auf der Programmseite Symptomsuche) nutzte.

Die Auswertung in symptom & sense erbrachte nun eine entsprechend auf die jeweilige Situation der Kranken abgestimmte Krankheitsbotschaft. Danach folgte die Repertorisation und wenn nötig Eingrenzung der Mittel der Wahl durch charakteristische Symptome oder Keynotes. Auch diese können im Zuge dieser Vorgangsweise als geeignet oder  ungeeignet differenziert werden.

Die nachfolgenden Erläuterungen sind also Strategien, das Krankheitsmotiv von symptom & sense und die tatsächliche emotionale Lage der PatientInnen zur Deckung zu bringen und in eine Repertorisarion zu fassen.

 

Vorgangsweise im Überblick:

SCHRITT 1: Eintrag auf die Programmseite Symptomsuche.

Symptome bestehen aus der Lokalisation und den Umständen (Modalitäten), die es bessern oder verschlimmern

Zu berücksichtigen sind bei der Symptomenwahl

BIOGRAPHISCHE PRINZIP: zeitliche Reihenfolge des Erscheinens der Symptome.

NUR SICHERE SYMPTOME: Wortlaut und Fakten müssen übereinstimmen

MODALITÄTEN (Umstände der Verbesserung und Verschlimmerung) UND EIGENARTEN (z.B. Schmerzcharakteristik) verweisen auf die Dynamik des Krankheitsgeschehens, sind also vorrangig.

GLEICHE MODALITÄTEN:  eine Modalität sollte nur einmal verwendet werden.

GLEICHE LOKALISATIONEN mit verschiedenen Modalitäten können mehrfach verwendet werden.

PROBLEM SPEISESYMPTOME: für die Repertorisation nicht empfehlenswert, es sei denn es handelt sich um mit Organproblemen verknüpfte Speisesymptome oder soziale Drogen.

Mit Abstrichen kann man ihm Notfall die basalen Geschmacksrichtungen, süß, salzig, scharf und sauer, verwenden.

Speisesymptome bilden die soziale Dynamik eines Menschen ab, nicht den Konflikt. Deshalb sollte in symptom & sense eine Auswertung nur mit Speisesymptomen gemacht werden. Sie verweist über diese soziale Dynamik auf die miasmatische Tendenz des Falles.

GEMÜTSSYMPTOME: mindestens die Hälfte der Gemütssymptome sind inhaltlich nicht sicher zuzuordnen. Wenn möglich sollten Symptome, die anwenderseitig zu bestätigen sind, nicht zur Repertorisation verwendet werden.

WAS TUN, WENN MAN EIN SYMPTOM IN symptom & sense NICHT FINDET? Man trägt nur die Modalität in die Seite Symptomensuche des Programms ein. Sollte das Symptom in der Auswertung erscheinen und für die Repertorisation relevant sein, kann es dann in seinem eigentlichen Wortlaut im Repertorium aufgesucht und verwendet werden.

 

SCHRITT 2: Symptomenauswahl  für die Auswertung:

Abb.: Sie sehen eine schematische Darstellung der Programmseite „Symptomliste“: Das Aktivieren von Symptomen – sie bestehen aus dem Symptomennamen (Symptom / Modalität) und Symptomentext – erfolgt durch Anklicken der leeren Kästchen links außen.

 

Vorgangsweisen der Auswahl von Symptomen in der Symptomenliste:

Auf der Seite Symptomsuche des Programms sind die Symptome nach Farbgruppen (Farbe der Kästchen) untereinander angeordnet. Die Reihenfolge ist rot, dunkelblau und farblos.

Bei den farblosen Kästchen gilt beim Anklicken die Grundregel, dass Symptome mit Modalitäten bevorzugt werden. Naturgemäß geht es auch darum, dass sie Fallrelevanz haben. Erst, wenn auf diese Weise kein Hauptsymptom erzielt werden kann, folgen die Restsymptome.

a. Standardvorgangsweise:

  1. Das oberste rot gekennzeichnete und das oberste dunkelblau gekennzeichnete Kästchen werden zuerst angeklicktBefindet sich unter diesen ein weiteres essentiell rotes oder dunkelblaues fallrelevantes Symptom, wird auch dieses angeklickt. Danach folgen nach obiger Grundregel fallrelevante farblose Kästchen.

b. Alternativ und von mir derzeit bevorzugt:

  1. Das oberste rot gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt. Befindet sich unter den roten Symptomen ein weiteres essentiell fallrelevantes Symptom, wird auch dieses angeklickt.  Danach folgen die fallrelevanten farblosen Kästchen. Die Auswertung dieser Symptome verweist auf die kausale Dynamik des Falles
  2. Das oberste dunkelblau gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt. Befindet sich unter den dunkelblauen Symptomen ein weiteres fallrelevantes Symptom, wird auch dieses angeklickt. Danach folgen fallrelevante farblosen Kästchen. Die Auswertung dieser Symptome verweist auf die resignative Dynamik des Falles.

Man aktiviert durch Anklicken mehr und mehr Symptome, bis ein doppelt umrandetes Hauptsymptom erscheint. Nun ist eine Auswertung möglich.

PROBLEM MEHRERE HAUPTSYMPTOME – welches soll man nehmen? Man klickt Auswertung an und überprüft, ob die fallrelevanten Symptome innerhalb der doppelt umrandeten Symptomenpaare aufscheinen. Die Auswertung sollte so nahe wie möglich am Geschehen sein.

 

 

SCHRITT 3: Auswertung:

Die Bedeutung der Farbkombinationen komplementärer Symptomenpaare.

Beispiele der Bedeutung von Farbkombinationen:

Die mit rot oder dunkelblau kombinierte Farbe gibt also Auskunft über das herrschende Miasma. Bei der Kombination rotdunkelblau sind Ursache (rot) und destruktive Reaktion (dunkelblau) Nachbarn. Der Übergang erfolgt also unmittelbar. Am deutlichsten ist dies beim Schockmiasma, hier wäre noch das Vergiftungs- oder Arzneimittelmiasma zu ergänzen. Die Carcinogenie verweist auf die selbstzerstörerische Basis eines Falles.

Obige Abbildung zeigt fünf Auswertungen. Je nach Farbkombination kann eine  Auswertung daher Auskunft geben

  1. über den Inhalt des herrschenden Konflikts. Die miasmatische Zuordnung verweist auf die miasmatische Tendenz des Falles. Das ist bei der Auswahl des passenden Arzneimittels nach der Repertorisation wichtig.
  2. ob das aktuelle Krankheitsgeschehen durch die Symptome der Auswertung – es sind die Symptome der komplementären Symptomenpaarungen – getroffen ist. Die Auswertung hat primär gegenwärtige und fallrelevante Symptome zu enthalten. Ist dies nicht der Fall muss sie durch Aktivieren oder Deaktivieren von Symptomen auf der Programmseite Symptomsuche  angepasst werden.
  3. Zur Absicherung der miasmatischen Tendenz eines Falles empfiehlt sich eine eigene Auswertung der Speisesymptome. Die oben geschilderte Auswertung eines Falles erbringt ja eine miasmatische Tendenz. Nun geht es darum, diese Tendenz zu bestätigen. 

Dazu klickt man auf der Programmseite mit dem Patientennamen – diese Seite erscheint nach Aufruf des Patientennamens in der Patientenliste – und klickt rechts oben den Schriftzug Neue Auswertung an.

Es erscheint die Seite Symptomsuche.

Hier tragen wir alle Speisesymptome ein und klicken dann auf Auswertung.

Anders als bei der Fallauswertung, die alle fallwichtigen Symptome enthält, braucht diese Auswertung keine doppelt umrandeten Symptomenpaare. Auch die Reihenfolge von oben nach unten spielt keine Rolle, es geht nur um die Häufigkeit von Farbzuordnungen der komplementären Paarungen.

Die miasmatische Tendenz der Paarungen der Standardanalyse sollte sich in der miasmatischen Tendenz der Paarungen der Speisesymptome wiederfinden.

Ist dies nicht der Fall, liegt möglicherweise ein Fehler vor. Das kann ein irrelevantes oder unsicheres Symptom der Fallauswertung oder Speiseauswertung sein.

In manchen Fällen werden sich mehr als zwei Miasmen zeigen. Wenn es dabei kein deutliches Überwiegen eines Miasmas gibt, entscheidet die miasmatische Tendenz der Standardanalyse.

Die Begründung ergibt sich aus der Tatsache, dass abgesehen von den einfachen Geschmacksrichtungen (süß, salzig, scharf, sauer), sozialen Drogen oder den Speisesymptomen mit Organbezug, die Verwendung eines einzelnen Speisesymptoms der Auswertung eine zufällige Dynamik geben kann, weil ja die Speisesymptome per se die soziale Dynamik (= Konstitution) von PatietInnen abbilden, während die Standardauswertung den Konflikt erfasst. Die Konstitution kann sich z. B. in Schocksituationen oder bei destruktivem Krankheitsverlauf ändern. Wenn also das Ergebnis der Standardanalyse rot / dunkelblau ist, spielt das Resultat der Speiseanalyse keine Rolle.

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SCHRITT 4: Endauswertung – Repertorisation:

Ist die Auswertung in der eben geschilderten Manier abgeklärt, werden die Symptome der doppelt umrandeten Symptomenpaarungen für die Repertorisation verwendet.

Nachfolgend einige Möglichkeiten der Verbesserung des Resultats:

a. Doppelte Repertorisation (wenn möglich): Verwendung zweier Repertorien, z. B. Synthesis und Complete. Falls das nicht möglich ist, muss man sich mit einem Repertorium begnügen. Die Referenzrepertorisation (siehe unten d. Einengung Mittel der Wahl, 3.) ist dann doppelt wichtig.

b. Repertorisation – Vorbereitung: alle fallrelevanten Symptome werden im genutzten Homöopathieprogramm, z. B. Radar, Mc-Repertory etc., aufgelistet. Das sollte schon vor einer Auswertung in symptom & sense geschehen (umgekehrt kann man über die Programmfunktion, Repertorium, passende Repertoriumsrubriken finden). Man erhält so  Hinweise über die Größe der Rubriken oder passende Stichworte zur Auffindung der Symptome in symptom & sense (umgekehrt zeigt die Programmfunktion, Repertorium, auf, wie viele Möglichkeiten der Übersetzung in Repertoriumsrubriken es gibt).

c. Repertorisation – Fragen der Eignung bzw. Symptomengröße: Falls eine Rubrik zu wenig Mittel hat, z.B. deutlich unter 40,  erweitert man sie mit dem gleichlautenden Allgemeinsymptom oder einem oder mehreren thematisch und damit dynamisch gleichsinnigen Symptomen oder einem übergeordneten Symptom.

z.B. Auge, Exkoriation, Lider hat 15 Mittel. Wir können Haut, Exkoriation ergänzen, es hat 60 Mittel.

Siehe unten Vorgangsweise im Detail, SCHRITT 4 c. Repertorisation – Frage der Eignung eines Symptoms:

d. Einengung der Mittel der Wahl:

1.  Die Auswertung der Symptome im Programm symptom & sense verweist über die Farbkombination auf das herrschende Miasma (siehe obige Abbildung zu SCHRITT 3).

2. Als erstes macht man eine Repertorisation mit den Symptomen dieser symptom & sense – Auswertung und der Rubrik des herrschenden Miasmas.

  1. Die dafür nötigen miasmatische Rubriken müssen Sie in Ihrem Homöopathieprogramm selbst einrichten. Dies ist einer der Gründe, weshalb Sie ein nachtragsfähiges Programm benötigen.  Die miasmatisch  zugeordneten Arzneimittel finden Sie am Ende des Kapitels C. ÜBERSICHT: MIASMEN UND IHRE ARZNEIMITTEL.Die Analyseeinstellung der Repertorisation ist Summe der Symptome.Das herrschende Miasma erscheint im Rahmen der Auswertung von symptom & sense. Wie oben schon erwähnt verweist die Farbkombination der komplementären Symptomenpaare auf das aktive Miasma. Die Bestätigung erfolgt  mit einer zweite Auswertung, nämlich die der Speisesymptome. Diese werden wenn möglich nicht in der Standardauswertung sondern nur hier in dieser ergänzenden Auswertung verwendet.Ein Beispiel: Erbringt die Auswertung der Gemüts- und Körpersymptome neben rot und / oder dunkelblau die Farbe hellgrün, liegt eine tuberkulinische Tendenz vor. Nun sollte auch die extra durchgeführte Speiseauswertung auf diese Tendenz mittels hellgrüner Paarungen verweisen. Die Häufigkeit hellgrüner Paarungen ist vor allem dann wichtig, wenn mehr als zwei Miasmen in der Speiseauswertung angezeigt sind. Die Reihenfolge der Paarungen von oben nach unten spielt dabei keine Rolle, alle Speisepaarungen sind gleichwertig.Das Miasma hat bei der Auswahl des Mittels der Wahl zentrale Bedeutung. Es verweist in der Repertorisation nur auf jene Mittel, die ihm angehören. Im obigen Beispiel geht es um hellgrün, also das tuberkulinische Miasma. Man fügt also die entsprechende miasmatische Rubrik der Repertorisation hinzu und setzt diese Rubrik eliminierend. Das gewährleistet, dass nur tuberkulinische Mittel erscheinen.Wie schon erwähnt finden Sie diese Rubriken am Ende des Kapitels C. Meine Quelle ist P. GIENOW, Miasmatische Schriftenreihe Nr. 10, früher Verlag Peter Irl.Fazit: Die Speiseauswertung sollte das Miasma der Standardauswertung bestätigen. Bei der Repertorisation der Symptome der Standardauswertung (die Speisesymptome werden nicht repertorisiert) ist zu beachten, dass die verwendeten Symptome ausreichend groß sind, sie sollten, wenn möglich, über 40 Mittel haben. Das genaue Prozedere wird unten unter Vorgangsweise im Detail, SCHRITT 4, genauer erklärt.
  1. Referenzrepertorisation:

Zum Vergleich und aus Rücksicht auf die kleinen Mittel macht man eine Referenzrepertorisation. Quelle der zu repertorisierenden Symptome ist nach wie vor die Standardauswertung von symptom & sense Man repertorisiert zuerst nur zwei Symptome, das Hauptsymptom und die Rubrik des herrschenden Miasmas.

Hier ist zu beachten, wenn das Hauptsymptom nicht die zentrale Problematik des Falles beschreibt sondern nur die herrschende Dynamik, muss es bei dieser Repertorisationsweise durch ein charakteristisches Symptom des Falles ersetzt werden. Dies ist deswegen relativ einfach, weil dieses charakteristische Symptom ohnehin mindestens ein komplementäres Symptomenpaar mit dem Hauptsymptom bilden muss, will die Auswertung fallrelevant sein.

Damit meine ich, wenn bei der Auswertung der Symptome eines psychischen Problems sich strecken bessert das Hauptsymptom ist, ist damit die Kernproblematik, also das psychische Problem, nicht tangiert. Die Kernproblematik muss also Teil der Auswertung wie auch Repertorisation sein.

Die Repertorisation dieser beiden Symptome wird zuerst eliminierend und danach die Analysemethode auf kleine Mittel gesetzt:

Durchführung im Radar Programm (siehe Abb. unten): Man markiert die gewünschten Symptome der Repertorisation im linken Fenster mit den Symptomenbezeichnungen mit gedrückter rechter Maustaste. Danach klickt man die markierten Symptome mit der linken Maustaste an: im nun aufgerufenen Drop-down-Menü zieht man den Kursor auf Bewertung und klickt hier mit der rechten Maustaste Eliminierend an.

Eliminierend bedeutet, dass nur die Mittel in der Repertorisation verbleiben, die den Rubriken der beiden  Symptome gemeinsam sind (Summe der Symptome: 2; Sie sehen 5 Symptome, weil vier unter a zu einem Symptom zusammengefasst wurden). Dann klickt man in der Kopfzeile im rechten Fenster über der Auswertung Analysemethoden an (siehe rote Umrandung)…

 

 

… und im danach erscheinenden Drop-down-Menü die Programmfunktion kleine Mittel. Die Mittel der Repertorisation werden nun computerseitig neu gereiht, indem die kleineren Mittel mit geringerer Symptomenzahl statistisch adäquat bevorzugt werden. Sollten mehr als 40 Mittel vorgeschlagen werden, fügt man der Repertorisation ein weiteres fallrelevantes Symptom der Standardauswertung von symptom & sense hinzu.

Man schreibt sich die 15 ersten Mittel dieser Repertorisation auf. Danach stellt man die Analyseeinstellung im gleichen Drop-Down Menü wieder auf Summe der Symptome.

Nun fügt man dieser Repertorisation aus Hauptsymptom + Miasma ein weiteres fallrelevantes Symptom hinzu und überprüft durch eine erneute Auswertung, welche der kleinen Mittel aus obiger Notiz noch vorhanden sind. Diese Mittel kann man nun auf Fallrelevanz untersuchen bzw. nachsehen, bei welchem Symptom sie in der Standardrepertorisation (alle Symptome der Auswertung, die mit dem Hauptsymptom ein komplementäres Symptomenpaar bilden, werden genutzt)  „durchgefallen“ sind. Vielleicht findet sich ein ähnliches Symptom oder ein Allgemeinsymptom, in dessen Rubrik es vorkommt. Einen Beispielsfall mit allen Schritten finden Sie unten unter  Vorgangsweise im Detail, SCHRITT 4.

 

 

 

SCHRITT 5: Fehlender Erfolg – Problem der Blockaden:

  1. Schock, der nicht erkannt wird. 
  2. Dominanz oder Nebenwirkungen allopathischer Medikamente:
  3. Entwicklungsprobleme im Erwachsenenalter:
  4. Anwendung miasmatischer Prinzipien:

 

Vorgangsweise im Detail:

SCHRITT 1: Symptomsuche: Welche Symptome werden für die Auswertung in die Symptomenliste eingetragen?

Die zu nehmenden Hürden sind zum einen die Komplexität des Krankheitsgeschehens und zum anderen die ebenfalls komplexe Inhomogenität der Repertorien. Nicht das Verfahren von symptom & sense ist kompliziert sondern die Umstände, mit denen es umgeht.

  • Es gilt vor allem das BIOGRAPHISCHE PRINZIP zu beachten, das sind die Symptome ab der Ursache bis zur Gegenwart. Was ist wann aufgetreten? Die auszuwertenden Symptome müssen daher AKTUELL sein, sie sollten wenn möglich mit der Hauptbeschwerde einher gehen..

Aktualität: Wenn Depressionen nach einer Apoplexie aufgetreten sind, stehen alle Symptome ab der Apoplexie im Fokus.

Das bedeutet, dass man versucht, jedes Symptom der Patientenbefragung zu datieren und als aktuell oder nicht aktuell zu kennzeichnen. Bei der Auswertung einer Symptomenliste sollten nur aktuelle Symptome im obigen Sinn verwendet werden.

 

Das biographische Prinzip:  

Das bedeutet, gesucht sind alle ab dieser Ursache bis zur Gegenwart aufgetretenen Symptome. Im Idealfall bestreitet man mit diesen Symptomen Auswertung und Repertorisation. Erst, wenn dies aus Symptomenmangel nicht möglich ist, kann man andere gegenwärtige Symptome (sie sind älter als die aktuelle Krankheit) beiziehen.

Es empfiehlt sich, die aktuellen Symptome auf einem einfachen DIN A 4 Blatt, das man durch einen senkrechten Strich geteilt hat, zusammen zu schreiben. Links notiert man die Symptome der Körperebene, rechts die der Gemütsebene, auf die Trennungslinie schreibt man das Monat/Jahr des Erscheinens der Krankheit (siehe Abb.1). A bedeutet, dass das Symptom aktuell ist.

Abb.: Übersichtsnotizen.

Es handelt sich hier nur um einen biographischen Auszug aus einer Fallmitschrift. Er dient im Wesentlichen dazu, den zeitlichen Ablauf zu erkennen und die Gemütsebene mit der Körperebene zu vergleichen. Auf diese Weise lassen sich Tendenzen wie z. B. Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen

Nachfolgend sehen Sie das graphisch vereinfacht dargestellte Schema des Analysevorgangs:

 

AnwenderInnen übertragen also die fallrelevanten Symptome der Fallmitschrift (Schritt 1) auf die Seite,  Symptomsammlung, von symptom & sense (Schritt 2)Hier werden sie programmseitig nach den drei Farbgruppen, rot, dunkelblau und farblos, neutral, geordnet.

Es geht um einen 2jährigen Jungen, der eine asthmatische Bronchitis entwickelt hatte. Kausal kam die  Trennung vom Vater oder ein etwas später erfolgter Umzug in Betracht. Die Antwort auf die Frage, ob die Trennung vom Vater oder das geänderte Umfeld auslösend war, ergab sich aus dem Vergleich der zeitlichen Datierung des Erscheinens der Gemüts- und Körpersymptome.

Die Abbildung der Programmseite Symptomsuche zeigt der Reihe nach zwei Symptome mit destruktivem Bezug (dunkelblau gekennzeichnet) und vier farblose Symptome. Ein rot gekennzeichnetes Symptom, es würde auf einen kausaler Bezug verweisen, fehlt.

Die Häkchen in den Kästchen bedeuten, dass das Symptom per Mausklick für die Analyse aktiviert wurde. Standardgemäß wurde also zuerst das oberste dunkelblaue Symptom und danach die farblosen Symptome darunter angeklickt.

Wie schon oben erwähnt, gilt beim Anklicken der farblosen Kästchen die Grundregel, dass Symptome mit Modalitäten bevorzugt werden. Naturgemäß sollte sie auch Fallrelevanz haben. Erst, wenn auf diese Weise kein Hauptsymptom erzielt wird, werden die Restsymptome aktiviert.

Das Symptom, Lungenentzündung bei Kindern, erhielt dabei programmseitig eine doppelte Umrandung. Es ist also das Hauptsymptom der aktuellen Auswertung. Das zweite dunkelblaue Symptom, spastische Bronchitis, hielt ich für fallrelevant und habe es daher angeklickt, obwohl dies wegen dem bereits ausgewiesenen Hauptsymptom nicht mehr nötig war.

 

Erstickungsanfälle mit Erbrechen

Spastische Bronchitis

Lungenentzündung bei Kindern (Hauptsymptom)

Heuschnupfen

giemende, keuchende Atmung

Höhenbesserung

 

Über die Ursache der spastischen Bronchitis kann man noch nichts sagen. Die Trennung vom Vater war im Juni gewesen, während die Krankheit erst im September, also etwa 3 Monat später nach dem inzwischen erfolgten Umzug, ausgebrochen war. Als drittes kausales Moment kommt bei Kleinkindern das Erwachsenwerden in Betracht, haben sie sich doch mit voranschreitendem Wachstum wachsenden sozialen Bedingungen anzupassen.

 

REGELN DES SYMPTOMENEINTRAGS:  

  • NUR SICHERE SYMPTOMEzu nutzen bedeutet, NUR IST-ZUSTÄNDE ZU VERWENDEN! Weder auf der Gemütsebene noch auf der Körperebene sollte man mit ANNAHMEN, ASSOZIATIONEN, VERMUTUNGEN arbeiten! Symptome der Körperebene sind PER SE sicherer als die der Gemütsebene. Manche Zustände sind aber dennoch schwer einzuschätzen,

ob es z. B. bei einem Fall von Steifheit nicht auch Koordinationsstörung in Frage kommt, ist oft nicht selbstverständlich zu beantworten. Hier sind häufig Fehlerquellen. Genauso ist es oft unklar, ob es sich bei einem Hautausschlag  um eine Akne oder Pustelausschlag handelt.

Man beschränkt sich bei jeder Ungewissheit auf den Überbegriff, Hautausschlag, und vor allen seine Modalität oder Eigenart.

Ob der Ausschlag juckt oder eben nicht juckt, ob er schmerzhaft ist oder nicht, lässt sich leichter objektivieren. Darüber hinaus kommt hier die Organisation des Repertoriums ins Spiel, die Oberrubriken können aber müssen nicht unbedingt alle in Frage kommenden Mittel der Unterrubriken oder Spezialrubriken enthalten.

Hier ein Beispiel aus dem Complete-Repertorium 2002: Beim Vergleich von Magen, Übelkeit, plötzlich (22 Mittel) und Allgemeines, plötzliche, schnell entstehende Symptome (63 Mittel) fehlen beim Allgemeinsymptom 14 der 22 Mittel der Spezialrubrik.

Im Zweifelsfall sollte man also die Rubrik des unsicheren Symptoms mit der Oberrubrik ergänzen. 

z. B.: „Auftreten; Angst, Furcht vor öffentlichem Auftreten“.

 „Auszugehen; Angst, Furcht, aus dem Haus zu gehen, will nicht ausgehen“.

Abb.: Die beiden Symptome sind hier unter dem Buchstaben a zu einer Rubrik vereint.

  • MODALITÄTEN UND EIGENARTEN HABEN VORRANG!

 

Eigenart: Es ist ein Unterschied, ob ein Schmerz wandert, ob er hämmert, brennt oder drückt!

 

Modalität: die verbessernden oder verschlimmernden Umstände verweisen auf die Dynamik eines Symptoms.

 

  • GLEICHE MODALITÄTEN VERSCHIEDENE LOKALISATIONEN: Bei der Aktivierung von Symptomen im Schritt 2  darf eine MODALITÄT ODER EIGENART NUR EINMAL angeklickt (aktiviert) werden, sie bestimmt ja die Kodierung eines Symptoms, die LOKALISATION und die SCHWERE beeinflussen die Reihung. Sollten verschiedene Symptome gleicher oder ähnlicher Modalität vorhanden sein, können sie später bei der Repertorisation zusammengezogen, also als eine Rubrik verwendet werden.
  • SYMPTOME GLEICHER LOKALISATION ABER VERSCHIEDENEN MODALITÄTEN werden  in die Symptomensammlung der Seite Symptomsuche übertragen. Verschiedene Modalitäten bei gleicher Lokalisation eines Symptoms oder einer funktionalen Störung verweisen auf dynamische Widersprüche, kann also eingetragen und auch aktiviert (angeklickt) werden.                               

Dies ist z. B. besonders bei Entwicklungsthemen zu empfehlen:

Bettnässen von Kindern kann man alleine als Bettnässen und als Bettnässen von Kindern werten und eintragen. Hier geht es zum einen um die bloße Tatsache des Bettnässens und zum anderen um den entwicklungsspezifischen Zusammenhang (Kindsein als Modalität). Wenn man zwischen beiden wählen muss, rangiert Bettnässen von Kindern vor Bettnässen.

Darüber hinaus teilt sich Bettnässen in Urinieren unwillkürlich und eben Bettnässen (Urinieren unwillkürlich nachts).

Programmseitige Reihung von symptom & sense: Bei gleicher Farbkennzeichnung steht die Modalität über dem Lokalsymptom, unter den Modalitäten stehen Entwicklungsmodalitäten über allen anderen.

     Das bedeutet für Bettnässen folgende Reihung:

Bettnässen Kinder, Alte, Menses etc.

Bettnässen nachts

Bettnässen

Urinieren unwillkürlich

Eben weil die programmseitige Reihung der Symptome auf der Seite Symptomsuche diesen unterschiedlichen Kriterien unterliegt, kann man beim Anklicken gleichfarbiger Symptome ein tiefer stehendes Symptom einem höheren vorziehen. Es entscheidet die Fallrelevanz.

Akne in der Pubertät: „Akne“ und „Akne in der Pubertät“ oder nur „Pubertät“.

Pulsierender Kopfschmerz während Menses: Kopfschmerz während Menses und pulsierender Kopfschmerz.

 

  • Problem zu kleiner Rubriken:

z.B. hat Brustkrebs nach Quetschung im Synthesis Repertorium 5 Arzneimittel. Das ist sehr wenig. Um das Risiko, die Repertorisation auf diese 5 Arzneimittel zu beschränken, zu verringern kann man die die Keynote Brustkrebs nach Quetschungen mit der Rubrik Allgemeines – Schlag, Schock – Verletzungensie hat um die 200 Arzneimittelerweitern.

  • Problem der Auffindung des ideal passenden Symptoms:

Naturgemäß ist es besser, wenn man ein Symptom über seine Lokalisation und Modalität auffinden und nutzen kann. Das ist nicht selten nicht mal im Repertorium möglich, man findet keine passende Rubrik bzw. die Rubrik, die man findet, ist viel zu klein und daher unzuverlässig. In diesem Fall nutzt man im Programm symptom & sense die Modalität alleine und eventuell das Lokalsymptom – also Verschlimmerung kalt Baden und Hautjucken. Das Symptom hat im Synthesis Repertorium 4 Arzneimittel. Bei der Repertorisation kann man eine zu kleine Rubrik durch die Modalität ergänzen, also obige Rubrik durch Allgemeines, Kälte, kalt Baden agg. (75 Mittel) erweitern.

  • PROBLEM SPEISESYMPTOME UND GEMÜTSSYMPTOME:  Wegen häufiger negativer Praxiserfahrungen nutze ich, wenn irgend möglich Speisesymptome nur zur Bestätigung des Miasmas und nur die eindeutigen Gemütssymptome.

Bei den Speisesymptomen ist anzumerken, dass sie wie die Gemütssymptome grundlegende dynamische Eigenschaften der Menschen beschreiben. In meiner Praxis habe ich leider sehr oft die Erfahrung gemacht, dass das erfolgreiche Mittel in den Rubriken der Speisevorlieben oder -ablehnung der PatientInnen nicht enthalten ist, weil sie den Krankheitskonflikt in den meisten Fällen nicht abbilden.  

Bei den Gemütssymptomen ist das anders. Sie bilden diesen Konflikt wohl ab, ihre Interpretation entspringt jedoch zu mindestens 50 % der subjektiven Einschätzung des Untersuchers:

z. B. hängt die Einschätzung, ob PatientInnen verlegen oder extravertiert sind, sehr vom Temperament der UntersucherInnen ab. Introvertierte TherapeutInnen werden sehr viel rascher zum Schluss kommen, dass jemand extravertiert sei.

Ob z. B. eine Patientin sexuell missbraucht wurde oder tatsächlich Angst vor Sexualität hat, ist schwer zu unterscheiden. Die Angst vor sexueller Nähe kann zum Gefühl führen, missbraucht worden zu sein, umgekehrt schließt sie einen Missbrauch nicht aus.

Ich habe daher alle unsicher erscheinenden Gemütssymptome im Programm als Symptome subjektiver Tendenz eingestuft, die vom Anwender bestätigt werden müssen,  um in der Auswertung berücksichtigt zu werden.

 

SCHRITT 2: Welche Symptome werden für die Auswertung angeklickt?

Die Symptomenwahl beeinflusst das Ergebnis entscheidend. Ich konzentriere mich auf die Symptome der Gegenwart ab einem auslösenden Ereignis. Sollte das nicht genügen oder möglich sein, helfen mitunter charakteristische Episoden, die die Reaktionsweisen von Patientinnen in für sie kritischen Situationen beschreiben. Die Symptome, die hier zu finden sind, sind von hoher Relevanz, weil sie die Idee des Falles bzw. die Empfindsamkeit beschreiben. Findet sich keine Episode, beachte man die außergewöhnlichen Symptome. Sie beziehen sich ebenfalls diese zentrale Idee oder Empfindsamkeit.

VORGANGSWEISEN DER AKTIVIERUNG DURCH ANKLICKEN:

  1. Anklicken der Symptome von oben nach unten. Dabei wird in der Symptomenliste das jeweils HÖCHSTSTEHENDE SYMPTOM der beiden Farbgruppen, rot und dunkelblau angeklickt (siehe Schritt 2). Danach folgen die farblosen Symptome der Reihe nach von oben nach unten, bis ein Hauptsymptom erscheint.

Das Hauptsymptom wird durch eine doppelte Umrandung angezeigt. Es ist ein dynamisch verbindliches Symptom, es ist mindestens in zwei komplementären Paarungen der Auswertung enthalten. (siehe Schritt 3).

Ich habe schon oben erwähnt, dass es besser ist, in jeder Farbgruppe das oder die fallrelevanten Symptome vorzuziehen. Erst wenn sich dabei kein Hauptsymptom ergibt, folgen die anderen Symptome.

Alternativ und von mir derzeit bevorzugt sind folgende Vorgangsweisen:

  1. Das oberste rot umrandete Symptom wird zuerst angeklickt, danach lasse ich dunkelblau aus und klicke die farblosen Symptome nicht mechanisch von oben nach unten sondern nach Fallrelevanz an (Schritt 2). Wenn sich nun ein Hauptsymptom zeigt, kann ich auswerten und erhalte über die in der Auswertung angezeigten komplementären Symptomenpaarungen (Schritt 3) die kausale Disposition der PatientInnen. Wann sie also wie reagieren.
  2. Das oberste dunkelblaugekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt, rotbleibt unberücksichtigt,  die farblosen Symptome werden  wie oben nach Fallrelevanz angeklickt (Schritt 2). Wenn sich nun das  Hauptsymptom zeigt, kann man auswerten. Die in der Auswertung angezeigten komplementären Symptomenpaarungen (Schritt 3) verweist auf die destruktive Disposition der PatientInnen. Wann sie also wie resignieren.

Das bedeutet, wenn sich bereits aus der Kombination von rot und farblos oder dunkelblau und farblos ein Hauptsymptom ergibt, bringt die Analyse des Programms das reaktive oder resignative Temperament der PatientInnen zum Vorschein.

Auswertung 1                          Auswertung 2

 

 

 

 

 

Beide Ergebnisse kann man repertorisieren und wenn nötig die Repertorisation von Auswertung 1 ( rot kombiniert mit grau, dunkelgrün, gelb) mit einem in der Symptomenliste eventuell vorhandenen resignativen Symptom ergänzen.

Bei der Repertorisation von Auswertung 2 (dunkelblau kombiniert mit grau, dunkelgrün, gelbist das Ergänzungssymptom  sinngemäß ein kausales.

Damit ergeben sich also drei Möglichkeiten der Auswertung:

  1. Standardauswertung rotdunkelblaufarblos: Der Bogen spannt sich dynamisch von der Reaktion auf eine Ursache bis zur Resignation.
  2. Reaktive Auswertung, rotfarblos: die Analyse verweist auf das reaktive Temperament der Patientinnen. Sie ist also kausal orientiert und wird bei der Repertorisation mit dem ranghöchsten dunkelblauen ergänzt.
  3. Resignative Auswertung, dunkelblaufarblos: die Analyse verweist auf das destruktive Temperament der Patientinnen. Sie ist also an der Widerstandskraft orientiert und wird bei der Repertorisation mit dem ranghöchsten roten ergänzt.

Welche Symptome sollen aktiviert werden?

Ergaben sich beim Studium der Symptomenbiographie Hinweise auf den Beginn der Beschwerde ab einem Entwicklungsschritt, z. B. Zahnung, sollte dieses Symptom auch in der Auswertung aufscheinen. Tut es das nicht, deaktiviert man das aktuelle Hauptsymptom.  Zeigt sich ein neues Hauptsymptom wiederholt man den Vorgang.

Das bedeutet, die Aktivierung der Symptome durch anklicken beeinflusst unweigerlich das Resultat der Auswertung. Also muss man immer wieder auswerten, um zu überprüfen, ob das Ergebnis dem Fall gerecht wird.

Ist das nicht der Fall, deaktiviert man alle Symptome, die zweifelhaft sind. Also Gemütssymptome, die man leicht durch ein anderes ersetzen könnte. Auf Körperebene gibt es ebenfalls kritische Symptome, ja Modalitäten, die tatsächlich fragwürdig sind. So ist es bei Rücken und Ischiasbeschwerden manchmal schwierig, eine sichere Bewegungsmodalität zu erfahren.

Nützt alles nichts, forschen wir nach übersehenen Symptomen in der Mitschrift oder am Patienten. Letztlich sollte es gelingen, die wesentlichen Symptome des Falles in die doppelt umrandeten Symptomenpaare der Auswertung zu bekommen.

Das ist deshalb sehr wichtig, weil diese Symptome ja zur Repertorisation genutzt werden. Man könnte nun meinen, es wäre einfacher die charakteristischen und relevant erscheinenden Symptome herkömmlich zu repertorisieren und mit einem außergewöhnlichen Symptom nach $ 153 (ORGANON) zu ergänzen. Meist wissen wir leider nicht, welche der Symptome wesentlich sind. Dies zu entscheiden, ist Aufgabe des Programms.

Zusammenfassung: Das selektive Anklicken bewirkt, dass ich stets fallrelevante Symptome für die Auswertung verwende. Erst wenn sich kein Hauptsymptom ergibt, klicke ich alle farblosen Kästchen von oben nach unten an. Auch jetzt achte ich aber stets darauf, ob mir das gewählte Symptom sicher erscheint. Wenn nur geringe Zweifel bestehen, lasse ich das Symptom weg.

Habe ich alle sicheren Symptome angeklickt, ohne dass sich ein doppelt umrandetes Hauptsymptom zeigt, setze ich die Befragung der PatientInnen fort.

 

Problem mehrerer Hauptsymptome – welches soll man nehmen?

Bei genügend großer Symptomenzahl ergeben sich üblicherweise je nach Aktivierungsstatus verschiedene Hauptsymptome.

Abb.: Die Vierecke stehen für die Seite Symptomsuche, die bunten Pfeile innen sind Symptome, die Pfeile außen zeigen die aktivierten Symptome an.

Durch deaktivieren des grünen Symptoms unten springt die doppelte Umrandung zum unteren blauen Symptom, das nun Hauptsymptom ist.

Um bei mehreren Hauptsymptomen das bestpassende auszusuchen – man hat bei einer Probeauswertung kein befriedigendes Resultat erhalten -, deaktiviert man das aktuelle (zuletzt erschienene) Hauptsymptom. Es wird daraufhin programmseitig ein anderes Hauptsymptom angezeigt. Man führt das so lange durch, bis kein Hauptsymptom mehr erscheint. Dasjenige Hauptsymptom, das in der Probeauswertung die Fallcharakteristik am besten trifft, ist

Hauptsymptom der Wahl. Im Idealfall ist dies ein rotes oder dunkelblaues Symptom der Symptomenliste.

Gibt es trotz Anklicken aller Symptome der Symptomenliste kein Hauptsymptom, müssen zusätzliche Symptome am Kranken erhoben bzw. in die Liste eingetragen und aktiviert werden..

 

 

SCHRITT 3: Auswertung: Bedeutung der Farbkombination komplementärer Symptomenpaare:

  • Wenn im Zuge der Symptomenaktivierung das doppelt umrandete HAUPTSYMPTOM auf der Seite Symptomsuche der Programmoberfläche erschienen ist, kann ausgewertet werden.

Die Auswertung erfolgt durch Anklicken des Schriftzugs Auswertung rechts außen.

Wie oben gezeigt, ist es wichtig, dass die Symptomenpaarungen der Auswertung die relevanten Symptome des Falles enthalten. Die Dynamik und Dramatik des  Geschehens sollte durch die Symptome repräsentiert sein.

  • Nachfolgend die Abbildung einer Auswertung.mit einer roten und einer dunkelgrünen Paarung.

 

Die Farbzuordnungen der obenstehenden komplementären Paarungen sind rot oder dunkelblau. Diese Farben verweisen auf einen KAUSALEN (roten) und / oder RESIGNATIVEN (dunkelblauen) BEZUG. Die darunter stehenden Paarungen sind hellgrün, dunkelgrün, gelb oder grau markiert. Diese Farben verweisen auf die MIASMATISCHE Tendenz des Falls.

Das zweite Symptomenpaar obiger Beispielsaususwertung ist dunkelgrün gekennzeichnet.  Mit dunkelgrün liegt eine sykotische Tendenz vor.

Die nachfolgende Abbildung zeigt das Beispiel einer Auswertung mit resignativem Bezug (dunkelblau) und tuberkulinischer Tendenz (hellgrün)

 

Erklärung des dahinterstehenden Prinzips: Die Auswertung über symptom & sense ermöglicht die Analyse von sechs Tendenzen, jede ist mit einer eigenen Farbe gekennzeichnet:

  • rot  … kausal (traumatisch)
  • dunkelblau … destruktiv (Traumafolge, carcinogen)
  • hellgrün … Entwicklungsproblem (tuberkulinisch)
  • dunkelgrün … sozialer Druck (sykotisch)
  • gelb … soziale Präsenz (syphilitisch)
  • grau … schwankend (psorisch)

Es geht hiero um die miasmatische Zuordnung.

Sykose ist zum Beispiel der vermeintlich freiwillige Umgang mit sozialen Pflichten. Theoretisch könnte man das aus den begleitenden Lebensumständen oder Vorfällen ableiten. Die Frage, ob es sich z. B. um Sykose, ein Entwicklungsproblem (Tuberkulinie) oder eben ein traumatisches Ereignis handelt, ist nicht nur dann, wenn mehrere Umstände zur gleichen Zeit auftreten, schwierig zu beantworten. Auch die miasmatische Zuordnung der Symptome ist kritisch, weil es ja die Bestimmung der wesentlichen Symptome aus dem Kopf heraus problematisch ist. Die Gefahr, sich als Therapeut in den PatientInnen zu spiegeln, ihnen also etwas zu unterstellen, ist gerade hier sehr groß.

Es ist daher ein großer Vorteil, wenn diese Entscheidung das Programm übernimmt. Eine Symptomatik, die wie eine Sykose aussieht, kann auch ein Entwicklungsproblem sein.

Beim Anklicken von Symptomen der Seite Symptomsuche im Schritt 2 können verschiedene Symptome auch verschiedene Hauptsymptome erscheinen lassen.

Damit stellt sich naturgemäß die Frage, welches ist das bestmögliche, weil es ja das Ergebnis der Auswertung und damit auch die miasmatische Zuordnung beinflusst.

Um dies festzustellen, kickt man wie schon oben erklärt auf Auswertung und überprüft, ob die fallrelevanten Symptome in den doppelt umrandeten Symptomenpaaren der Auswertung vorhanden sind.

 

Zusammenfassung der  miasmatischen Dynamik: 

Die Krankheiten beginnen mit einer Kausa,

der Körper antwortet mit seiner spezifischen Empfindlichkeit auf Entwicklungsdruck, sozialem Anpassungsdruck, Geltungsdruck, Entscheidungsdruck.

Wenn diese Herausforderungen nicht überwunden werden können, folgt Resignation.

All diese dynamischen Tendenzen sind als typische Eigenheiten in der Konstitution der Patienten und Patientinnen angelegt.

Die Abbildung zeigt ein Schema dieser dynamischen Verhältnisse.

Die möglichen Kombinationen innerhalb einer Auswertung sind also:

rotdunkelblau: häufig eine Schockreaktion bzw. carcinogene Tendenz).

rot graue Paarung (psorische Tendenz: Anspruchsdruck)

rothellgrüne Paarung (tuberkulöse Tendenz: Entwicklungsproblem)

rotdunkelgrüne Paarung (sykotische Tendenz: Anpassungsdruck)

rotgelbe Paarung (syphilitische Tendenz: Geltungskonflikt).

Rot gekennzeichnete Paarungen verweisen also auf kausale Bezüge, sind nur

dunkelblaue Paarungen vorhanden, fehlt dieser kausale Bezug. Wir sehen den Konflikt (grau, hellgrün, dunkelgrün, gelb) und die  resignative Reaktionen darauf. Das bedeutet, eine

graudunkelblaue Paarung steht für psorisches Bemühen, das in Resignation endet.

hellgründunkelblaue Paarung steht für einen tuberkulöse Konflikt, der in Resignation endet.

dunkelgrünendunkelblaue Paarung steht für einen sykotischen Konflikt, der in Resignation endet.                            

gelbendunkelblaue Paarung steht für einen syphilitischen Konflikt, der in Resignation endet.                                 

Die Farbkonstellationen bilden das dynamische Geschehen, wie es durch die Symptome mitgeteilt wird ab:

Wenn offensichtlich ein Trauma direkt in Carcinogenie übergeht, besteht Verdacht eines Schocks, wenn also die komplementären Symptomenpaaren die Farbzuordnungen rot  und dunkelblau  ergeben, sollte bei der Repertorisation Schockmitteln bzw. Mitteln des Arzneimiasmas oder der Carcinogenie der Vorzug gegeben werden.

Bei einem Entwicklungsfall erscheint die Kombination rot und hellgrün oder hellgrün und dunkelblau (in beiden Fällen ist ein tuberkulinisches Mittel Mittel der Wahl).

Hat der oder die Patientin Probleme mit dem sozialen Anpassungsdruck wird die Kombination rot  und dunkelgrün oder dunkelgrün und dunkelblau sein. Das bedeutet eine sykotische Tendenz also die Bevorzugung sykotischer Mittel.

Auf Probleme sozialer Geltung oder enttäuschter Geltung weist die Kombination rot und gelb oder gelb und dunkelblau hin. Dafür kommen syphilitische Mittel zur Anwendung.

 

Das bedeutet, die Auswertung kann

  1. Auskunft geben über den herrschenden Konflikt bzw. wir wissen um den
  2. vorherrschenden Konflikt und passen ihm die Auswertung an, indem wir Symptome, der der Seite Symptomsuche) aktivieren oder deaktivieren.
  3. die miasmatische Zuordnung gibt einen Hinweis auf die miasmatische Tendenz des Falles. Das ist bei der Auswahl des passenden Arzneimittels nach der Repertorisation nicht nur nützlich, es hilft auch die begrifflichen und statistischen Verzerrungen im Repertorium korrigieren.

 

 

 

 

SCHRITT 4: Endauswertung – Repertorisation:

Die Auswertung im Programm symptom & sense verweist auf den inneren Widerspruch jedes Krankheitsfalls. Wir übertragen nun alle Symptome der doppelt umrandeten komplementären Symptomenpaare der Programmseite Auswertung in das Repertorium des von uns genutzten gängigen Homööopathieprogramms, z. B. Radar oder Mac Repertory.

  Sollten Sie ein oder mehrere ungewöhnlich oder charakteristisch erscheinenden Symptome aus der Patientenmitschrift nicht im Programm symptom & sense gefunden haben, übertragen Sie sie dennoch in die Fall-Analyse des Homöopathieprogramms.

Empfehlenswert ist…

a. Doppelte Repertorisation:

Die Symptome der Auswertung werden mit Hilfe des Repertoriumsführers in Symptome der Repertorien Synthesis und Complete übersetzt und im jeweiligen Repertorium ausgewertet (Einstellung: Summe der Symptome).

 

b. Miasmatische Absicherung über Speisesymptome:

Meine Erfahrung bezüglich der Treffsicherheit von Speisesymptomen ist negativ.

Abgesehen von Speisesymptomen, die Organbezug haben (z.B. Durchfall nach Kaffee) und sozialen Drogen (z. B. Kopfschmerz durch Tabak) werden die kleineren Mittel bei der Repertorisation massiv benachteiligen.

Wenn es nicht anders möglich ist, nutze ich die einfachen Geschmacksrichtungen (süß, salzig, scharf, sauer). Stets ist zu bedenken, dass die Speisesymptome die soziale Grunddynamik von PatietInnen abbilden, während die Standardanalyse von symptom & sense den gegenwärtigen Konflikt erfasst.

Ich vermeide daher wenn möglich ihre Repertorisation, nutze sie jedoch in einer eigenen Analyse innerhalb symptom & sense zur Bestimmung des Miasmas des Krankheitsfalles (siehe unten b.2)..

 

Beispielsfall:

Zur Erinnerung die Symptmenliste des Falles:

Erstickungsanfälle mit Erbrechen

Spastische Bronchitis

Lungenentzündung bei Kindern

Heuschnupfen

giemende, keuchende Atmung

Höhenbesserung

b.1: Standardauswertung:

 

Erstickungsanfälle, Atmung gehemmt + Erbrechen:

Lunge, Entzündung, Lungenentzündung, Pneumonie bei Kindern:

 

Lunge, Entzündung, Lungenentzündung, Pneumonie bei Kindern: –

giemende, keuchende, röchelnde, stertoröse, pfeifende Atmung; Geräusche beim Atmen, Atemgeräusche:

Aus obiger Auswertung in symptom & sense ergeben sich zwei doppelt umrandete komplementäre Symptomenpaare mit drei Symptomen. Das dunkelblau gekennzeichnete Paar verweist auf eine resignative Tendenz, das hellgrün gekennzeichnete auf das tuberkulinische Miasmas.

Bei dieser Art der miasmatischen Zuordnung ist zu beachten, dass dies nur für Paarungen von rot oder dunkelblau mit einer der vier Farben, hellgrün, dunkelgrün, gelb und grau gilt.

Bei der Carcinogenie und/oder dem Schockmiasma liegt die Kombination rot und dunkelblau vor. In diesem Fall wird die miasmatische Zuordnung über Speisesymptome meist nicht greifen, weil der Schock ja eine plötzliche und nachhaltig sich einschreibende Erfahrung ist, die sich meist nicht im Speisemuster spiegelt. Die Carcinogenie wiederum beschreibt denselben Vorgang der Resignation wie der Schock, allerdings erfolgt die Resignation nicht plötzlich sondern im Zuge einer unbewältigbaren Ursache schleichend.

Die Symptome der Auswertung werden mit Hilfe des Repertoriumführers – er bietet passende Rubriken der Repertorien Synthesis und Complete an – ins Analysefenster des verwendeten Homöopathieprogramms eingetragen und zusammen mit der miasmatischen Rubrik – siehe dazu Kapitel C. ÜBERSICHT: MIASMEN UND IHRE ARZNEIMITTEL – ausgewertet (Analyseeinstellung: Summe der Symptome).

Das Ergebnis sind drei Mittel:

kali-c (ca. 10 000 Symptome im Rep. Synthesis)

lob. (ca. 1 000 Symptome im Rep.)

phos. (ca. 14 700 Symptome im Rep.)

Dass lobelia (indianischer Tabak) trotz seines statistischen Nachteils mithalten konnte, ist bemerkenswert und favorisiert es, zumal es auch das Symptom, Heuschnupfen, hat.

Anzumerken ist, dass die Wirkung von lobelia spektakulär war. Sie betraf nicht nur den Husten sondern auch die Zornesanfälle, was für eine nachhaltige Wirkung zwingend notwendig ist.

b.2: Auswertung Speisesymptome:

Man erstellt dafür eine eigene Auswertung. Dazu klickt man in der Kopfzeile des Programms den Namen des Patienten, hier Anna Beliebig, an und klickt rechts außen auf Neue Auswertung.

Nun gibt man in die Symptomsuche alle vorhandenen Speisesymptome ein. Dabei ist zu beachten, dass es sich um echte Auffälligkeiten handeln muss. Süßvorliebe ist normalerweise keine, Süßablehnung dagegen sehr.

Das Speisemuster des kleinen Patienten hat folgendes Aussehen:

 

Wir sehen, es erscheint keine doppelte Umrandung. Also kein Hauptsymptom, was auch prinzipiell nicht möglich ist, weil wir hier kein kausales oder resignatives Symptom haben. Wir klicken auf Auswertung

Die Auswertung ergibt zwei tuberkulinische (hellgrüne) und eine sykotische Paarung (dunkelgrün). Das in der Standardauswertung erschienene Miasma, die Sykose, ist somit tendenziell bestätigt. Derzeit gehe ich davon aus, dass das Miasma der Standardauswertung durch die der Speiseauswertung bestätigt wird.

Dabei kann es aber vorkommen, das zwei oder mehrere Miasmen erscheinen oder Symptomenpaare doppelte Umrandungen aufweisen. Dazu ist festzuhalten,

in der Speiseauswertung gilt immer nur die Farbkennzeichnung. Selbst wenn einmal doppelte Umrandungen um Paarungen erscheinen, ist die Farbzuordnung vorrangig.

Was aber tun, wenn die Speiseauswertung mehr als zwei Miasmen, z. B. hellgrün, dunkelgrün und gelb, ergibt?

Im Allgemeinen ist eine dreifarbiges Speiseauswertung nur bedingt aussagekräftig, es sei denn, das Miasma der Standardauswertung (es ist durch die Farbe des oder der doppelt umrandeten Symptomenpaare, die den roten oder dunkelblauen Paarungen gegenüber stehen, gkennzeichnet) ist in dieser vielfarbigen Speiseauswertung dennoch nicht vorhanden.

Diese Mehrfarbigkeit entsteht meist durch Auswertung einer überlangen Liste von Speisesymptomen, die nun beschränkt werden muss.  Dies erreicht man durch eine Einteilung in drei Gruppen: 1. die Geschmacksrichtungen, 2. die Hauptnahrungsmittel und 3.  die übrigen Speisen.

Ob die Resultate dieser selektiven Vorgangsweise ausreichend sicher sind, ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchung. Bei Unklarheit zählt nur die Standardauswertung, wobei einmal mehr zu betonen ist, dass sie die fallrelevanten Symptome enthalten muss.

Reglement des Anklickens von Speisesymptomen:

Speisesymptome mit rotem oder dunkelblauem Farbkennzeichnung sind stets zu aktivieren.

Die dynamisch wichtigste Gruppe der Speiseauswertung sind die Geschmacksrichtungen, süß / Schokolade, salzig, scharf, sauer, bitter, Wasser, Durst. Sie werden zuerst aktiviert und eine Auswertung gemacht.

Danach folgt der Rest, also die Grundnahrungsmittel, Fleisch, Fisch, Fett, Milch, Käse, Butter, Weizen  / Kartoffel, rohes / gekochtes Gemüse, Kaffee.  süße Mehlspeisen, Eier, Meeresfrüchte, Joghurt, Obst, Reis, Zwiebel, Pilze, Nüsse, Tee etc.

Wie schon oben erwähnt, sollte das Miasma der Standardauswertung in der Speiseauswertung aufscheinen und damit bestätigt sein. Damit wird auch klar, warum Aktualität und Sicherheit der zur Analyse genutzten Symptome so wichtig ist. Die zentrale Symptomatik besteht aus den wichtigsten bzw. charakteristischsten Symptomen des Falls. Mit ihnen erfolgt die Standardauswertung von symptom & sense, deren Resultat nicht nur auf die Krankheitsbotschaft sondern auch auf das herrschende Miasma verweist.

Eben weil es um den herrschenden Krankheitskonflikt geht, ist die Aktualität und Sicherheit der zur Analyse genutzten Symptome so wichtig.  Wenn nämlich diese  Auswertung das Krankheitsgeschehen nur am Rande erfasst, die Symptomatik des leidenden Organs also nicht mal vorkommt, spiegelt sich darin nicht die auf Ursache und Reaktion beruhende Schwere des herrschenden Krankheitskonflikts.

Das Miasma ist Ausdruck dieser Krankheitsschwere, es verweist im Wesentlichen auf eine ererbte oder erworbene Disposition, man kann auch sagen eine Empfindsamkeit für ein bestimmtes Thema:

Psora: Grau: Die Problematik der sozialen Dynamik zwischen Wollen und Nicht-Wagen.

Tuberkulinie: Hellgrün:  Die Problematik der sozialen Reife, Entwicklung.

Sykose:  Dunkelgrün:  Die Problematik der Erfüllung sozialer Pflichten.

Syphilinie: Gelb: Die Problematik der sozialen Geltung.

Carcinogenie und Schockmiasma zeigen die Farbkombinatin rot und dunkelblau, auf die Ursache folgt unmittelbar Resignation.

Der Umstand, dass das Miasmen der Standardauswertung und eines der Miasmen der Auswertung der Speisesymptome übereinstimmen sollten, eröffnet die eben beschriebene Korrekturmöglichkeit.

Ausnahme der Gültigkeit der Speiseauswertung: Wenn die komplementären Symptomenpaare der Standardauswertung in symptom & sense die Farben rot und dunkelblau aufweisen, liegt ein Schockmiasma oder Carcinogenie vor. In diesem Fall ist die Speiseauswertung meist irrelevant.

Ist nun das rote Leitsymptom der Symptomensammlung einem traumatischen Ereignis zugeordnet, handelt es sich eher um das Schockmiasma, ist das dunkelblaue Leitsymptom einer destruktiven Reaktion zugeordnet, handelt es sich eher um Carcinogenie.

Nicht nur, dass in beiden Fällen das Ergebnis der Auswertung der Speisesymptome miasmatisch nicht mehr richtungweisend ist, bei der Repertorisation wird man die Rubriken des Schockmiasmas und der Carcinogenie vorerst zu einer zusammengefasst verwenden.

 

 

 

d. Rückversichernde Nachrepertorisation:

Die Inhomogenität des Repertoriums lässt eine unreflektierte Übernahme des Ergebnisses meist nicht zu. Es empfiehlt sich daher, die Repertorisation nach Gewichtigkeit der Symptome zu wiederholen.

  1. Man beginnt die Repertorisation mit den zwei wesentlichsten Symptomen. Das eine ist das Miasma, das andere das Hauptsymptom. Wenn das Hauptsymptom aber nicht den Krankheitstypus sondern nur die Dynamik beschreibt, ist es durch ein krankheitstypisches Symptom der Auswertung in symptom & sense zu ersetzen.Um die Chance, dass die Rubrik dieses Symptoms auch das passende Mittel enthält, zu maximieren, wird sie durch alle verwandten oder auch durch das in der Modalität gleichlautende Allgemeinsymptom ergänzt, z. B. Kopfschmerz in der Sonne wird durch Allgemeines – Sonne – Aufenthalt in der Sonne erweitert.

Das so erweiterte krankheitstypische Symptom wird mit der Rubrik des Miasmas repertorisiert. Diese beiden Symptome bilden also den Kern dieser rückversichernden Strategie.

  1. Um nun auch kleinen Mitteln, die mit nur wenigen Symptomen im Repertorium vertreten sind, eine Chance zu geben, stellen wir die Analysemethodik der Auswertung auf kleine Mittel. Das von digitale Homöopathieprogramm wird nun in der Repertorisation die kleinen Mittel über einen statistischen Schlüssel bevorzugen.Die nun vorne stehenden Mittel, notieren wir uns und stellen wieder auf die gängige Analysemethode, Summe der Symptome, zurück.Wenn wir nun ein drittes Symptom, hier das charakteristischste der Auswertung von symptom & sense, hinzufügen, ist es bemerkenswert, wenn eines dieser kleinen Mittel noch „mithalten“ kann. Wenn es nun beim vierten Symptom aus der Statistik fällt, wird man

 

3.  dieses oder diese speziell interessanten Mittel auf ihre Fallrelevanz hin untersuchen.

Wie schon beim Hauptsymptom kann man die Rubrik dieses vierten Symptoms mittels dynamisch gleichsinniger Allgemeinsymptome – die Modalität des Organsymptoms wird als Allgemeinsymptom mit meist deutlich größerer Rubrik hinzugefügt – erweitern.  Ebenso kann man verwandte oder ähnlich lautende Symptome ergänzen. Wie schon beim Hauptsymptom geht es nun darum, durch die Erweiterung den interessanten kleinen Mitteln nach „vorne“ zu helfen.

Hier sei nochmals erwähnt, dass eine geeignete Auswertung in symptom & sense das Hauptsymptom wie auch charakteristische Symptome des Falles enthalten müssen. Auswertungen, die auf Nebensymptomen beruhen sind nutzlos.

 

Beispielsfall von oben: 8jähriges Mädchen.

Symptomenliste: x bedeutet, zur Auswertung aktiviert.

x Spinnenangst; Angst, Furcht vor Spinnen

    Kragenenge (nicht verwendet)

x Gewitterangst

x Scharlach, Kinderkrankheiten

x Wachstumsschmerzen

x Nachtschweiß

x Hautausschläge nach Milch

x Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen

x Mund offen (Hauptsymptom)

 

Auswertung symptom & sense:

sie oben Abb. Auswertung Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen: hier sehen Sie die primär zu wählenden Paarungen für die Repertorisation.

Spinnenangst; Angst, Furcht vor Spinnen    Gewitterangst

Gewitterangst – Mund offen

Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen –  Mund offen

Das Miasma ist tuberkulinisch, das Hauptsymptom Mund offen.

 

Repertorisation Hauptsymptom + tuberkulinische Rubrik:

Insgesamt erscheinen 18 Mittel mit der Summe 2: ail., apis, bar-c, bufo, calc., glon., hydr-ac., lac-c., m-arct., mez., ox-ac., phos., puls., samb., sil., stram., ther., vip.

Setzt man nun die Analyse des Programms (hier Radar 10) auf kleine Mittel, werden diese statistisch nach vorne gereiht.

 

Wir sehen hier die kleinen Mittel, die ersten neun (die Zahl ist beliebig) sind hydr-ac, vip., ail., ther, m-arct., ox-ac., samb., lac-c., bufo…..

Wir kehren zur Analysemethode, Summe der Symptome, zurück und fügen ihr als drittes Symptom das eigentliche, weshalb die Patientin in die Praxis kam, hinzu:

Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen

Das Symptom wird nun im Sinne der Modalität, morgens beim Erwachen, und der Empfindung, Schmerz, konsequent erweitert. Dabei zeigte es sich, dass im Synthesis-Repertorium unter Allgemeines – Schmerz – morgens – Erwachen – beim 8 Mittel, im Complete-Repertorium 148 Mittel zu finden sind. Ich hab die Repertorisation daher mit dieser Rubrik ergänzt. Insgesamt besteht dieses dritte Symptom aus vier Einzelsymptomen, die unter b zusammengefasst wurden.

Der direkte Rückgriff auf Complete ist Anwendern, die mein leider seit ca. 10 Jahren nicht mehr zur Verfügung stehendes Radar-Programm nicht besitzen, unmöglich. Sie müssen tatsächlich die Repertorisation in zwei Programmen durchführen oder mit einem Repertorium das Auslangen finden. Ich möchte hier nur demonstrieren, dass dieser Aufwand keine Spinnerei von mir sondern leider den Zuständen homöopathischer Repertorien geschuldet ist.

Symptomenliste: das fehlende x zeigt, Spinnenangst ist durch Anklicken deaktiviert, Kragenenge aktiviert.

   Spinnenangst; Angst, Furcht vor Spinnen (nicht verwendet)

x Kragenenge

x Gewitterangst

x Scharlach, Kinderkrankheiten

x Wachstumsschmerzen

x Nachtschweiß

x Hautausschläge nach Milch

x Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen

x Mund offen (Hauptsymptom)

Die Auswertung ändert sich nur dahingehend, dass Kragenenge in der Auswertung die Positionen, die zuvor Spinnenangst eingenommen hatte, ersetzt. Repertorisiert man es gemeinsam mit Gewitterangst, bleibt allein calc. übrig.

Darüber hinaus ist in diesem Fall Hautausschläge nach Milch (3 Mittel: calc, sep und tub) als Keynote verwendbar. Das heißt, calc. ist Mittel der Wahl.

Nun zu den kleinen Mitteln:

Bar-c.,  glon. und ox-ac. fallen bei der Repertorisarion der beiden Ängste, Spinnenangst und Gewitterangst, wie auch bei der Kragenenge durch. Das heißt aber noch nicht, dass sie nicht in Frage kommen. Sie haben bedeutend weniger Symptome im Repertorium. Es kann also im vorliegenden Fall sein, dass sie benachteiligt sind.

Hier muss vor allem die Körperebene einspringen. Dazu benötigt man die vollständige Auswertung, also auch die nachrangigen Symptome.

Paarungen der vollständigen Auswertung in symptom & sense: siehe oben Abb. Auswertung Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen. Nachfolgend sehen Sie nur die vollständige Aufstellung der komplementären Symptomenpaare.

Spinnenangst; Angst, Furcht vor Spinnen    Gewitterangst

Spinnenangst; Angst, Furcht vor Spinnen: – Schweiß reichlich, stark nachts:

Gewitterangst – Mund offen

Gewitterangst: – Scharlach, Kinderkrankheiten:

Gewitterangst: – Wachstumsschmerzen:

Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen –  Mund offen

Scharlach: – Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen:

Wachstumsschmerzen: – Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen:

Hautausschläge nach Milch, Kuhmilch: – Rachen, Schmerz, morgens beim Erwachen:

 

Geht man die nachrangigen Symptome– hier jeweils die zweithöchste Paarung jeder Gruppe – von oben nach unten durch, kommt zu allererst Schweiß, reichlich, nachts in Frage.

Bringt man Nachtschweiß statt der Gewitter- und Spinnenangst in die Repertorisation ein, bleiben bar-c., phos. und sil.

Auf der Ebene der dunkelblauen (= resignativen) Symptomenpaarungen findet sich Scharlach. Repertorisiert man dieses anstatt der Ängste, bleiben bar-c., calc. und phos.

Als zweites Mittel nach calc. kommt bar-c in Frage, weil es trotz seiner Kleinheit, es ist nur halb so groß wie calc. und phos., mithalten kann. Phos. erscheint wenig relevant, gehört es doch zu den großen Mitteln und war dennoch bei der Auswertung mit den Ängsten weggefallen.

Im eben geschilderten Beispielsfall war calc. das passende Mittel.

 

 

SCHRITT 5: Fehlender Erfolg von Verschreibungen – Problem der Blockaden:

  1. Schock, der nicht erkannt wird.
  2. Dominanz oder Nebenwirkungen allopathischer Medikamente: bei den Nebenwirkungen sind die Mittel der Arzneimittelvergiftung (siehe Miasmatische Arzeimittelliste) von Interesse. Unterliegt der Patient einer täglichen schulmedizinischen Medikation, verkleppere ich in solchen Fällen das Arzneimittel:

3 Globuli einer D 30 oder D 200 werden in 1/4 Liter Wasser gelöst. Davon nehmen die PatientInnen täglich ein bis mehrere Schlucke. Verkleppern bedeutet, dass man vor jedem Schluck die Lösung mit einem Holzlöffel umrührt und dabei mit diesem an die Wand des Glases stößt. Ein Schluck ist ungefähr die Menge eines Esslöffels. Das Glas oder Fläschchen bewahrt man im Kühlschrank auf, bis es verbraucht ist.

  1. Entwicklungsprobleme im Erwachsenenalter:

Bei PatientInnen mit schweren psychischen Problemen bin ich mittlerweile dazu über gegangen, nur Symptome zur Auswertung zu verwenden, die sie möglichst nicht selber produzieren können. Das Problem ist hier, dass die Krankheit nicht selten Fluchtort ist. Wenn z. B. hinter der Depression dieser Menschen eine Entwicklungsstörungen steht, bedeutet jeder Anstoß in Richtung Gesundung, dass man sich den Bedingungen des Erwachsenseins zu stellen hat. Das blocken diese Patienten nicht nur emotional ab, die psychischen Symptome und Hintergründe, die sie äußern, verschleiern meist die eigentlichen Hintergründe.  Man kann dann als Befrager nicht wissen, ob z. B. Missbrauch, Mobbing u. a., nur Schutzbehauptung sind, um sich den Folgen von Sexualität oder dem Berufseintritt nicht stellen zu müssen.

 

4. Familiäre Krankheitsdispositionen:

Der miasmatische Ansatz versucht die Frage der Ursächlichkeit, die stets auf einer spezifischen Empfindsamkeit beruht, zu klären: das hat, wie schon oben erwähnt, entscheidenden Einfluss auf die Mittelwahl. Wenn ein bestimmtes Miasma in der Auswertung angezeigt ist, sollte auch das Mittel der Wahl dieses Miasma decken!

S. HAHNEMANN hatte drei Miasmen, also drei Krankheitsaspekte, in die Homöopathie eingeführt:

  1. Psora, die er in ihren Erscheinungsformen von der Hautkrätze herleitete,
  2. Sykose, die in ihren Erscheinungsformen der Gonorrhoe ähnelt,
  3. Syphilinie, die in ihren Erscheinungsformen syphilitische Ähnlichkeiten aufweist.

 

Seither wurden mehrere Miasmen hinzugefügt, von denen mir zwei wesentlich erscheinen,

  1. Tuberkulinie, mit ihren tuberkuloseähnlichen,
  2. Carcinogenie, mit ihren destruktiven Erscheinungsformen.

 

Ich verwende als „6. Miasma“ das Schock- und Arzneimittelmiasma. Es verweist auf äußere aggressive Einflüsse bzw. Überempfindlichkeiten auf diese.

Anders als im Jahrhundert HAHNEMANNS werden heute den Miasmen auch typische emotionale Grundhaltungen zugeordnet. Die nachfolgenden entspringen meiner Analysearbeit, unterscheiden sich aber nicht wesentlich von den gängigen:

Psora: Gefühl, den Kriterien sozialer Besonderheit nicht zu entsprechen, drängt zur Präsenz, ist jedoch durch Bedenken daran gehindert, selbstverständlich hervorzutreten, schwankt somit zwischen Wollen und Nicht-Wagen (Hautjucken), weil man minderwertig, unscheinbar bzw. Missachtung, Rücksichtslosigkeit ausgesetzt ist.

Tuberkulinie: Gefühl, in seinem Anspruch auf  Raum, seiner kommunikativen Entfaltung, Dynamik gehindert, bedrängt, ohne soziale Resonanz, Rückhalt und daher zur Zurückhaltung gezwungen zu sein, weil man sozial Minderwertig, ohne Selbstvertrauen bzw. unüberwindlichem Gegendruck, Enge, Intoleranz,  Willkür, Unterdrückung ausgesetzt ist;

Sykose: Gefühl, sozialer Zweckmäßigkeit dienen, seine emotionale Ablehnung verbergen, sich hinter Barrieren verstecken, sich bis zur Deformation zurückhalten zu müssen (Tumoren, Warzen), um nicht gegen die Bedingungen sozialer Integration zu verstoßen, weil man kein Selbstvertrauen hat, bzw. weil man Intoleranz, einschränkenden Bedingungen, denen man sich nicht anpassen kann, ausgesetzt ist;

Syphilinie: Gefühl, nur im Extrem, Ausüben oder Erleiden von Gewalt, Überlegenheit oder völliger Unterordnung, letztlich also nur durch Destruktion, Zerstörung seiner selbst oder des anderen Anerkennung, Akzeptanz, Geltung erlangen zu können, weil man sozial unbeachtlich bzw. rücksichtsloser Unterdrückung, Missachtung, Intoleranz ausgesetzt ist;

Karzinogenie: Gefühl, den sozialen Bedingungen trotz Bemühens nicht genügen zu können, sich einseitig bis zur Verausgabung zu engagieren, ohne dafür akzeptiert zu sein, weil man den Herausforderungen nicht gewachsen, durchsetzungsschwach bzw. unüberwindlichen Widerständen, Willkür, Unterdrückung ausgesetzt ist.

Die Berücksichtigung der Miasmen bei der Behandlung eines homöopathischen Falls ist letztlich zwingend, weil die Miasmen für die Schwere der Erkrankungen stehen und weil die angewendeten homöopathischen Mittel dieser Schwere entsprechen müssen, um wirksam sein zu können.

Nun zum miasmatischen Schema meiner therapeutischen Vorgangsweise:

 

Die roten Querstriche stehen als „x-Achsen“ für die Ursachen, ab der jeweils ein chronisches Miasma ereignishaft ausgelöst wurde, die senkrecht aufgesetzten blauen Pfeile sind die „y-Achsen“, sie stehen für die destruktiven Reaktionsweisen des Kranken. Auf diese Weise sehen wir eine stufenweise Dramatisierung der Krankheitssituation.

Der therapeutische Ansatz sollte auf jeder Stufe  mit Symptomen ab dem letzten kausalen Ereignis (roter Querstrich) erstellt werden.

ACHTUNG, aktuelle Symptome, die schon vor dem auslösenden Ereignis vorlagen, sind dann zulässig, wenn sie mit dem destruktiven Symptom des aktiven Miasmas eine komplementäres Paar bilden. Darum besitzt jede miasmatische Pyramide einen rechten Schenkel, der bis an die unterste rote Querlinie heranreicht.

In der Praxis kommt es darauf an, das aktive Miasma zu treffen. Können also ein Schock oder eine Arzneimittelkrankheit ausgeschlossen werden, wird man alle aktuellen Symptome ab der Ursache eintragen. Kann man keine Ursache feststellen, werden es alle Symptome ab dem Krankheitsbeginn sein. So gut wie immer werden dynamisch rot und dunkelblau gekennzeichnete Symptome erscheinen. Die roten verweisen auf die Ursache, die dunkelblauen auf die resignativen Eigenschaften des Kranken. Idealerweise sollten beide, mindestens aber eine der beiden Symptomentypen vorhanden sein, um die Bildung eines Hauptsymptoms und damit auch eine Auswertung zu ermöglichen. Ist eine Auswertung trotz intensiver Befragung und Durchforstung der Mitschrift nicht möglich, kann man aktuelle Symptome, die schon vor dem Ausbruch der zu behandelnden Krankheit vorhanden waren, beiziehen.

ACHTUNG, sie sollten entweder dunkelblau markiert oder zur Bildung dunkelblauer komplementärer Paarungen geeignet sein. Ich habe es schon oben angedeutet, es handelt sich um die destruktiven Symptome des rechten Schenkels der Krankheitspyramide. Das können z. B. familiäre Krankheiten sein, die der Patient von seinen Vorfahren wie auch von sich selber berichtet hatte. 

Nach erfolgter Auswertung durch das Programm werden die Symptome der Symptomenpaarungen von oben nach unten in einem homöopathischen Repertorisationsprogramm repertorisiert. Die Eingrenzung der Mittel der Wahl erfordert häufig mehr als drei Symptome. Jetzt empfehlen sich die noch nicht berücksichtigen dunkelblauen Paarungen. Bedenken Sie stets, je mehr Symptome man auswertet, desto mehr werden die homöopathischen Arzneimittel, die nur mit wenigen Symptomen im Repertorium verzeichnet sind, benachteiligt.

 

B. MIASMATISCHE ARZNEIMITTELLISTE:

Sie finden bei jedem Arzneimittel zum einen das jeweils hochrangigste Miasma, dem es zugeordnet ist. Das bedeutet, es ist wohl in der Lage ein niedrigeres Miasma bei entsprechender Ähnlichkeitsindikation aufzulösen, nicht aber ein höheres.

Alle Mittel, bei denen Sie vor diesem Miasma ein A sehen, sind dem Arzneimittelmiasma zugeordnet und daher auch in der Lage, dieses bei gegebener Ähnlichkeit erfolgreich anzugehen.

In den Mitteln der Wahl einer homöopathischen Repertorisation kann sich auch das aktive Miasma zeigen. Meist wird es durch die größere Anzahl vorgeschlagener Mittel angezeigt.

Sie können sich die miasmatische Arzneimittelliste kopieren und auf eine Seite Ihrer Office-Datei übertragen. Mit einer einfachen Wortsuche können sie dann das jeweilige Mittel aufsuchen und nachsehen,  ob es für das Arzneimittelmiasma (Kennzeichnung A) geeignet ist bzw. welches das hochrangigste Miasma (Kennzeichnung Psor, Tub, Syc, Syph, Carc) seines Heilpotenzials ist.

Am Ende dieses Artikels finden Sie unter C. ÜBERBLICK: MIASMEN UND IHRE ARZNEIMITTEL die Miasmen und die Kürzel ihrer Arzneimittel übersichtlich zusammengefasst.

Die wesentliche Quelle der Zuordnungen  ist P. GIENOW, Miasmatische Schriftenreihe, Nr. 10, Miasmatische Repertorisation (2008). Er führt zehn Miasmen an, ich beschränke mich dagegen auf die klassischen fünf, denen ich  als sechstes ein kausales, das Schock- und Arzneimittelmiasma, hinzufüge.

P. GIENOW ist für mich der passende Autor, weil er nicht wie andere Autoren die großen homöopathischen Arzneimittel fast allen Miasmen zuordnet, sondern, wann immer möglich, sie auf einzelne oder wenige beschränkt.

Schock  Schockmiasma (der Kausa – Programmkennzeichnung  rot – zuzurechnen)

Arz         Arzneikrankheit (der Kausa –  Programmkennzeichnung rot – zuzurechnen)

Carc       Carcinomie  (Destruktion, Resignation – Programmkennzeichnung  dunkelblau)

Syph      Syphlinie (Programmkennzeichnung gelb)

Syc        Sycose (Programmkennzeichnung  dunkelgrün)

Tub        Tuberkulinie (Programmkennzeichnung hellgrün)

Psor       Psora (Programmkennzeichnung grau)

 

 

 

Abelmoschus – Tropische Malvenart (getrocknete Samen): Arz/Syph/syph

Abies nigra – Harz der Schwarzfichte: Arz/Syph/tub

Abrotanum – Frische Blätter der Eberraute: Tub

Absinthium – Artemisia absinthium (frische Blätter und Blüten):  Arz/Carc

Aceticum acidum – Essigsäure: CH3COOH:  Arz/ Carc /syph Schock

Aconitum – Sturmhut, Eisenhut (ganze, wildgewachsene Pflanze): Arz/Psor Schock

Adamas – Diamant: ………

Adonis vernalis – Adonisröschen (ganze blühende Pflanze): Syc

Adrenalinum – Adrenalin  (Wirkstoff des Marks der Nebennierenrinde): Tub 

Aesculus hippocastanum  – Rosskastanie (frische, geschälte Samen):  Syc

Aethusa cynapium  – Hundspetersilie (frische, blühende Pflanze): Tub

Agaricus muscarius – Fliegenpilz: Syc

Agaricus phalloides – Grüner Knollenblätterpilz:  Syph/tub

Agnus castus – Mönchspfeffer (Tinktur der reifen Beeren): Arz/ Carc /syc

Agrimonia eupatoria – Gemeiner Odermennig (oberirdische Pflanze mit Blüten): Syc/tub

Aids – Aidsnosode (unklares Krankheitsbild, mit länderspezifischen Kriterien):  ………

Ailanthus glandulosa – Götterbaum (Parkbaum: frische Sprossen, Blüten, Rinde): Syph/tub

Alcoholus – Aethylalkohol (Alkohol): C2H5OH: Carc

Allium cepa – Küchenzwiebel (frische Zwiebel):  Syc/tub

Allium sativum – Knoblauch (frische Zehe): Arz/ Carc /tub

Alloxan – Oxydierte Harnsäure: (CO)3 (NH)2 C (OH)2Carc /syc

Aloe soccotrina  – verschiedene Aloe-Arten (eingedickter Saft der Blätter): Arz/Syc/tub

Alumina – Aluminiumoxyd, Tonerde: Syph

Alumina silicata – Andalusit (Al2O3SiO2): Syph/tub

Aluminium metallicum – Aluminium: ………..

Ambra grisea – Grauer Amber (Talgartige Ausscheidung des Pottwals): Carc

Ammonium carbonicum – Hirschhornsalz, Ammoniumcarbonat: NH4HCO3: Arz/Syph/tub/Schock

Ammonium muriaticum – Ammoniumchlorid: NH4Cl: Syph

Amygdalus communis – Bittermandel (zerriebene Bittermandeln in Wasser): Tub

Amygdalus persica – Pfirsichbaum (frische Zweigrinde): Tub

Anacardium orientale – Ostindischer Tintenbaum, Elephantenlaus (reife Samen): Syc

Anagallis arvensis – Ackergauchheil (frisches blühendes Kraut): Arz/Syph

Androctonus amurreuxi hebreus . Skorpion:  Syph

Angustura vera – Angustura Baum (getrocknete Zweigrinde): Syph

Anhalonium lewinii – Peyotl (frische Kakteenköpfchen): Syc/Schock

Anthracinum – Nosode Milzbranderreger:  Syph

Antimonium crudum – Grauspießglanz (Sb2S3):  Syc

Antimonium metallicum – Antimon: Sb: Syc

Antimonium tartaricum oder Tartarus emeticus –Antimonyl-Kaliumtartrat oder Brechweinstein: (C4H4O6(SbO)K)2 . H2O:  Syc/tub

Apis mellifica – Honigbiene (ganzes Tier):  Arz/Tub/Schock

Apium graveolens – Sellerie (reife Samen): Syc

Apocynum – Hanfartiger Hundswürger (frischer Wurzelstock): Carc /syc

Aqua hochstein – Hochstein Quellwasser (Bayern): Syph

Aqua marina – Meerwasser: Arz/ Carc

Aquilegia vulgaris – Waldakelei (frisch blühende Pflanze): Tub/psor

Aralia racemosa – Amerikanische Narde (frischer Wurzelstock): Syc/tub

Aranea diadema – Kreuzspinne (ganzes Tier): Syph/syc

Aranea ixobola – Schwarze Kreuzspinne (ganzes Tier): Syph/tub

Argentum metallicum – Argentum: Ag: Carc /syc

Argentum nitricum – Silbernitrat, Höllenstein: AgNO3:  Carc /syc

Aristolochia clematis – Osterluzei (Frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Tub

Arnica – Bergwohlverleih (getrockneter und gepulverter Wurzelstock):   Arz/Syc/tub/Schock

Arsenicum album – Arsenik: As2O3: Arz/Syph/Schock

Arsenicum iodatum – Arsentrijodid: AsJ3: Arz/Syph/Tub

Arsenicum metallicum – Arsen: As: Syph

Artemisia vulgaris – Beifuß (frischer Wurzelstock): Tub

Arum maculatum – Aronstab (frische Blätter und Wurzel): Syph

Arum triphyllum – Zehrwurzel (frischer Wurzelstock vor Entwicklung der Blätter): Syph

Asa foetida – Stinkasat (Gummiharz): Arz/Syph

Asarum europeum – Haselwurz (frischer Wurzelstock): Arz/C

Asclepias tuberosa – Knollige Schwalbenwurz (frischer Wurzelstock): Tub

Asparagus officinalis – Spargel (junge frische Sprossen): Carc

Astacus fluviatilis – Flusskrebs: Tub 

Asterias rubens – Roter Seestern (ganzes Tier): C

Atropinum – Atropin (Alkaloid aus Atropa Belladonna): Tub

Aurum – Gold: Aur: syph/syc/tub

Aurum muriaticum – Goldchlorid: AuCl3: Syc/syph 

Aurum muriaticum natronatum – Goldchlorid-Chlornatrium: Na(AuCl4).2H2O: Syph

Aurum sulfuricum – Goldsulfid: Au2S2: Tub

Avena sativa – Hafer (Tinktur der blühenden Pflanze): Arz/ Carc

Bacillinum Burnett – Tuberkulosenosode nach Burnett (Eiter mit Erregern): Tub

Bacillus dysenteriae – siehe Dysenteriae bacillus (Bach)

Bacillus morgan – siehe Morgan Bach

Bacillus morgan gaertner – siehe Morgan Gärtner Syph/tub

Bacillus morgan pure – siehe Morgan pure

Bacillus proteus – siehe Proteus bacillus Syc

Bacillus sycococcus – siehe sycococcus bacillus Syc

Bacillus 7 – Bacillus 7 Paterson (sterilisierte Bakterienkultur): Carc

Bacíllus 10 – Bacillus 10 Paterson (sterilisierte Bakterienkultur): Syc/tub

Bacterium coli – siehe Colibacillinum

Bambusa arundinacea – Bambus (frische Sprossen): Tub

Baptisia tincoria – Wilder Indigo (frische Wurzel):  Syc

Baryta carbonica – Bariumcarbonat: BaCO3:  Tub

Baryta metallica – Barium: Ba: ………..

Baryta muriatica – Bariumchlorid: BaCl2: Tub

Baryta sulfurica – Barium sulfuricum: BaSO4: ……………

Belladonna – Tollkirsche (frische Pflanze mit Wurzelstock): Arz/Psor/Schock

Bellis perennis – Gänseblümchen (ganze blühende Pflanze): Arz/Carc/Schock

Benzoicum acidum – Harzbenzoesäure: (C6H5COOH):  Carc

Berberis – Sauerdorn (getrocknete Wurzelrinde):  Arz/ Carc

Beryllium metallicum – Beryllium:  Carc /syc

Betula alba – Birke (aufsteigende Säfte): …………..

Bismuthum (subnit. + oxyd.) – Mischung von Wismutnitrat und Wismutoxyd: Bi2O6: Carc

Borax – Natriumtetraborat: Na2B4O7 . 10 H2O: Syph/tub/Schock

Borium purum – Borum: …………

Bovista – Riesenbovist (getrocknete Sporen des reifen Pilzes): Arz/Syph/syc

Brachyglottis repens – Puka-Puka (Korbblütler; frisches Kraut und Blüten): Syph/syc

Brassica napus oleifera – Raps (frisch blühende Pflanze): Syph/tub

Bromium – Brom: Br:  Arz/Tub

Brucella melitensis – Nosode aus Abortus Bang Serum (Bang Bakterien): Syph

Bryonia – Weiße Zaunrübe (frische Wurzel): Arz/Syc/tub

Bufo rana – Kröte (Gift aus den Hautdrüsen): Tub

Cactus grandifloribus – Königin der Nacht, Kaktee (frische Stängel und Blüten): Tub

Cadmium metallicum – Cadmium: Cd: Arz/ Carc

Caesium metallicum – Caesium:   Syph/syc

Cajuputum – Cajeputbaum (Myrtengewächs: ätherisches Öl der Blätter): Arz/ Carc /syc

Caladium seguinum – Schweigrohr  (Aronstabgewächs: Pflanze samt Wurzelstock):  Arz/Syph

Calcium arsenicosum –  Kalziumarsenit (Ca3(AsO3)2)  Arz/Carc/syc                        

Calcium carbonicum – Kohlensaurer Kalk der Austernschale (nur weiße Teile): Tub

Calcium fluoratum – Calciumfluorid, Fluss-Spat: CaF2:  Arz/Carc/tub

Calcium muriaticum ….Syph/tub

Calcium phosphoricum – Calciumphosphat: CaHPO4 . 2H2O: Tub

Calcium silicicum – Calciumsilikat: CaSiO3: Carc/tub

Calcium sulfuricum – Calciumsulfat: Gips: CaSO4:  Syc/tub

Calendula officinalis – Gartenringelblume (frische Blütenstände): Arz/Tub/Schock

Camphora – Kampferbaum (aus dem Holzdestillat):  Arz/Syph/Schock

Candida bzw.  Monilia albicans – Candida albicans (infektiöser Candida-Pilz): Arz/Syph

Candida parapsilosis – Candida parapsilosis (infektiöser Candida-Pilz): …………..

Cannabis indica – Haschisch (getrocknete Krautspitzen): Syc/Schock

Cannabis sativa – Hanf (frische Stängelspitzen mit Blüten und Blättern): Syc

Cantharis – Spanische Fliege (ganzes Tier): Syc

Capsicum – Gewürzpaprika (Tinktur der getrockneten Schoten): tub/SYC

Carbo animalis – Tierkohle aus ausgeglühtem Rindsleder: Carc

Carbolicum acidum – Karbolsäure, Phenolum: Carbolring: C6H5OH: Syph/tub

Carboneum sulfuratum – Schwefelkohlenstoff: CS2: Tub

Carbo vegetabilis – Holzkohle: Arz/Carc 

Carcinosinum – Krebsnosode: Arz/Carc

Carduus marianus – Mariendistel (reife getrocknete Samen):  Arz/Carc/syc

Castoreum canadense – Bibergeil (Sekret aus Bauchdrüse): Syc

Caulophyllum – Blauer Hahnenfuß oder Frauenwurzel (frische Wurzeln): Syc

Causticum – Hahnemanns Ätzstoff (Basis: frisch gebrannter Kalk): Syph

Ceanotus americanus – Seckelblume (getrocknete Blätter): Syph

Cedron – Simaba cedron (Bittereschengewächs: reife Samen): Syph

Cenchris contortrix – Mokassinschlange (Giftdrüsensekret): Syph/syc

Chamomilla – Kamille (blühende Pflanze): Arz/Syc/Schock

Chelidonium – Schöllkraut (vor der Blüte gesammelte Wurzel): Arz/Syc

Chenopodium anthelminticum – Wurmkraut (frisches, blühendes Kraut): Syph

Chimaphila umbellata – Dolden-Winterlieb (wintergrün: blühende Pflanze): Carc/syc

China – Chinarindenbaum (getrocknete rote Stamm- und Astrinde): Arz/Syph/Schock

Chininum arsenicosum – Chininarsenit: 3(C20H24N2O2) + H3AsO3 + 4H2O: Syph/tub

Chininum sulfuricum – Chininsulfat: (C20H24N2O2)2 + H2SO4 + 2H2O: Syph/tub

Chloroformium – Anästheticum: Trichlormethan (CHCl3): Arz/Syph/tub

Chlorum – Chlor: Cl: Syph/tub

Chocolate – Schokolade: Syph

Cholesterinum – Gallensteinnosode: Carc

Chromium – Chrom:  Syph

Cicuta – Wasserschierling (frische Wurzeln zu Beginn der Blüte): Carc/tub/Schock

Cimicifuga – Wanzenkraut (Wurzeln nach Fruchtreife): Arz/Syph

Cina – Zitwerblüten (getrocknete Blütenköpfchen): Syph

Cinnabaris – Zinnober, Quecksilbersulfid: HgS: Syc

Cistus canadensis – Ziströschen (frische, blühende Pflanze):  Tub

Citrus limonum – Zitrone (Saft der frischen Frucht): Carc

Clematis erecta – Waldrebe (Stängel mit Blüten und Blättern): Syc

Cobaltum – Cobalt: Co: Syph

Coca – Kokastrauchblätter: Syph

Coca Cola: ………….

Coccinella septempunctata – Marienkäfer: Arz/Syph/syc

Cocculus indicus – Kockelskörner (Samentinktur): Carc

Coccus cacti – Cochenillelaus (getrocknete weibliche Tiere):  Syc   

Cochlearia amoracia – Meerrettich (frischer Wurzelstock): Tub

Cochlearia officinalis – Echtes Löffelkraut: Tub

Coffea cruda – Rohkaffee (ungeröstete, trockene Kaffeebohnen): Arz/Syc/syph/Schock

Cola – siehe Kola: Carc/syph

Colchicum autumnale – Herbstzeitlose (Wurzelknollen): Arz/Syc

Colibacillinum – Escherichia coli (sterilisierte Bakterienkultur: …

Collinsonia canadensis – Grießwurzel (frischer Wurzelstock): Syph/psor

Colocynthis – Koloquinte, Kürbisgewächs (geschälte, entkernte Früchte): Arz/Syc

Conium maculatum – Gefleckter Schierling (frisches, blühendes Kraut): Arz/Carc

Convallaria majalis – Maiglöckchen (frische, blühende Pflanze): Tub

Corallium rubrum – Rote Koralle (Kalkskelett): Syph

Cortisonum – Cortison (Nebennierenrindenhormon): Arz/Syph

Crocus sativus – Safran (getrocknete Narbenschenkel): Syc

Crotalus cascavella – Südamerikanische Klapperschlange (Giftdrüsensekret): Syph

Crotalus horridus – Waldklapperschlange (Giftdrüsensekret): Carc/syph

Croton tiglium – Durchfallmittel vom Purgierbaum (Samen): Tub/Psor

Cucurbita pepo – Kürbis (Kürbiskerne): Syph/tub

Cundurango marsdenia – Condurangobaum, Geierpflanze (getrocknete Rinde): Carc

Cuprum – Kupfer: Cu: Syph

Cuprum aceticum – Kupferacetat, Grünspan: Cu (C2H3O2)2 . H2O: Syc/tub

Cuprum arsenicosum – Kupferarsenit: (CuHAsO3): Syc

Curare – Pfeilgift aus der Rinde von Strychnos toxifera und anderen Arten: Syph/tub

Cyclamen – Alpenveilchen (frische Wurzelknolle mit Wurzeln): Syph/tub

Cypripedium pubescens – Frauenschuh (Wurzel): Syc/tub

Cytisus laburnum – Goldregen (Blüten und Blätter): Syph/tub

Daphne indica – Indischer Seidelbast (frische Rinde): Syph/syc

Digitalis – Roter Fingerhut (frische Blätter vor der Blüte): Arz/Tub

Dioscorea – Yamswurzel (frischer Wurzelstock): Syph/syc

Diphtherinum – Diphtherienosode (aus Diphtheriemembran; Diphtheriebakterium): Tub

Dolichos pruriens – Juckbohne (Haare der Fruchthülse): Syc

Drosera – Sonnentau (frische, blühende Pflanze): Tub

Dulcamara – Bittersüß (Schösslinge mit Blättern vor der Blüte): Syc

Dysenteriae bacillus (Bach) – Bacillus dysenteriae (sterilisierte Bakterienkultur): Syph/tub

Echinacea angustifolia – Sonnenhut (ganze frische, blühende Pflanze): Syph/tub

Elaps corallinus – Korallenotter (Giftdrüsensekret): Syph/tub

Equisetum hyemale – Winterschachtelhalm (frische Pflanze): Syph/syc

Erechthites hieracifolia – Feuerkraut, Afterkreuzkraut (frische blühende Pflanze): Psor

Erigeron canadensis – Dürrwurz, Berufskraut (frisches blühendes Kraut): Syc/tub 

Eupatorium perfoliatum – Wasserhanf (frische blühende Pflanze): Syph

Euphorbium officinarum – Wolfsmilchgewächs (erhärteter Milchsaft aus Euphorbia resinifera): Carc/syph

Euphrasia – Augentrost (ganze frische, blühende Pflanze): Syc

Excrementum caninum – Kot eines Mischlingshundes:  Syc/ syph

Fagopyrum esculentum – Buchweizen (ganze Pflanze): Psor

Falcon peregrinus – Wanderfalke: ……………….Carc

Ferrum – Eisen: Fe:  Carc/syph

Ferrum muriaticum – Eisenchlorid: FeCl3: Syph/tub

Ferrum phosphoricum – Ferriphosphat: FePO4 . 4H2O: Arz/Tub/psor

Filix mas (Dryopterix) – Wurmfarn (Wurzel): Syph

Fluoricum acidum – Fluorwasserstoffsäure, Flusssäure: HF: Syph

Folliculinum – Follikelstimulierendes Hormon: Syph

Formica rufa – Rote Waldameise (ganze Tiere): Syc

Fragaria vesca – Walderdbeere (reife Früchte): Syc/tub

Galanthus nivalis – Schneeglöckchen (Zwiebel): Syph/tub

Gallicum acidum – Gallussäure aus Galläpfeln (Reaktion der Pflanze auf galleerzeugende Insekten): C6H2(OH)3COOH: Tub

Gallium metallicum – Gallium: Ga:  ………..

Gambogia – Gummi-Guttibaum (orange braunes Gummiharz): Psor

Gelsemium – Wilder Jasmin (frischer Wurzelstock): Syc/Schock

Gentiana lutea – Gelber Enzian (Wurzel): Tub

Germanium metallicum – Germanium: Ge: Syph/syc

Ginkgo biloba – Ginkgobaum (Blätter): Syc/tub

Ginseng – Ginsengwurzel: Tub

Glonoium – Nitroglycerin: C3H5N3O9:  Tub

Gnaphalium polycephalum – Vielköpfiges Ruhrkraut (frische, blühende Pflanze): Syph/tub

Gossypium herbaceum – Baumwollstaude (frische innere Wurzelrinde): Carc/syc

Granitum – Granit (Verbindung aus Feldspat, Quarz und Glimmer): Carc

Graphites – Reißblei (Kohlenstoff vermischt mit Kieselsäure, Eisen, Mangan u. a.): Syc

Gratiola officinalis – Gottesgnadenkraut (frisches Kraut vor der Blüte): Syph/syc

Grindelia robusta + squarrosa – Grindelia (Blätter, geschlossene Blütenköpfchen): Syph

Guajacum – Harz des Guajakbaumes:  Syph

Haliae leucocephalus – Seeadler: Syph/syc

Hamamelis virginiana – Zaubernuss (frische Rinde der Zweige, Zweigspitzen und Wurzeln): Arz/Syc/tub

Hecla lava – Lava vom Heklavulkan: Carc/Schock

Hedera helix – Efeu (Tinktur der jungen Triebe): Tub

Helianthus annuus – Sonnenblume (reife Samen): Syph

Helium – Helium: He: ……………

Helleborus – Christwurzel, schwarze Niesswurz (getrockneter Wurzelstock):  Syph/syc/Schock

Helonias dioica – Falsche Einhornwurzel (frischer Wurzelstock): Carc/syc

Hepar sulfuris – Hahnemanns Aufbereitung aus Austernkalk und Schwefelblume: Arz/Syph/psor/Schock

Hepatica triloba – Leberblümchen (Blätter): Carc

Heroinum siehe Opium

Hura brasiliensis – Sandbüchsenbaum (milchiger Saft von Hura crepitans): Tub

Hydrastis canadensis – Kanadische Gelbwurz (getrockneter Wurzelstock mit Wurzeln): Arz/Syc/tub

Hydrocyanicum acidum – Blausäure (HCN): Syph/tub

Hydrogenium – Wasserstoff: Arz/Carc

Hyoscyamus niger – Bilsenkraut (blühende Pflanze): Arz/Syc/Schock

Hypericum – Johanniskraut (ganze frische, blühende Pflanze): Arz/Syph/tub/Schock

Ignatia – Ignatiusbohne (getrocknete Samen): Syph

Ilex aquifolium – Stechpalme (frische Blätter): Syph

Indigo – Farbstoff aus Indigofera tinctoria (trop. Pflanze): Arz/Syph

Indium metallicum – Indium: Syc

Influenzinum – Influenza Nosode:  Syph/syc

Inula helenium – Alant (Wurzel): Syph/tub

Iodoformium – Formyltrijodid (CHJ3): Tub

Iodium – Jod: J Tub

Ipecacuanha – Brechwurzel (getrocknete Wurzel): Arz/Syc/tub

Iridium – Iridium: Ir: Syph/syc

Iris versicolor – Bunte Schwertlilie (frischer Wurzelstock): Syph/tub

Jaborandi – Pilocarpus microphyllus (getrocknete Blätter): Syph/tub

Jalapa – Mexikanische Trichterwinde (Wurzel): Syph

Juglans regia – Walnuss (frische grüne Fruchtschale und Blätter): Carc

Juniperus communis – Wacholder (Wacholderbeeren): Syc

Kalium arsenicosum – saures Kaliummetaarsenit (KAsO2,HAsO2,H2O): Arz/Syph/Syc/Carc

Kalium bichromicum – Kaliumbichromat: K2Cr2O7: Syph

Kalium bromatum – Kaliumbromid: KBr: Arz/Syph/tub

Kalium carbonicum – Kaliumcarbonat (K2CO3): Tub

Kalium iodatum – Kaliumjodid: KJ: Arz/Syph

Kalium muriaticum – Kaliumchlorid: KCl: Syph

Kalium nitricum – Kaliumnitrat: KNO3: Arz/Syc

Kalium phosphoricum – Kaliumdihydrogenphosphat: KH2PO4: Arz/Psor

Kalium sulfuricum – Kaliumsulfat: K2SO4: Syc/syph

Kalmia latifolia – Berglorbeer (frische Blätter): Syc/tub

Kola – Kolanuss: Carc/syph/Schock

Kreosotum – Destillationsprodukt des Buchenholzteers: Arz/Carc

Lac caninum – Hundemilch: Arz/Syph/tub

Lac caprinum – Ziegenmilch: Syph/tub

Lac defloratum – Entrahmte Kuhmilch:  Syc/tub                    

Lac delphinum – Delphinmilch: Carc/tub

Lac equinum – Pferdemilch: …………

Lac felinum – Katzenmilch: Syph/tub

Lac humanum – Muttermilch: Carc/tub

Lac maternum – Muttermilch von neun Müttern: Carc/tub

Lac leoninum – Löwenmilch: Syph/tub

Lac lupinum – Wolfsmilch: Syph/tub

Lachesis – Buschmeister (Giftdrüsensekret): Arz/Syph

Lachnantes tinctoria – Wollnarzisse (frische Pflanze): Tub

Lacticum acidum – Milchsäure: Syc

Lactuca virosa – Giftlattich (frische blühende Pflanze): Syc/tub

Lapis albus – Kalkfluorsilikat: Ca SiF6 . 2H2O: Syc/tub

Lappa arcticum – Klette (frische Wurzeln): Psor

Lathyrus sativus – Platterbse (reife Samen): Syph/tub

Latrodectus haseltii: Syph/tub

Latrodectus mactans – Schwarze Witwe (ganzes Tier):  Syph/tub

Laurocerasus – Kirschlorbeer (Blätter): Syph/tub/Schock

Ledum palustre – Sumpfporst (getrocknete junge Sprossen): Syc

Lemna minor – Kleine Wasserlinse (linsenähnlicher Wasserkörper): Tub

Leprominium – Lepranosode (Mycobacterium leprae): ………….

Lilium tigrinum – Tigerlilie (frische, blühende Pflanze): Syph/syc

Linum catharticum – Purgier-Lein (ganze Pflanze): Syc

Linum usitatissimum – Echter Lein, Flachs (Leinsame): Syc

Lithium carbonicum – Lithiumcarbonat: Li2CO3: Syc

Lithium metallicum – Lithium: …………

Lobelia inflata – Indianischer Tabak oder aufgeblasene Lobelie (ganze, blühende Pflanze):  Tub

Luesinum – Syphilis-Nosode (Treponema pallidum, Stäbchenbakterien, Spirochäten): Syph/Schock

Luffa operculata – Esponjilla (Kürbisgewächs: getrocknete Früchte): Syc

Lupulus humulus – Hopfen (Fruchtzapfen): Syc

Lycopersicum esculentum – Tomate (frisches Kraut): Syc/tub

Lycopodium – Bärlappmoos (Sporen):  Arz/Syc

Lycopus virginicus – Amerikanischer Wolfsfuß (blühende Pflanze): Syph/tub

Ly simachia nummularia – Pfennigkraut:  ……………..

Lyssinum (Hydrophobinum) – Tollwutnosode (Speichel eines tollwütigen Hundes: Rabies Virus): Syph/Schock

Magnesium carbonicum – Magnesium carabonat: (Mg CO3)3 . Mg(OH)2 . 4H2O: Arz/Syc/tub/Schock

Magnesium metallicum – Magnesium: …………..

Magnesium muriaticum – Magnesiumchlorid: MgCl2 . 6 H2O: Syc/tub

Magnesium phosphoricum – Magnesiumhydrogenphosphat: MgHPO4 . 3H2O: Arz/Syph/tub

Magnetus polus arcticus  – Nordpol: Syph/tub

Malandrium – Nosode aus der Pferdemauke (Rotz-Bakterien: Pseudomonas mallei): Arz/Carc

Malaria – Malarianosode (Malaria-Plasmodien: Protozoen): Syph

Mancinella – Manchinelbaum (Tinktur der Blätter, Rinde, Früchte): Syph

Mandragora officinarum – Alraune, Erdmännchen (frische Blätter): Syc/tub

Manganum aceticum – Manganacetat: Mn (CH3COOH)2 + 4H2O: Syph

Manganum metallicum – Mangan: Mn: Tub

Marble white – Weißer Marmor: Syc

Medorrhinum – potenzierter Gonokokkeneiter: Arz/Syc

Medusa (Aurelia aurita) – Ohrenqualle (ganzes Tier): Carc/tub

Melilotus officinalis – Steinklee (frische Blüten und Blätter): Syph

Melissa officinalis – Zitronenmelisse (frische Blätter kurz vor Blüte): Syph

Mentha piperita – Pfefferminze (frische ganze Pflanze): Syph/psor

Menyanthes trifoliata – Bitterklee (frische ganze Pflanze zu Beginn der Blüte): Syph

Mephitis putorius – Stinktier (Sekret der Stinkdrüsen): Tub

Mercurialis perennis – Waldbingelkraut (Wurzelstock): Syc

Mercurius corrosivus – Quecksilberchlorid, Sublimat (HgCl2):Syph 

Mercurius iodatus flavus – Gelbes Quecksilberjodid: Hg2 J2: Syph/tub

Mercurius iodatus ruber – Rotes Quecksilberjodid: Hg J2: Syph/tub

Mercurius solubilis – Quecksilber (Hg) + Quecksilberamidonitrat (NH2Hg2NO3) + Quecksilberoxid (HgO):  Syph/Schock

Mercurius sulfuricus – Quecksilbersulfat: HgSO4 . 2H2O: Syph/syc

Mezereum – Seidelbast (frische Zweigrinde vor Beginn der Blüte): Syph/tub

Millefolium – Schafgarbe (Kraut zur Blütezeit): Syc/tub

Molybdenum metallicum – Molybdän: Mo: …………

Morbillinum – Masernnosode (Masernviren): Tub

Morgan bach – Bacillus morgan bach (sterilisierte Bakterienkultur): Syc

Morgan gaertner – Bacillus morgan gärtner (sterilisierte Bakterienkultur):  Syph/tub 

Morgan pure – Bacillus morgan pure (aus sterilisierter Bakterienkultur): ……………

Morphinum – Opiumalkaloid: Syph

Moschus – Drüsensekret des männlichen Moschushirsches: Syph/psor

Murex – Purpurschnecke (frischer Saft der Purpurdrüsen): Syc/tub

Muriaticum acidum – Salzsäure: HCl: Syph/tub

Mygale lasiodora – Vogelspinne (ganzes Tier):  Syph/syc

Myosotis arvensis – Vergissmeinnicht (frisch blühendes Kraut): Tub

Myrica cerifera – Wachsbaum (frische Wurzelrinde): Syc

Myristica sebifera – Brasilianische Ucubarinde (roter eingetrockneter Rindensaft): Tub

Naja tripudians – Kobra (Giftdrüsensekret): Arz/Syph/syc

Narcissus pseudonarcissus – Gelbe Narzisse (Zwiebel vor und nach Blüte): Tub

Natrium arsenicosum – Natriumarsenat: Na2HAsO4: Syph/tub

Natrium carbonicum – Natriumcarbonat, Soda: Na2CO3 . 2 H2O: Syph

Natrium muriaticum – Kochsalz: NaCl: Arz/Syph/Schock

Natrium phosphoricum – Natriumphosphat: Arz/Tub

Natrium silicicum – Natriumsilikat: Carc/Tub

Natrium sulfuricum – Natriumsulfat: Na2SO4: Arz/Syc

Neon – Neon: Ne: Syph/syc

Neptunium muriaticum – Neptun:  ………….

Niccolum – Nickel: Syph

Niobium – Niobium: Nb: …………..

Nitricum acidum – Salpetersäure: HNO3: Arz/Syc/syph/Schock

Nitrogenium – Stickstoff: Syph

Nuphar luteum – Gelbe Teichrose (frischer Wurzelstock): Syph/syc

Nux moschata – Muskatnuss (getrocknete Samen): Psor/Schock

Nux vomica – Brechnussbaum (getrocknete Samen): Arz/Psor/syc/Schock

Ocimum sanctum – Indischer Basilicum: Arz/Syc/tub

Oenanthe crocata – Rebendolde (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Tub

Oleander – Oleander (frische Blätter vor Beginn der Blüte): Syph/psor

Oleum animale aethereum – Destillat aus Tierkadavern: Syc

Olibanum sacri – Weihrauch: Syc

Onosmodium virginianum – Falscher Steinsamen (ganze, frische Pflanze): Syph/psor

Opium – Schlafmohn (getrockneter Milchsaft): Arz/Syc/Schock

Ornithogalum umbellatum – Doldiger Milchstern (Zwiebel des Liliengewächses): Carc

Osmium – Osmium: Os:  Syc

Oxalicum acidum – Oxalsäure: (COOH)2: Syph/tub

Oxygenium – Sauerstoff: O2: Syph/tub

Ozone – Ozon: O3: Carc

Paeonia officinalis – Pfingstrose(frische Wurzeln): Syph/tub

Palladium – Palladium: Pa: Syph/tub

Paris quadrifolia – Einbeere (frische Pflanze zur Zeit der Fruchtreife): Syc

Parotidinum – Mumpsnosode (Impfstoffnosode; Mumps-Virus)  Tub

Passiflora incarnata – Passionsblume (Zierpflanze, frische Blätter und Triebe): Arz/Syph

Penicillinum – Benzylpenicillinum-Kalium: Arz/Syph

Pertussinum – Keuchhustennosode (Bordetella pertussis Bakterien): Tub/Schock

Petroleum – Steinöl (Gemenge von Kohlenwasserstoffen): Syph

Petroselinum stativum – Petersilie (zu Beginn der Blüte gepflückte Pflanze):  Syc

Phaseolus vulgaris – Stangenbohne (ganze Pflanze): Syc/tub

Phellandrium aquaticum – Wasserfenchel (reife Samen): Tub

Phosphoricum acidum – Phosphorsäure: H3PO4: Syph/Schock

Phosphorus – Phosphor: P:  Arz/Tub

Physostigma venenosum – Kalabarbohne (getrockneter Samen): Syph        

Phytolacca – Kermesbeere (frische Wurzel): Syph 

Picricum acidum – Pikrinsäure (Trinitrophenol): C6H2(OH) (NO2)3: Arz/Syph/psor/Schock

Pinus silvestris – Föhre (frische Zweigsprossen): Tub

Piper methysticum – Rauschpfeffer (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Syc

Plantago major – Breitwegerich (frische Pflanze): Arz/Syc

Platinum – Platin: Pt: Syph

Plumbum – Blei: Pb: Syph

Plutonium nitricum – Plutoniumnitrat: (PuO2) (NO3)2: …………Carc./Schock

Pneumococcinum – Klebsiella pneumoniae (sterilisierte Bakterienkultur): Syc/syph

Podophyllum peltatum – Entenfuß (frische, nach Fruchtreife gesammelte Wurzeln): Syc/tub

Polio – Kinderlähmungsnosode (Poliomyelitis-Viren): Syph

Positronium – Positronen (positiv geladene Elektronen: Umwandlungsprodukt Proton – Neutron): ……

Primula veris – Schlüsselblume (frische blühende Pflanze): Syc

Proteus – Bazillus proteus Bach (sterilisierte Bakterienkultur proteus mirabilis): Syc

Prunus spinosa – Schlehdorn (frische gerade aufblühende Blüten): Syc/tub

Psilocybe caerulescens – mexikanische Psilocybe-Art (ganzer Pilz): Carc/syph

Psorinum – Krätzenosode: Psor

Ptelea trifoliata – Lederbaum (frische Blätter und junge Rinde): Syph/tub

Pulsatilla pratensis  – Küchenschelle (ganze frische Pflanze): Arz/Tub

Pyrogenium – Nosode aus in der Sonne verfaultem Rindfleisch (Fäulnisbakterien): Tub/syph

Quercus robur – Eiche (Destillat von Eicheln): Arz/Syc

Radium bromatum – Radiumbromid: RaBr2: Arz/Carc

Ranunculus bulbosus – Knollenhahnenfuß (frisches Kraut): Arz/Syc

Ranunculus sceleratus – Gifthahnenfuß (frisches Kraut): Syc/tub

Ratanhia – Krameria (peruanische Pflanze: Tinktur der Wurzel): Syph/tub

Rauwolfia serpentina – Indische Schlangenwurzel (getrocknete Wurzel):  Carc/tub

Rhenium – Rhenium: Re ……..

Rheum palmatum – Chinesischer Rhabarber (geschälter, getrockneter Wurzelstock): Syc

Rhodium metallicum – Rhodium: Rh: Syc

Rhododendron – Rotblättrige Alpenrose (getrocknete Blätter): Syc

Rhus toxicodendron – Gifteiche (frische Blätter): Arz/Syc

Rhus venenata – Giftesche (frische Rinde und Blätter): Tub

Rosa damascena – Rosa damaszena (frische Blüten): Tub

Rubeola – Rubeola Nosode (Impfstoffnosode; Röteln-Virus): ……..

Rubidium – Rubidium: Ru:……..

Rumex – Krauser Ampfer (frische Wurzel im Frühling):  Tub 

Ruta graveolens – Weinraute (frisches Kraut vor Beginn der Blüte): Arz/Carc

Ruthenium metallicum – Ruthenium: Ru: ………

Sabadilla – Mexikanisches Läusekraut (reife Samen): Syph

Sabal serrulata – Sägepalme (frische, reife Beeren): Syc/tub

Sabina – Sadebaum (frische Zweigspitzen mit Blättern): Syc

Saccharum officinalis – Industriezucker: Tub

Salicylicum acidum – Salicylsäure: C6H4(OH)COOH: Carc/syc

Salix fragilis – Bruchweide (Tinktur der frischen Rinde): Syc/Schock

Salvia officinalis – Salbei (frische Blätter): Tub

Sambucus nigra – Schwarzer Holunder (frische Blätter und Blüten):  Tub/psor

Sanguinaria canadensis – Kanadische Blutwurzel (getrocknete Wurzeln): Syc/tub

Sanicula aqua – Mineralquelle Sanicula Springs: Syc/tub

Sarsaparilla – Stechwinde (getrocknete Wurzel): Syph/syc

Scandium metallicum – Scandium: ………

Scarlatinum – Scharlachnosode (Streptokokkeninfektion): Syph

Scrophularia nodosa – Knotige Braunwurz (frische Pflanze): Tub

Secale – Mutterkorn (Schlauchpilz – Roggenschmarotzer): Syph/Schock

Sedum acre – Scharfer Mauerpfeffer (frisch blühende Pflanze): Syph/syc

Selenium – Selen: Se: Syph/psor

Sempervivum tectorum – Hauswurz (frischer Saft der Blätter): Carc

Senecio aureus – Goldenes Kreuzkraut (frische, blühende Pflanze): Syc

Senega – Senegawurzel: Klapperschlangenwurzel (getrocknete Wurzel): Syph/psor

Sepia – Tintenfisch (Getrockneter Inhalt des Tintenbeutels): Arz/Syc

Silicea – Kieselsäure, Bergkristall: SiO2 x H2O: Arz/Tub/syph

Silicium metallicum – Silizium: Tub

Sinapis nigra – Schwarzer Senf (reife Samen): Tub

Solanum nigrum – Schwarzer Nachtschatten (ganze Pflanze zur Blütezeit): Syph

Solanum tuberosum – Kartoffel (Tinktur der grünen Beere): Syc

Solidago vigaurea – Goldrute (frische Blütenstaude): Syc

Spigelia anthelmia  – Wurmkraut (getrocknetes Kraut):   Syph

Spongia marina tosta  – Badeschwamm (gerösteter Meerschwamm): Tub

Squilla maritima – Meerzwiebel (frische, rote Zwiebel): Syph

Stannum – Zinn: Sn: Tub

Staphysagria – Stephanskraut (getrocknete reife Samen): Carc/syc

Stellaria media – Vogelmiere (frische, blühende Pflanze): Syc

Sticta pulmonaria  – Lungenflechte (frische Flechte vom Zuckerahorn):  Syc/tub

Stramonium – Stechapfel (frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Tub/psor

Streptococcinum – nicht hämolysierende Streptokokken (sterilisierte Bakterienkultur): Syph/tub

Strontium carbonicum – Strontiumcarbonat: SrCO3: Tub/Schock

Strontium metallicum – Strontium: Sr: ………

Strophantus hispidus – Afrikanisches Hundsgiftgewächs  (reife Samen): Arz/Syc/tub

Strychninum purum – Strychnin (Alkaloid von Nux vomica): Arz/Syph/Schock

Succinic acidum – Bernsteinsäure (aus trocken destilliertem Bernstein): Tub

Sulfonamidum – Sulfanilamid: C6H8N2O2S:  Syph/tub

Sulfur – Schwefel: S: Arz/Psor/Schock

Sulfuricum acidum – Schwefelsäure: H2SO4: Arz/Carc/syph

Sulfur iodatum – Jodschwefel: S2J2: Arz/Syc

Sumbulus moschatus – Moschuswurzel (getrocknete Wurzel): Tub

Sycococcus bacillus – Bacillus sycococcus (Darmnosode): Syc

Symphytum – Beinwell (frische Wurzel vor Beginn der Blüte): Arz/Carc/tub /Schock

Syphilinum: siehe Luesinum

Syzygium jambolanum – Jambulbaum (Tinktur pulverisierter Samen): Syph/tub

Tabacum – Tabak (nicht fermentierte Blätter): Arz/Carc/syc/Schock

Tantalus metallicus – Tantal: ………

Taraxacum – Löwenzahn (ganze Pflanze kurz vor Blüte): Carc/syc

Tarentula – Tarantel:  Carc/syc/Schock

Taxus baccata – Eibe, Beereneibe (Tinktur frischer Sprösslinge): ……….

Tellurium – Tellur: Te: Arz/syc

Terebinthinae oleum – Terpentinöl aus harzreichen Kiefernarten: Syc

Teucrium – Katzengamander (frische, ganze Pflanze vor der Blüte):  Arz/Syph

Thallium – Thallium: Tl:  Syph/tub

Thea chinensis – Teestrauch (getrocknete Zweigspitzen mit jungen Blättern und Blüten): Syc

Theridion curassavicum – Orangenspinne (ganzes Tier):  Tub

Thlaspi bursa pastoris – Hirtentäschelkraut (frisches, blühendes Kraut): Arz/Syc

Thuja occidentalis – Lebensbaum (frische, vor der Blüte gesammelte Zweige mit Blättern): Arz/Syc

Thyreoidinum – Getrocknete Schafschilddrüse: Tub

Tilia europaea – Sommerlinde (Lindenblüten): Syph/tub

Titanium – Titan: Ti: Syph/psor

Trillium pendulum – Amerikanische Waldlilie (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Tub

Triticum vulgare – Weizen: Syc/Schock

Tuberculinum bovinum – Nosode der Rindertuberkulose nach Kent:  Tub

Tuberculinum avis – Nosode der Hühnertuberkulose: Tub

Tuberculinum Koch – Tuberkulosenosode aus Bakterienkultur vom Menschen: Tub

Bacillinum Burnett – Tuberkulosenosode nach Burnett (Eiter mit Erregern): Tub

Tungstenium – Wolfram: Wo: Psor

Ulmus campestris – Feldulme (Extrakt der inneren Rindenseite): Syph/psor

Uranium metallicum – Uran: U: Syph

Uranium nitricum – Uranylnitrat: (UO2)(NO3)3: Syph/syc

Uricum acidum – Harnsäure: Purinring mit 3 OH Gruppen: C5 NH N3(OH)3: Syc

Urtica urens – Brennnessel (frisches, blühendes Kraut): Syc

Ustilago maydis – Maisbrand (Pilzsporen):  Syph

Vaccinium – Pockennosode (Variola-Viren): Syc

Valeriana officinalis – Baldrian (getrocknete Wurzeln): Arz/Tub/Schock

Vanadium – Vanadium: Syph

Vanilla aromatica – Vanille: Syph/psor/Schock

Variolinum – Windpockennosode (Varicella-Virus): Syc

Veratrum album – Weiße Nieswurz (getrockneter Wurzelstock): Syc/Schock

Veratrum viride – Grüne Nieswurz (getrockneter Wurzelstock mit Wurzeln): Arz/Syph

Verbascum thapsiforme – Königskerze (frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Syph

Vespa crabro – Hornisse (ganzes Tier): Tub

Viburnum opulus – Gewöhnlicher Schneeball (frische Rinde): Syc/tub

Vinca minor – Immergrün (frisch blühendes Kraut): Tub

Vincetoxicum officinale – Schwalbenwurz (frische Blätter vor der Blüte): ……….

Viola odorata – Märzveilchen (frische blühende Pflanze): Syph

Viola tricolor – Stiefmütterchen (frisches blühendes Kraut): Tub

Vipera berus – Kreuzotter (Giftdrüsensekret): Arz/Syph/tub

Viscum album – Leimmistel (frische Beeren und Blätter): Carc

Wyethia helenoides – Wyethia (frische Wurzel): Tub

X-Ray bzw. Rayon-X – Röntgenstrahlen: Arz/Carc/syph

Yttrium – Yttrium: Y: ………..

Zincum – Zink: Zn: Arz/Syph/psor

Zingiber officinale – Ingwer (getrockneter Wurzelstock: Arz/Syc

Zirkonium – Zirkonium: Zr ….

 

 

 

C. ÜBERSICHT: MIASMEN UND IHRE ARZNEIMITTEL:

Alle dunkelblau geschriebene Mittel kommen in mehr als einem Miasma vor. Es empfiehlt sich, diese Rubriken in Ihrem Repertorium einzurichten, so dass Sie sie bei jeder Repertorisation als Referenz heranziehen können.

SCHOCK (rot – dunkelblau):

Acet-ac. Acon. Agar. Allox. Aloe.  Am-c. Ambr. Anac. Ang. Anh. Apis. Arg-met., Arg-nit. Arn. Ars. Aur. Bad. Bell. Bell-p. Bov. Borx. Bry. Calc. Calen. Cann-s. Camph. Cann-i. Caps. Carc. Caust. Cham. Carb-v. Chel. Chin. Chlf., Choc. Cic. Cimic. Cina. Cinb. Coca. Coff. Colch. Coloc. Con. Cupr. Dulc.  Echi. Euphr. Gels. Glon. Graph. Ham. Hecla. Hell. Hep. Heroin. Hydr-ac. Hyos. Hyper. Ign. Ind. Iod. Iodof.  Ip. Kali-bi. Kali-br. Kali-c. Kali-i. Kali-p. Kali-s. Kola. Kreos. Lach. Laur. Led. Lith-c. Lob. Lues. Lyss. Mag-c. Mag-s. Merc. Mill. Morg-g. Nat-c. Nat-m, Nicc. Nit-ac. Nux-m. Nux-v. Op. Orni. Pert. Ph- ac. Pic-ac. Plat. Plb. Plut-n. Podo. Puls. Ran-b. Rhus-t. Ruta. Sal-f. Sec. Sanic. Seneg. Sil. Spig. Stann. Staph. Stront-c. Stry. Sulph. Sumb. Symph. Syph. Tab. Tarent. Thuj. Valer. Vanil. Verat. Zinc.

 

 ARZNEIMITTELVERGIFTUNG (rot – dunkelblau):

Abies-n. Acon. All-s. Aloe. Am-c. Anag. Aq-mar. Arn. Ars. Asaf. Aven. Bell. Bell-p. Berb. Bov. Brom. Bry. Cadm-met. Caj. Calad. Calc-ar. Calc-f. Calen. Camph. Cand-al. = Moni. Carb-veg. Carc. Card-m. Cham. Chel. Chin. Chlf. Cimic. Cocc-s. Coff. Colch. Coloc. Con. Cortiso. Dig. Ferr-p. Ham. Hep. Hydr. Hyos. Hyper. Indg. Ip. Kali-ar. Kali-br. Kali-i. Kali-p. Kreos. Lac-c. Lach. Lyc. Mag-cMag-p. Maland. Med. Moni. Naja. Nat-m. Nat-s. Nit-ac. Nux-v. Oci-sa. Op. Passi. Penic. Phos. Pic-ac. Plan. Puls. Querc-r. Rad-br. Ran-b. Rhus-t. Ruta. Sep. Sil. Stroph-h. Stry. Sulph. Sul-ac. Sul-i. Symph. Tab. Tell. Teucr. Thlas. Thuj. Valer. Verat-v. Vip. X-Ray. Zing.

 

CARCINOGENIE (rot – dunkelblau):

Absin. Acet-a. Agn. Alco. All-s. Allox. Ambr. Apoc. Aq-mar. Arg-met. Arg-n. Asar. Aspar. Aster. Aven. Bacls-7. Bell-p. Benz-ac. Berb. Beryl. Bism. Cadm-met. Caj. Calc-ar. Calc-f. Calc-sil. Carb-an. Carb-veg. Carc. Card-m. Chim. Chol. Cic. Cit-l. Cocc. Con. Crot-h. Cund. Euph. Falco-pe. Ferr. Goss. Granit. Hecla. Helon. Hepat. Hydrog. Jug-r. Kali-ar. Kola. Kreos. Lac.del. Lac-h. Lac-mat. Maland. Medus. Nat.sil. Orni. Ozone. Plut-n. Psil. Rad-br. Rauw. Ruta. Sal-ac. Semp. Staph. Sul-ac. Symph. Tab. Tarax. Tarent. Visc. X-Ray.  

 

TUB (rot/dunkelblau – hellgrün):

Abel. Abies-n. Abrot. Adren. Aeth. Agri. Ail. Alum-sil. Amyg. Amyg-p. Apis. Aqui. Arist. Ars-i. Art-v. Asc-t. Astac. Atro-pur. Aur-s. Gaert. Bac. Bamb-a. Bar-c. Bar-m. Brass. Brom. Bufo. Cact. Calc. Calc-i. Calc-m. Calc-p. Calen. Caps. Carb-ac. Carbn-s Chinin-s. Cist. Coch-a. Coch. Conv. Crot-t. Cupr-act, Cur. Cycl. Cyt-l. Dig. Diph. Dros. Dys. Echin. Elaps. Ferr-m. Ferr-p. Gaert. Gal-ac. Gent. Gins. Glon. Gnaph. Hed. Hura. Hydr-ac. Hyper. Inul. Iodof. Iod. Iris. Jab. Kali-br. Kali-c. Lac-c. Lac-d. Lac-f. Lac-leo. Lac-lup. Lachn. Lath. Lat-h. Lat-m. Lem-m. Lepr. Lob. Lycps-v. Mag-p. M-arct. Mang-met. Meph. Merc-i-f. Merc-i-r. Mez.  Morb. Morg-g. Myos-a. Myris. Narc-ps.  Nat- ar. Nat-p. Oena. Ox-ac. Oxyg. Paeon. Pall. Parot. Pert. Phel. Phos. Pin-s. Ptel. Puls. Pyrog. Rat. Rhus-v. Ros-d. Rumx. Sacch. Salv. Samb. Scroph-n. Sil. Sil-met. Sin-n. Spong. Stann. Stram. Stront-c. Succ-ac. Sulfa. Sumb. Syzyg. Thal. Ther. Til. Thyr. Tril-p. Trit-vg. Tub. Tub-a. Tub-k. Bac. Valer. Vesp. Vinc. Vince. Viol-t. Vip. Wye.

 

SYCOSE (rot/dunkelblau – dunkelgrün):

Adon. Aesc. Agar. Agn. Agri. Allox. All-c. Aloe. Anac. Anh. Ant-c. Ant-m. Ant-t. Ap-g. Apoc. Aral. Aran. Arg-met. Arg-nit. Arn. Aur. Aur-m.  Bacls-10. Bapt. Beryl. Borx. Bov. Brach. Bry. Caes-met. Caj. Calc-ar. Calc-s. Canis-exc. Cann-i. Cann-s. Canth. Caps. Castm. Card-m. Caul. Cench. Cham. Chelid. Chim. Chlf. Cinnb. Clem. Cocc-s. Coc-c. Coff. Colch. Coloc. Croc. Cupr-act. Cupr-ar. Cypr. Daph. Dios. Dol. Dulc. Equis-h. Erig. Euphr. Form. Frag. Gels. Germ-met. Gink-b. Goss. Graph. Grat. Haliae-lc. Ham. Hell. Helon. Hydr. Hyos. Ind. Influ. Ipec. Irid-met. Juni-c. Kali-ar, Kali-n. Kali-s. Kalm. Lac-d. Lac-ac. Lact. Lap-a. Led. Lil-t. Linu-c. Linu-u. Lith-c. Luf-op. Lup. Lycpr. Lyc. Mag-c. Mag-m. Mand. Marb-w. Med. Merl. Merc-sul. Mill. Morg. Murx. Mygal. Myric. Naja. Nat-s. Neon. Nit-ac. Nuph. Oci. Ol-an. Olib-sac. Op. Osm. Paris. Petros. Phase-vg. Pip-m. Plan. Pneu. Podo. Prim-v. Prot. Prun. Querc-r. Ran-b. Ran-s. Rheum. Rhodi. Rhod. Rhus-t. Sabal. Sabin. Sal-ac. Sal-f. Sang. Sanic. Sars. Sed-ac. Senec. Sep. Sol-t. Solid. Staph. Stel. Stict. Stroph-h. Sul-i. Syc. Tab. Tarax. Tell. Ter. Thea. Thlasp. Thuj. Uran-n. Ur-ac. Urt-u. Vac. Vario. Verat. Vib. Zing.

 

SYPHILINIE (rot/dunkelblau – gelb):

Abel, Abies-n. Acet-ac. Ail. Alum. Alum-sil. Am-c.  Am-m. Anag. Androc. Ang. Anthraci. Aran-ix. Ars. Ars-i. Ars-met . Arum-m. Arum-t. Aur. Aur-m. Aur-m-n. Asaf. Bar-m. Borx. Bov. Brach. Brass. Brucel. Caes-met, Calad, Calc-m, Camph. Cand-al. = Moni. Canis-exc. Carb-ac. Caust . Cean. Cedr. Cench. Chen-a. Chin. Chinin-ar. Chinin-s. Chlf. Chlor. Choc . Chr-met. Cimic. Cina. Cob. Coca. Cocc-s. Coll. Coff. Cor-r. Cortiso. Crot-c, Crot-h.  Cuc-p. Cupr. Cur. Cycl.  Cyt-l. Daph. Dios. Dys. Echi. Elaps. Equis-h. Eup-per. Euph. Ferr. Ferr-m. Fil. Fl-ac. Foll. Gaert. Gala. Germ-met. Gnaph. Grat. Grin. Guaj. Haliae-lc. Helia. Hell. Hep. Hochst. Hydr-ac. Hyper. Ign. Ilex. Indg. Influ. Inul. Irid-met. Iris. Jab. Jal. Kali-ar. Kali-bi. Kali-br. Kali-i. Kali-m. Kali-s. Kola. Lac-c. Lac-cp. Lac-f. Lac-leo. Lac-lup. Lach. Lath. Lat-h. Lat-m. Laur. Lil-t. Lues. Lycps-v. Lyss. Mag-p. M-arct. Malar. Manc. Mang, Meli. Melis. Menth. Meny. Merc. Merc-c. Merc-i-f. Merc-i-r. Merc-sul. Mez, Moni, Morg-g. Morph. Mosch. Mur-ac. Mygal. Naja. Nat-ar. Nat-c. Nat-m. Neon. Nit-ac. Nicc. Nitro. Nuph. Olnd. Onos. Ox-ac. Oxyg. Paeon. Pall. Passi. Penic. Petr. Ph-ac. Phys. Phyt. Pic-ac. Plac. Plat. Plb. Pneu. Polio. Psil. Ptel. Pyrog. Rat. Sabad. Sars. Scand-met. Scarl. Sec. Sed-ac. Sel. Seneg. Sil. Sol-n. Spig. Squil. Streptoc. Stry. Sulfa. Sul-ac. Syph. Symph. Syzyg. Teucr. Thal. Til. Titan. Ulm-c. Uran-met. Uran-n. Ust. Vanad. Vanil. Verat-v. Verb. Viol-o. Vip. X-Ray. Zinc

 

PSORA  (rot/dunkelblau – grau):

Acon. Aqui. Bell. Coll. Crot-t. Erech. Ferr-p. Fago. Gamb. Hep. Kali-p. Lappa. Melis. Menth. Mosch. Nux-m. Nux-v. Olnd. Onos. Pic-ac. Psor. Samb. Sel. Seneg. Stram. Sulph. Titan. Tung-met. Ulm-c. Vanil. Zinc.