ARTIKEL: Praxis – Maximale Verschreibungssicherheit bei einfachen wie schwierigen Fällen

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A. METHODIK:

Überblick:

SCHRITT 1:  Eintrag auf die Seite Symptomsuche:  

SCHRITT 2:  Symptomenwahl – Auswahl von Symptome für die Auswertung

SCHRITT 3: Auswertung – Bedeutung der Farbkombinationen komplementärer Symptomenpaare:

SCHRITT 4: Endauswertung – Repertorisation: 

SCHRITT 5: Fehlender Erfolg Problem der Blockaden:

B. MIASMATISCHE ARZNEIMITTELLISTE:

A. METHODIK:

ACHTUNG, fast alle nachfolgend beschriebenen Verschreibungskriterien sind Versuche, der unvermeidlichen Inhomogenität des Repertoriums Herr zu werden. Die Tatsache, dass keine Rubrik sicher sein kann,  indem sie alle zuständigen Mittel enthält, ist unvermeidlich, nicht jedoch die Korrektur des Problems, dass das Repertorium von vielen Autoren erstellt wurde. Damit meine ich Probleme der Begriffsverwendung und des Abgleichs der Rubriken: z. B. sollten ähnlich lautende Rubriken im Wesentlichen auch die gleichen Mittel enthalten. Das wäre aber Aufgabe der Herausgeber.

Das Programm symptom & sense fußt auf einer dynamischen Denkweise, bei der die Symptome als Vektoren betrachtet werden.  Das befreit  die Symptomenreihung oder Hierarchisierung nicht vollständig vom subjektiven Gutdünken, ist aber der üblichen Vorgangsweise bei der Symptomenauswahl weit überlegen.

Damit meine ich vor allem die Art der Hierarchisierung der Symptome nach

a. Gemütssymptomen, b. Allgemeinsymptomen, c. Abneigung, Begierden und d. Lokalsymptomen,

die den Kern der meisten gängigen Vorgangsweisen bildet und eigentlich von subjektiven Eindrücken durchsetzt ist.

Ausgehend vom Umstand, dass das Programm das Krankheitsmotiv benennen kann, hoffte ich ursprünglich, über dieses Motiv zum richtigen Mittel zu gelangen- ich hab ja in der Materia medica der Motive (ML Verlag) über 500 homöopathische Arzneimittel in Umgangssprache übersetzt. Leider hat eine Umgangssprache nicht die  erforderliche Exaktheit, um dieser Aufgabe zu genügen, also einander ähnliche Arzneimittelmotive sicher zu differenzieren.

Der alternative statistische Weg, die Symptomen also einfach ein zu geben, auszuwerten und das Resultat zu repertorisieren, war aus den oben genannten repertorialen Gründen ebenfalls nicht wirklich befriedigend.

Die bestmöglichen Resultate erhielt ich durch eine Kombination beider Vorgangsweisen. Die Berücksichtigung des biographischen Ablaufs verwies auf die Kausalität und erbrachte somit inhaltliche Kriterien, die ich beim Aktivieren der Symptome für die Auswertung (= Anklicken auf der Programmseite Symptomsuche) nutzte.

Die Auswertung in symptom & sense erbrachte nun eine entsprechend auf die jeweilige Situation der Kranken abgestimmte Krankheitsbotschaft. Danach folgte die Repertorisation und wenn nötig Eingrenzung der Mittel der Wahl durch charakteristische Symptome oder Keynotes. Auch diese können im Zuge dieser Vorgangsweise als geeignet oder  ungeeignet differenziert werden.

Die nachfolgenden Erläuterungen sind also Strategien, die Krankheitsmotive von symptom & sense und die tatsächliche emotionale Lage der PatientInnen zur Deckung zu bringen und in eine Repertorisarion zu fassen.

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Überblick:

SCHRITT 1: Eintrag auf die Programmseite Symptomsuche.

Symptom: Lokalisation + Umstände, die es bessern oder verschlimmern

Zu berücksichtigen sind das

BIOGRAPHISCHE PRINZIP: zeitliche Reihenfolge des Erscheinens der Symptome.

NUR SICHERE SYMPTOME: Wortlaut und Fakten müssen übereinstimmen

MODALITÄTEN UND EIGENARTEN verweisen auf die Dynamik des Krankheitsgeschehens.

GLEICHE MODALITÄTEN VERSCHIEDENE LOKALISATIONEN bzw. GLEICHE LOKALISATIONEN VERSCHIENEN MODALITÄTEN.

PROBLEM SPEISESYMPTOME UND GEMÜTSSYMPTOME

MAN FINDET EIN SYMPTOM IN symptom & sense NICHT.

SCHRITT 2: Symptomenauswahl  für die Auswertung:

Abb.: Programmseite Symptomliste: Aktivieren von Symptomen durch Anklicken der Kästchen.

Standardvorgangsweise der Auswahl von Symptome in der Symptomenliste

  1. Das oberste rot gekennzeichnete und das oberste dunkelblau gekennzeichnete Kästchen werden zuerst angeklickt, danach folgen nach Fallrelevanz die farblosen Kästchen.

Alternativ und von mir derzeit bevorzugt ist folgende Vorgangsweise:

  1. Das oberste rot gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt, danach folgen nach Fallrelevanz die farblosen Kästchen.
  2. Das oberste dunkelblau gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt, danach folgen nach Fallrelevanz die farblosen Kästchen.

Das Anklicken ermöglicht eine nochmalige Überprüfung auf Sicherheit und Fallrelevanz:

PROBLEM MEHRERE HAUPTSYMPTOME – welches soll man nehmen?

 

SCHRITT 3: Auswertung: welche Bedeutung haben die Farbkombinationen komplementärer Symptomenpaare:

Beispiele der Bedeutung von Farbkombinationen:

 

rotdunkelbau               dunkelblauhellgrün               rotdunkelgrün

Schockmiasma               tuberkulinisches Miasma          sykotisches Miasma

 

rotgelb                              rotgrau

syphilitisches Miasma        psorisches Miasma

 

Die Auswertung kann über diese Fabkombinationen

  1. Auskunft geben über den herrschenden Konflikt. Die miasmatische Zuordnung gibt einen Hinweis auf die miasmatische Tendenz des Falles. Das kann bei der Auswahl des passenden Arzneimittels nach der Repertorisation nützlich sein.
  1. In manchen Fällen, z. B. bei Traumen und Entwicklungsproblemen, ist der vorherrschende Konflikt evident. Die Auswertung kann an ihn angepasst werden, indem wir auf der Seite Symptomsuche Symptome, die an doppelt umrandeten Paarungen beteiligt sind, versuchsweise deaktivieren und / oder andere Symptome dieser Seite aktivieren.

 

SCHRITT 4Endauswertung – Repertorisation:

  1. Doppelte Repertorisation: Verwendung zweier Repertorien
  2. Repertorisation – Vorbereitung: alle fallrelevanten Symptome werden im Homöopathieprogramm aufgelistet.
  3. Repertorisation – Fragen der Eignung: Wie stellt man fest, ob „kleine“ Symptome – Mittelanzahl deutlich unter 40 – sind für die Repertorisation des Falles geeignet sind?
  4. Einengung der Mittel der Wahl: klassische Differenzierung.

 

 

SCHRITT 5: Fehlender Erfolg  – Problem der Blockaden:

  1. Schock, der nicht erkannt wird. 
  2. Dominanz oder Nebenwirkungen allopathischer Medikamente:
  3. Entwicklungsprobleme im Erwachsenenalter:
  4. Anwendung miasmatischer Prinzipien:

 

 

 

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SCHRITT 1: Eintrag auf die Seite Symptomsuche: 

Programmseite Symptomsuche:

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Die zu nehmenden Hürden sind zum einen die Komplexität des Krankheitsgeschehens und zum anderen die ebenfalls komplexe Inhomogenität der Repertorien. Nicht das Verfahren von symptom & sense ist kompliziert sondern die Umstände, mit denen es umgeht.

  • Das BIOGRAPHISCHE PRINZIP ist unbedingt zu beachten. Das sind die Symptome ab der Ursache bis zur Gegenwart. Was ist wann aufgetreten? Die auszuwertenden Symptome müssen daher AKTUELL sein, sie sollten wenn möglich mit der Hauptbeschwerde einher gehen.
  • Abb. Aktualität: Was hat wann begonnen?

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Aktualität: Wenn Depressionen nach einer Apoplexie aufgetreten sind, stehen alle Symptome ab der Apoplexie im Fokus. Das bedeutet, dass man versucht, jedes Symptom zu datieren und als aktuell oder nicht aktuell zu kennzeichnen. Bei der Auswertung einer Symptomenliste sollten nur aktuelle Symptome im obigen Sinn verwendet werden.

Das bedeutet, dass man versucht, jedes Symptom der Patientenbefragung zu datieren und hier als aktuell oder nicht aktuell zu kennzeichnen. Bei der Auswertung einer Symptomenliste im Programm symptom & sense sollten nur aktuelle Symptome im obigen Sinn verwendet werden.

Das biographische Prinzip berücksichtigt alle ab einer Ursache bis zur  Gegenwart aufgetretenen Symptome. Im Idealfall bestreitet man mit diesen Symptomen Auswertung und Repertorisation. Erst, wenn dies aus Symptomenmangel nicht möglich ist, kann man andere gegenwärtige Symptome (sie sind älter als die aktuelle Krankheit) beiziehen.

Es empfiehlt sich, die aktuellen Symptome auf einem einfachen DIN A 4 Blatt, das man durch einen senkrechten Strich geteilt hat, zusammen zu schreiben. Links notiert man die Symptome der Körperebene, rechts die der Gemütsebene, auf die Trennungslinie schreibt man das Monat/Jahr des Erscheinens der Krankheit (siehe Abb.1). A bedeutet, dass das Symptom aktuell ist.

Abb. Übersichtsnotizen über den zeitlichen Ablauf.

 

 

Es handelt sich hier um einen biographischen Auszug aus einer Fallmitschrift. Er dient im Wesentlichen dazu, den zeitlichen Ablauf der Symptome zu erkennen und die Gemütsebene mit der Körperebene zu vergleichen. Auf diese Weise lassen sich Tendenzen wie z. B. Entwicklungsstörungen frühzeitig erkennen

AnwenderInnen übertragen also die fallrelevanten Symptome der Fallmitschrift (Schritt 1) auf die Seite,  Symptomsammlung, von symptom & sense (Schritt 2). Hier werden sie programmseitig nach den drei Farbgruppen, rot, dunkelblau und neutral, geordnet.

Abb.: Graphische Übersicht über den Analysevorgang in symptom & sense:

Es geht um einen 2jährigen Jungen, der nach der Trennung vom Vater oder erst nach dem etwas späteren Umzug eine asthmatische Bronchitis entwickelte. Die Antwort auf die Frage, ob die Trennung vom Vater oder das geänderte Umfeld die Ursache war, ergab sich aus dem Vergleich der Zeiten und der Gemüts- und Körpersymptomen.

Abb.: Hinzufügen und Aktivieren des Symptoms spastische Bronchitis in der Symptomensammlung  erbrachte das gesuchte doppelt umrandete Hauptsymptom.

Höhenbesserung

Bettdecken werden nicht vertragen

Status asthmatikus

Lungenentzündung

„spastische Bronchitis“  = Hauptsymptom!!!

giemende, pfeifende Atmung

Höhenbesserung

Als unterstes Körpersymptom sehen Sie hier Höhenbesserung (amel. Gebirge). Höhe und Meer stehen für Freiheit vom sozialen Anpassungsdruck. Das entspricht auch dem Inhalt der Ablehnung von Bettdecken, die von manchen Menschen als Bedrängnis interpretiert werden. Hier ist anzumerken, dass bei Kleidung oder eben Bettdecken der Wunsch, sozial geschützt zu sein, mit der Erfüllung sozialer Bedingungen verknüpft ist.

Aus dieser dynamischen Synchronizität dieser Symptome schloss ich zum einen, dass die Trennung vom Vater nicht ursächlich sein konnte. Darüber hinaus war die Trennung vom Vater im Juni gewesen, während die Krankheit erst im September, also etwa 3 Monat später nach dem inzwischen erfolgten Umzug, ausgebrochen war. Somit ergab sich der Verdacht, dass es eher soziale Bedrängnis war, unter der er litt.

Soziale Bedrängnis ist bei Kleinkindern eine Folge des Erwachsenwerdens. Schließlich haben sie sich mit voranschreitendem Wachstum wachsenden sozialen Bedingungen anzupassen. Damit wurde auch deutlich, dass die beiden Körpersymptome, Höhenbesserung (Befreiung von Druck) und Ablehnung Bettdecken (Problem mit Druck), selbst wenn sie schon vor der Bronchitis vorhanden waren, nicht nur gegenwärtig sondern auch fallrelevant sind.

Diese Form der Vorselektion auf Basis dynamisch synchroner Symptome fördert die therapeutische Sicherheit in einer maximal möglichen Form und hebt als kausale Betrachtungsweise das Fallverständnis in bisher nicht vorstellbarer Weise. Sie selektiert aus den aktuellen Symptomen die wichtigen heraus, wie sie auch bei ererbter Disposition dazu führen kann, dass alle Symptome ab der Geburt zählen. Der oder die Patientin waren schon mit dem zu behandelnden Krankheitsthema auf die Welt gekommen.

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  • NUR SICHERE SYMPTOME zu nutzen, bedeutet, NUR IST-ZUSTÄNDE ZU VERWENDEN! Weder auf der Gemütsebene noch auf der Körperebene sollte man mit ANNAHMEN, ASSOZIATIONEN, VERMUTUNGEN arbeiten! Symptome der Körperebene sind PER SE sicherer als die der Gemütsebene. Manche Körperzustände sind aber dennoch schwer einzuschätzen,

    ob es z. B. eine Steifheit oder Koordinationsstörung ist, ist zu klären. Hier sind häufig Fehlerquellen.

    ob es sich bei einem Hautausschlag  um eine Akne, einen Bläschenausschlag oder Pustelausschlag handelt, mag manchmal unklar sein. Man beschränkt sich dann auf den Begriff Hautausschlag und vor allen seine Modalität oder Eigenart. Ob der Ausschlag juckt oder eben nicht juckt, ob er schmerzhaft ist oder nicht, lässt sich objektivieren. Wenn die Lokalisation sicher ist, kann auch sie genutzt werden.

    Im Zweifelsfall sollte man also auf ein unsicheres Symptom  verzichten. 

     

 

  • MODALITÄTEN UND EIGENARTEN haben daher Vorrang!

Eigenart: Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob ein Hautausschlag wandert, ob er juckt oder nicht!

Modalität: die Umstände die ein Symptom bessern oder verschlimmern verweisen auf die Dynamik eines Symptoms.

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  • GLEICHE MODALITÄTEN VERSCHIEDENE LOKALISATIONEN: Bei der Aktivierung von Symptomen im Schritt 2  darf eine MODALITÄT ODER EIGENART NUR EINMAL angeklickt (aktiviert) werden, sie bestimmt ja die Kodierung eines Symptoms. Sollten verschiedene Symptome gleicher oder ähnlicher Modalität vorhanden sein, können sie später bei der Repertorisation zusammengezogen also als eine Rubrik verwendet werden  – dies gilt sogar bei verschiedener Lokalisation.

z. B.: „Auftreten; Angst, Furcht vor öffentlichem Auftreten“.                                                                         „Auszugehen; Angst, Furcht, aus dem Haus zu gehen, will nicht ausgehen“. Die beiden Symptome sind hier unter dem Buchstaben a zu einer Rubrik vereint.

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  • GLEICHE LOKALISATIONEN VERSCHIEDENE MODALITÄTEN: Verschiedene Modalitäten bei gleicher Lokalisation eines Symptoms oder einer funktionalen Störung verweisen auf dynamische Widersprüche. Eine Beschwerde kann also bzw. sollte unter bestimmten Bedingungen zweimal in die Symptomenliste eingetragen und auch aktiviert (angeklickt) werden.                           

Dies ist z. B. besonders bei Entwicklungsthemen zu empfehlen:

Bettnässen von Kindern: man trägt „Bettnässen“ und „Bettnässen von Kindern“ in die Symptomenliste ein. Hier geht es zum einen um die bloße Tatsache des Bettnässens und zum anderen um den auslösenden Umstand, die Modalität, Kindheit. Dieses Symptom verweist auf einen entwicklungsspezifischen Zusammenhang des Bettnässens mit dem Kindsein als Modalität.

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Akne in der Pubertät: Symptom „Akne“ und Modalität „Akne in der Pubertät“ bzw. nur „Pubertät“.

Pulsierender Kopfschmerz während Menses: Symptom „pulsierender Kopfschmerz“ und Modalität „Kopfschmerz während Menses“.

Brustkrebs nach Stoß, Schlag: Symptom „Brustkrebs“ und Modalität „Verletzungen“. Die Rubrik „Allgemeines, Verletzungen“ kann durch die Keynote „Brustkrebs durch Quetschungen“ erweitert werden.

Bettnässen teilt sich in Urinieren unwillkürlich und eben Bettnässen (Urinieren unwillkürlich nachts).

usw.

Man könnte nun meinen, dass es eigentlich genügt, das lokale Symptom (Lokalisation) und die jeweilige Modalität getrennt einzutragen. Im Hinblick auf eine spätere Repertorisation ist hier anzumerken, dass die alleinige Modalität als Symptom – zum Beispiel Kälteverschlimmerung – meist nicht die Wertigkeit (Ranking) eines lokalen Symptoms – zum Beispiel Kopfschmerz – oder gar eines Symptomes hat, das aus Lokalisation und Modalität besteht, z. B. Kopfschmerz in der Kälte.

Darüber hinaus befinden sich in der Sammelrubrik meist nicht alle in Frage kommenden Mittel der Spezialrubriken.  Beim Vergleich von Kopfschmerz in der Kälte (65 Mittel) und Allgemeines, Kälteverschlimmerung (266 Mittel) fehlen nur 3 relativ kleine Mittel. Das ist zufriedenstellend, es ist aber meist nicht so.

Gerade für die Repertorisation ist das aber wesentlich. Naturgemäß ist es besser, wenn man ein Symptom über seine Lokalisation und Modalität auffinden und nutzen kann. Das ist nicht selten nicht mal im Repertorium möglich, man findet keine passende Rubrik bzw. die Rubrik, die man findet, ist viel zu klein (weit unter 40 Arzneimittel) und daher unzuverlässig. In diesem Fall nutzt man im Programm symptom & sense die Modalität alleine und eventuell das Lokalsymptom – also Verschlimmerung Kälte und Kopfschmerz,  bei der Repertorisation wird eine zu kleine Rubrik durch die Modalität ergänzt, also die Rubrik, Kopfschmerz in der Kälte (65 Mittel), kann durch die Rubrik, Kälteverschlimmerung (266 Mittel), erweitert werden. Das ist hier eher nicht nötig, weil ja 66 Mittel eine ausreichend große Rubrik ist.

 

  • MAN FINDET EIN SYMPTOM IN symptom & sense NICHT: Falls einem Symptom + Modalität im Programm symptom & sense nicht auffindbar ist, verwendet man bei der Auswertung (Schritt 3) nur die Modalität.

Sollte dieses Symptom fallrelevant sein, verwendet man  bei der nachfolgenden Repertorisation die entsprechende Spezialrubrik.

Abb.: Die Repertorisation erfolgt in einem externen Homöopathieprogramm. Hier werden die Symptome der Endauswertung (Schritt 4) genutzt.

z. B.: nehmen wir an, „Husten durch Staub“ wäre im Programm symptom & sense nicht zu finden. Für die Auswertung sollte es dann durch die Modalität, „Staub verschlimmert“ ersetzt werden. Bei der nachfolgenden Repertorisation in einem gängigen Homöopathieprogramm könnte dann die Repertoriumsrubrik,„Husten durch Staub (im Synthesis bell, nat-m, im Complete brom, nat-m,  hier gibt es noch Husten nach Einatmen von Staub: 34 Mittel)“, verwendet werden.

Rubriken mit 2 Mitteln dienen maximal der Betätigung einer Analyse, das Symptom mit 34 Mittel wäre vielleicht geeignet, eine Erweiterung mit dem Allgemeinsymptom, Staub verschlimmert ist zu empfehlen. Im Synthesis hat die Rubrik ca. 30 Mittel im Complete 57. Sie sehen hier, warum ich zwei Repertorien empfehle und von Inhomogenität spreche. Ich nutze Synthesis, ergänze aber deren Rubriken hier noch mit den Mitteln von Complete und dem Repertorium von Gienow. Auf diese Weise hat bei mir Staub verschlimmert 81 Mittel.

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  • PROBLEM SPEISESYMPTOME UND GEMÜTSSYMPTOME: Wegen häufiger negativer Praxiserfahrungen nutze ich, wenn irgend möglich, keine Speisesymptome und nur die eindeutigen Gemütssymptome.
    • Bei den Speisesymptomen ist anzumerken, dass sie wie die Gemütssymptome grundlegende dynamische Eigenschaften beschreiben. In meiner Praxis habe ich leider sehr oft die Erfahrung gemacht, dass das erfolgreiche Mittel über die Rubriken des Speisemusters der PatientInnen nicht kommt, darüber hinaus kommen Verlangen und Ablehnung einer Speise bei ein und demselben Mittel sehr häufig vor, was sie als Einzelsymptome für eine Repertorisation nur bedingt eignet. Ich vermeide sie, wenn es nur irgendwie möglich ist. 
    • Bei den Gemütssymptomen ist es eindeutiger: ihre Diagnose entspringt  mindestens zu 50 % der subjektiven Einschätzung des Untersuchers:
      • Ob z. B. PatientInnen verlegen oder extravertiert sind oder nicht, hängt auch vom Temperament der UntersucherInnen ab. Introvertierte TherapeutInnen werden sehr viel rascher zum Schluss kommen, dass jemand extravertiert sei.Ob z. B. eine Patientin sexuell missbraucht wurde oder tatsächlich Angst vor sexueller Nähe hat, ist schwer zu unterscheiden. Die Angst vor sexueller Nähe schließt ja einen Missbrauch nicht aus. Ich habe daher alle unsicher erscheinenden Gemütssymptome im Programm symptom & sense als Symptome subjektiver Tendenz eingestuft, die vom Anwender bestätigt werden müssen, um in der Auswertung berücksichtigt zu werden.

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  • SCHRITT 2: Symptomenwahl – Auswahl von Symptomen für die Auswertung.

    • Abb.: Graphische Übersicht über den Analysevorgang in symptom & sense: die Symptomenliste findet sich im Programm auf der Seite Symptomsammlung:
      1. Standardvorgangsweise: Anklicken der Symptome von oben nach unten.Dabei wird in der Symptomenliste das jeweils HÖCHSTSTEHENDE SYMPTOM der beiden Farbgruppen, rot und dunkelblau angeklickt (siehe Schritt 2). Danach folgen die farblosen Symptome der Reihe nach von oben nach unten, bis ein Hauptsymptom erscheint.

      Das Hauptsymptom wird durch eine doppelte Umrandung angezeigt. Es ist ein dynamisch verbindliches Symptom, es ist mindestens in zwei komplementären Paarungen der Auswertung enthalten.

      Alternativ und von mir derzeit bevorzugt ist folgende Vorgangsweise:

      2. Das oberste rot gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt,

    • danach lasse ich dunkelblau aus und klicke die farblosen Symptomen  nicht wie oben geschildert mechanisch von oben nach unten sondern nach Fallrelevanz an (Schritt 2). Wenn sich nun eine doppelte Umrandung um ein Symptom zeigt –  Hauptsymptom -, kann ich auswerten und erhalte über die in der Auswertung angezeigten komplementären Symptomenpaarungen (Schritt 3) die von rot dominierte kausale Disposition der PatientInnen. Wann sie also wie reagieren.
    • 3. Das oberste dunkelblau gekennzeichnete Symptom wird zuerst angeklickt, 
    • rot bleibt unberücksichtigt,  die farblosen Symptome werden  wie oben nach Fallrelevanz angeklickt (Schritt 2). Wenn sich nun das  Hauptsymptom zeigt, kann man auswerten. Die in der Auswertung angezeigten komplementären Symptomenpaarungen (Schritt 3) verweist auf die destruktive Disposition der PatientInnen. Wann sie also wie resignieren.
    • .
  • Was meine ich mit FALLRELEVANZ?

Sehn wir uns eine Auswertung an, wie sie sich auf der Programmoberfläche darstellt:

  • Abb.: Schritt 3 – Auswertung
    • Das zweite Symptomenpaar obiger Auswertung ist dunkelgrün. Die Farben deuten an, was man als Zumutung empfindet und entsprechend erregt reagiert. Mit dunkelgrün liegt eine sykotische Tendenz vor.
    • Die Auswertung über symptom & sense verweist auf sechs Tendenzen, jede ist mit einer eigenen Farbe gekennzeichnet:
      • rot  … kausal, traumatisch
      • dunkelblau … resignativ, destruktiv
      • grün … Entwicklungsproblem (tuberkulinisch)
      • dunkelgrün … sozialer Druck (sykotisch)
      • gelb … soziale Präsenz (syphilitisch)
      • grau … schwankend (psorisch)
      • diese Zuordnungen werden unten im Kapitel,  2. Auswertung: komplementäre Symptomenpaare, genauer erklärt werden.
    • Sykose ist der vermeintlich freiwillige Umgang mit sozialen Pflichten. Man tut es aber man tut eigentlich nur so. Um hier Hinweise zu erhalten, ist die oben vorgestellte Biographie der Krankheitssymptome, das ist die Aufeinanderfolge ihres Erscheinens unverzichtbar. Meist erkennt man an den begleitenden Lebensumständen oder Vorfällen, ob es sich z. B. um Sykose, ein Entwicklungsproblem oder eben ein traumatisches Ereignis handelt. Auf Sykose wird man erst über die Auswertung hingewiesen, wenn neben rot oder dunkelblau die Farbe dunkelgrün erscheint.
    • Entwicklungsprobleme sind relativ leicht zu erkennen, sie setzten mit den jeweiligen Entwicklungsschritten ein, also z. B. Zahnung, Gehenlernen, Sprechenlernen, Kindergarten, Schule, Pubertät, Weisheitszahnung, Berufseintritt, Schwangerschaft, Wechsel, Pension etc.. Die Geburt kann beides, traumatisch oder ein Entwicklungsproblem sein. Letzteres lässt sich meist erst an Problemen bei nachfolgenden Entwicklungsschritten erkennen. Wobei auch hier die Auswertung Hinweise gibt: im Allgemeinen verweist die Kombination rot und dunkelblau auf ein Trauma, die Kombination dunkelblau und hellgrün auf Entwicklungsprobleme (siehe dazu unten Kapitel 2. Auswertung: komplementäre Symptomenpaare).
    • Wenn nach dem Anklicken von Symptomen der Seite Symptomsuche im Schritt 2 ein doppelt umrandetes Hauptsymptom erschienen ist, kann man schon auswerten. Klickt man jedoch weitere Symptome an, zeigen sich oft auch andere Hauptsymptome. Damit stellt sich die Frage, welches ist das bestmögliche? Ergaben sich beim Studium der Symptomenbiographie Hinweise auf ein Entwicklungsproblem, versuche ich das dieses Problem charakterisierende Symptom als Hauptsymptom zu erhalten, indem ich z. B. alle farblosen Kästchen anklicke, danach ein Hauptsymptom nach dem anderen deaktiviere, bis eben genau dieses Entwicklungssymptom als Hauptsymptom erscheint oder zumindest an der Bildung eines komplementären Paars mit dem Hauptsymptom (Farbkombination meist dunkelblau / hellgrün) beteiligt ist.
    • Die von mir bevorzugte Methode, über ein rotes Symptom unter Auslassung des dunkelblauen ein Hauptsymptom zu erstellen, muss nicht erfolgreich sein.  Es kommt oft vor, dass man mit den in der Symptomsuche vorhandenen farblosen Symptomen kein Hauptsymptom bekommt. In solchen Fällen tausche ich das rote durch das ranghöchste dunkelblaue aus.
    • Erst, wenn das kein Ergebnis bringt, nutze ich wie beim Standardverfahren die beiden zuoberst stehenden Symptome der Farbgruppe rot und dunkelblau.
    • Wenn also die Aktivierungsstrategie über das ranghöchste rote Symptom das reaktive Temperament der PatientInnen erbrachte,…
    • Abb.: Schema reaktives Temperament.
    • …verweist die Analyse über das ranghöchste dunkelblaue Symptom auf die resignative und destruktive Seite, also auf den Punkt, ab dem PatientInnen resignieren.
    • Abb.: Schema resignatives Temperament.
    • Auf der Programmoberfläche sieht das wie folgt aus:
    • Abb.: Die  Auswertung verweist hier auf eine resignative Tendenz (dunkelblau) und ein Entwicklungsproblem (grün).
    • Die doppelt umrandeten Paarungen sind die, die das Hauptsymptom enthalten:

dunkelblau: Impuls, sich mit einem Messer zu schneiden  ><    Hysterie in der Pubertät hellgrün: Hautausschläge, Jucken, Abkühlung, Kälte, Kaltwasser verschlimmert: >< Hysterie in der Pubertät.

    • Hauptsymptom ist hier also Hysterie in der Pubertät. Eine Repertorisation dieser Symptome berücksichtigt also das Thema Entwicklungsprobleme.
  •  Zusammenfassung:

    • Dieses selektive Anklicken bewirkt, dass man bevorzugt  fallrelevante Symptome verwendet. Erst wenn sich anders als im obigen Beispiel kein Hauptsymptom ergibt, klicke ich alle farblosen Kästchen von oben nach unten an. Das gibt mir wieder Gelegenheit, darauf zu achten,  ob das gewählte Symptom auch sicher ist.Wenn nur geringe Zweifel bestehen, lasse ich das Symptom weg.Habe ich alle sicheren Symptome angeklickt, ohne dass sich ein doppelt umrandetes Hauptsymptom zeigt, setze ich die Befragung der PatientInnen fort.Das bedeutet: Wenn sich bereits aus der Kombination von rot und farblos oder dunkelblau und farblos ein Hauptsymptom ergibt, bringt die Analyse des Programms das reaktive oder resignative Temperament der PatientInnen zum Vorschein.
    •  
    • Abb. a: reaktive (rot dominiert) Abb. b. resignativ (dunkelblau dominiert).
    • Dieses jeweilige Ergebnis kann man bereits repertorisieren und die Repertorisation rot/farblos mit dem obersten oder fallrelevantesten dunkelblauen der Seite Symptomsuche (Abb. a: dunkelblauer  Punkt) oder die Repertorisation dunkelblau/farblos mit dem obersten roten Symptom der Seite Symptomsuche (Abb. b: roter Punkt) ergänzen.
    • Abb. a:  reaktiv                 Abb.b: destruktiv
    • Die Punkte und Pfeile erscheinen auf der originalen Programmoberfläche nicht. Sie sollen hier nur das Prinzip verdeutlichen.
    • .
  • Damit ergeben sich also drei Möglichkeiten der Auswertung:
    1. Standardauswertung rot, dunkelblau, farblos: Der Bogen spannt sich dynamisch von der Reaktion auf eine Ursache bis zur Resignation.

2. Reaktive Auswertung, rot, farblos: die Analyse verweist auf das reaktive Temperament der Patientinnen. Sie ist also kausal orientiert und wird bei der Repertorisation mit dem ranghöchsten dunkelblauen ergänzt (blauer Punkt).

3. Resignative Auswertung, dunkelblau, farblos: die Analyse verweist auf das destruktive Temperament der Patientinnen. Sie ist also an der überforderten Widerstandskraft orientiert und wird bei der Repertorisation mit dem ranghöchsten roten ergänzt (roter Punkt).

    •  
  • PROBLEM MEHRERE HAUPTSYMPTOME – welches soll man nehmen?Bei genügend großer Symptomenzahl ergeben sich üblicherweise je nach Aktivierungsstatus verschiedene Hauptsymptome.Um das bestpassende auszusuchen deaktiviert man das aktuelle (zuletzt erschienene) Hauptsymptom. Es wird daraufhin programmseitig ein anderes Hauptsymptom angezeigt. Man führt das so lange durch, bis kein Hauptsymptom mehr erscheint. Dasjenige Hauptsymptom, das die Fallcharakteristik am besten trifft, ist

    Hauptsymptom der Wahl. Im Idealfall ist dies ein rotes oder  dunkelblaues Symptom der Symptomenliste.

    • Abb.: durch deaktivieren des hellgrünen Symptoms unten – es ist hier das Hauptsymptom – springt die doppelte Umrandung zum unteren dunkelblauen, das nun Hauptsymptom ist.
  • Die Entscheidung, welches Hauptsymptom optimal ist, wird von der Symptomenbiographie beeinflusst. Traumen tendieren zur Kombination rot / dunkelblau, Entwicklungsprobleme zu dunkelblau / hellgrün, im nun folgenden Kapitel A.2 Auswertung – komplementäre Symptomenpaare werde ich näher darauf eingehen.
  • Gibt es trotz Anklicken aller Symptome der Symptomenliste kein Hauptsymptom, müssen zusätzliche Symptome am Kranken erhoben bzw. in die Liste eingetragen und aktiviert werden.

 

 

SCHRITT 3: Auswertung  – Bedeutung der Farbkombinationen komplementärer Symptomenpaare:

Programmseite Auswertung:

 

  • Seite Symptomsuche der Programmoberfläche: es kann ausgewertet werden, wenn das doppelt umrandete HAUPTSYMPTOM erschienen ist.

Abb.: Erscheinen des Hauptsymptoms (schräger Pfeil links) ermöglicht eine Auswertung (rechts)

Wie eben gezeigt, ist es von wesentlichem Interesse, dass das Hauptsymptom inhaltlich der Fallgeschichte nahe kommt, also charakteristisch ist.

Zur Erinnerung: Wir wissen, dass eine Auswertung nur möglich ist, wenn das HAUPTSYMPTOM

a. eine rote (kausale) und / oder dunkelblaue (resignative) Paarung und eine ergänzende Paarung

mit

b. einer der Restfarben (grau, hellgrün, dunkelgrün und gelb) bilden kann.

Seite Auswertung der Programmoberfläche: Es geht um das ZENTRUM DES GESCHEHENS. Das Resultat der Auswertung, die doppelt umrandeten Symptomenpaarungen, sollte neben dem Hauptsymptom

1. die charakteristischen Symptome des Falles enthalten. Die Dynamik und Dramatik des Geschehens werden so beschrieben.

2. die Farbzuordnungen der komplementären Paarungen verweisen auf die MIASMATISCHE Tendenz. Um dies zu verstehen, sehen Sie in der folgenden Graphik ein Schema der dynamischen Vorgänge im Krankheitsgeschehen:

Die Krankheiten beginnen mit einer Kausa,

der Körper antwortet mit seiner spezifischen Empfindlichkeit, verweist also  auf

Entwicklungsdruck, sozialem Anpassungsdruck, Geltungsdruck, Entscheidungsdruck.

Wenn diese Herausforderungen nicht überwunden werden können, folgt Resignation.

Die resignativen Tendenzen sind wie die Empfindsamkeiten und die kausale Reaktion als typische Eigenheiten in der Konstitution der Patienten und Patientinnen angelegt.

Abb.: Graphik aller möglichen Paarungen einer Auswertung:

Schockmiasma   (rot) z. B. Kausa

Carcinogenie (dunkelblau) z. B. Resignation 

Psora (grau)  z. B. Jucken

Tuberkulinie (hellgrün) z. B. Entwicklung

Sykose  (dunkelgrün) z. B. Tumoren

Sypilinie (gelb) z. B. Nachtbeschwerden

 

Die möglichen Kombinationen innerhalb einer Auswertung sind also:

auf eine rote kausale Paarung folgt eine

dunkelblau resignative Paarung (meist eine Schocktendenz oder eben carcinogene Tendenz).

graue Paarung (psorische Tendenz)

hellgrüne Paarung (tuberkulöse Tendenz: beeinträchtigte Entwicklung)

dunkelgrüne Paarung (sykotische Tendenz: sozialer Anpassungskonflikt)

gelbe Paarung (syphilitische Tendenz: Geltungskonflikt).

Rot gekennzeichnete Paarungen verweisen also auf kausale Bezüge, dunkelblaue Paarungen auf Resignation. Beide können mit den vier oben vorgestellten Empfindsamkeiten (grau, hellgrün, dunkelgrün, gelb gekennzeichnete Paarungen) kombiniert sein. Das bedeutet,

folgt auf eine  rote Paarung  eine grauehandelt es sich um eine traumatische psorische Tendenz.

folgt auf eine  dunkelblaue Paarung  eine grauehandelt es sich um eine resignative psorische Tendenz.

folgt auf eine rote eine hellgrüne Paarung,  handelt es sich um eine traumatische tuberkulöse Tendenz.

folgt auf eine dunkelblaue eine hellgrüne Paarung,  handelt es sich um eine resignative tuberkulöse Tendenz.

folgt auf eine rote  eine dunkelgrüne Paarung, handelt es sich um eine traumatische sykotische  Tendenz.

folgt auf eine dunkelblaue  eine dunkelgrüne Paarung, handelt es sich um eine resignative sykotische  Tendenz.

folgt auf eine rote eine gelbe Paarunghandelt es sich um eine traumatische syphilitische Tendenzt.

folgt auf eine dunkelblaue eine gelbe Paarung, handelt es sich um eine resignative syphilitische Tendenzt.

Das eröffnet auch Möglichkeiten der gezielten Einflussnahme auf die Auswertung und Repertorisation:

Wenn offensichtlich ein Trauma direkt in Carcinogenie übergeht, besteht Verdacht eines Schocks, wenn also die komplementären Symptomenpaaren die Farbzuordnungen rot  und dunkelblau  ergeben, sollte bei der Repertorisation Schockmitteln bzw. Mitteln der Carcinogenie der Vorzug gegeben werden.

Bei einem Entwicklungsfall wäre dies rot und hellgrün oder hellgrün und dunkelblau (in beiden Fällen verweist dies auf tuberkulinische Mittel).

Hat der oder die Patientin Probleme mit dem sozialen Anpassungsdruck wird die Kombination rot  und dunkelgrün oder dunkelgrün und dunkelblau sein. Das bedeutet eine sykotische Tendenz also die Bevorzugung sykotischer Mittel)

Geht es um soziale Geltung oder enttäuschte Geltung rot und gelb oder gelb und dunkelblau. Tendenziell also kommen syphilitische Mittel in Betracht.

Das bedeutet, die Auswertung kann

  1. Auskunft geben über den herrschenden Konflikt bzw. wir wissen um den
  2. vorherrschenden Konflikt und passen ihm die Auswertung an, indem wir Symptome, der doppelt umrandeten Paarungen versuchsweise deaktivieren (auf der Seite Symptomsuche) und / oder andere Auswertung aktivieren.
  3. die miasmatische Zuordnung gibt einen Hinweis auf die miasmatische Tendenz des Falles. Das kann bei der Auswahl des passenden Arzneimittels nach der Repertorisation nicht nur nützlich sein, es ist das Korrekturwerkzeug für begriffliche und statistische Verzerrungen im Repertorium.

 

siehe Anwendung miasmatischer Prinzipien

 

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SCHRITT 4: Endauswertung – Repertorisation:

Programmseite Endauswertung:

praxis-ke-12-d

a. Repertorisation – Vorbereitung: Die Auswertung im Programm symptom & sense basiert wie oben geschildert auf einem Hauptsymptom.  Wir übertragen nun alle in Frage kommenden Symptome der Seite, Symptomsuche, in das Repertorium des von uns genutzten gängigen Homöopathieprogramms.

b. Doppelte Repertorisation: Die Symptome der Auswertung werden mit Hilfe des Repertoriumsführers in Symptome der Repertorien Synthesis und Complete übersetzt und im jeweiligen Repertorium ausgewertet (Einstellung: Summe der Symptome).

c. Repertorisation – Fragen der Eignung eines Symptoms: Die beiden Symptome des ranghöchsten komplementären Symptomenpaars werden nun repertorisiert. Sollte jedoch eines der beiden Symptome dieses Paars Keynotecharakter (= deutlich unter 40 Mittel) haben, wählen wir diejenige Paarung der Auswertung aus, deren beide Symptome über 40 Mittel haben.

Mit Hilfe dieser Paarung können wir nun Keynotes, charakteristische oder ungewöhnliche Symptome  auf ihre Eignung prüfen.

Abb.: Beispiel der Repertorisation von zwei Symptomen, die in der Auswertung ein doppelt umrandetes komplementäres Symptomenpaar bilden: wie bei allen Repertorisationen wird auch bei dieser nur die Summe der Symptome berücksichtigt, die Wertigkeit spielt keine Rolle!

Wir sehen in obiger Graphik nur 9 Mittel der Wahl, tatsächlich erbringt die Repertorisation der beiden Rubriken –  sie besitzen beide über 70 Mittel – 25 Mittel der Wahl.

Diese Auswertung kann nun als Referenz für mögliche Keynotes, charakteristische oder ungewöhnliche Symptome genommen werden.

Wir fügen ein derartiges Symptom als dritte Rubrik hinzu, ergibt die Summe der Symptome keine  3, scheidet das Symptom als Keynote etc. aus. Alle Symptome, die wenigstens bei einem Mittel eine Präsenz von 3 aufweisen, sind hingegen für eine spätere Verwendung geeignet.

Das Symptom, Blicken nach hinten, als würde er verfolgt, ist also ungeeignet, weil keines der Arzneimittel eine Präsenz von 3 zeigt.

Das Verfahren ist natürlich nur eine Annäherungsmethodik. Gewissheit gibt es sowieso nicht. Wenn sich aber die Notwendigkeit einer Nutzung von Keynotes und anderen charakteristischen Symptomen ergibt,  nutze ich zuerst alle diese Symptome als ein einziges Symptom, indem ich sie, wie  in den meisten Programmen möglich, „zusammenziehe“. Danach sieht man, wer von den fraglichen „Kandidaten“ am besten vertreten ist, bzw. welches dieser kleinen Symptome ein besonderes Charakteristikum des Falles beschreibt.

 

d. Einengung der Mittel der Wahl:  Wier kann man Keynotes, charakteristische Symptome oder  HAHNEMANNS außergewöhnliche Symptome nach ORGANON §153 verwenden?

Ob eine Keynote bzw. ein ungewöhnliches oder charakteristisches Symptom zur Repertorisation tauglich ist, kann festgestellt werden.

Sollten wir ein oder mehrere ungewöhnlich oder charakteristisch erscheinenden Symptome aus der Patientenmitschrift nicht im Programm symptom & sense gefunden haben, übertragen wir sie dennoch ins Repertorium.

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SCHRITT 5: Fehlender Erfolg – Problem der Blockaden:

1. Schock, der nicht erkannt wird. 

2. Dominanz oder Nebenwirkungen allopathischer Medikamente:

Bei den Nebenwirkungen sind die Mittel der Arzneimittelvergiftung (siehe Miasmatische Arzeimittelliste) von Interesse. Unterliegt der Patient einer täglichen schulmedizinischen Medikation, verkleppere ich in solchen Fällen das Arzneimittel:

3 Globuli einer D 30 oder D 200 werden in 1/4 Liter Wasser gelöst. Davon nehmen die PatientInnen täglich ein bis mehrere Schlucke. Verkleppern bedeutet, dass man vor jedem Schluck die Lösung mit einem Holzlöffel umrührt und dabei mit diesem an die Wand des Glases stößt. Ein Schluck ist ungefähr die Menge eines Esslöffels. Das Glas oder Fläschchen bewahrt man im Kühlschrank auf, bis es verbraucht ist.

3. Entwicklungsprobleme im Erwachsenenalter:

Krankheit als Fluchtpunkt: Bei PatientInnen mit schweren psychischen Problemen bin ich mittlerweile dazu über gegangen, nur Symptome zur Auswertung zu verwenden, die sie möglichst nicht selber produzieren können. Das Problem ist hier, dass die Krankheit nicht selten Fluchtort ist. Wenn z. B. hinter der Depression dieser Menschen eine Entwicklungsproblematik steht, bedeutet jeder Anstoß in Richtung Gesundung, dass man sich den Bedingungen des Erwachsenseins zu stellen hat. Das blocken diese Patienten nicht nur emotional ab, die psychischen Symptome und Hintergründe, die sie äußern, verschleiern meist die eigentlichen Hintergründe.  Man kann nämlich als Befrager nicht wissen, ob z. B. Missbrauch, Mobbing u. a., nur Schutzbehauptungen sind, um sich den Herausforderungen der Sexualität oder des Berufseintritts nicht stellen zu müssen.

4. Anwendung miasmatischer Prinzipien:

Der miasmatische Ansatz versucht die Frage der Ursächlichkeit, die stets auf einer spezifischen Empfindsamkeit beruht, zu klären: das hat, wie schon oben erwähnt, entscheidenden Einfluss auf die Mittelwahl. Wenn ein bestimmtes Miasma in der Auswertung angezeigt ist, sollte auch das Mittel der Wahl dieses Miasma decken!

HAHNEMANN hatte drei Miasmen, also drei Krankheitsaspekte, in die Homöopathie eingeführt:

  1. Psora, die er in ihren Erscheinungsformen von der Hautkrätze herleitete,
  2. Sykose, die in ihren Erscheinungsformen der Gonorrhoe ähnelt,
  3. Syphilinie, die in ihren Erscheinungsformen syphilitische Ähnlichkeiten aufweist.

Seither wurden mehrere Miasmen hinzugefügt, von denen mir drei wesentlich erscheinen,

  1. Tuberkulinie, mit ihren tuberkuloseähnlichen,
  2. Carcinogenie, mit ihren destruktiven Erscheinungsformen.
  3. Ich verwende als „6. Miasma“ das Schockmiasma. Es verweist auf äußere aggressive Einflüsse bzw. Überempfindlichkeiten auf diese.

Anders als im Jahrhundert HAHNEMANNS werden heute den Miasmen auch typische emotionale Grundhaltungen zugeordnet. Die nachfolgenden entspringen meiner Analysearbeit, unterscheiden sich aber nicht wesentlich von den gängigen:

 

Psora: Gefühl, den Kriterien sozialer Besonderheit nicht zu entsprechen, drängt zur Präsenz, ist jedoch durch Bedenken daran gehindert, selbstverständlich hervorzutreten, schwankt somit zwischen Wollen und Nicht-Wagen (Hautjucken), weil man minderwertig, unscheinbar bzw. Missachtung, Rücksichtslosigkeit ausgesetzt ist.

Tuberkulinie: Gefühl, in seinem Anspruch auf  Raum, seiner kommunikativen Entfaltung, Dynamik gehindert, bedrängt, ohne soziale Resonanz, Rückhalt und daher zur Zurückhaltung gezwungen zu sein, weil man sozial Minderwertig, ohne Selbstvertrauen bzw. unüberwindlichem Gegendruck, Enge, Intoleranz,  Willkür, Unterdrückung ausgesetzt ist;

Sykose: Gefühl, sozialer Zweckmäßigkeit dienen, seine emotionale Ablehnung verbergen, sich hinter Barrieren verstecken, sich bis zur Deformation zurückhalten zu müssen (Tumoren, Warzen), um nicht gegen die Bedingungen sozialer Integration zu verstoßen, weil man kein Selbstvertrauen hat, bzw. weil man Intoleranz, einschränkenden Bedingungen, denen man sich nicht anpassen kann, ausgesetzt ist;

Syphilinie: Gefühl, nur im Extrem, Ausüben oder Erleiden von Gewalt, Überlegenheit oder völliger Unterordnung, letztlich also nur durch Destruktion, Zerstörung seiner selbst oder des anderen Anerkennung, Akzeptanz, Geltung erlangen zu können, weil man sozial unbeachtlich bzw. rücksichtsloser Unterdrückung, Missachtung, Intoleranz ausgesetzt ist;

Karzinogenie: Gefühl, den sozialen Bedingungen trotz Bemühens nicht genügen zu können, sich einseitig bis zur Verausgabung zu engagieren, ohne dafür akzeptiert zu sein, weil man den Herausforderungen nicht gewachsen, durchsetzungsschwach bzw. unüberwindlichen Widerständen, Willkür, Unterdrückung ausgesetzt ist.

Die Berücksichtigung der Miasmen bei der Behandlung eines homöopathischen Falls ist letztlich zwingend, weil die Miasmen für die Schwere der Erkrankungen stehen und weil die angewendeten homöopathischen Mittel dieser Schwere entsprechen müssen, um wirksam sein zu können.

Nun zum miasmatischen Schema meiner therapeutischen Vorgangsweise:

 

zz-13Die roten Querstriche stehen als „x-Achsen“ für die Ursachen, ab der jeweils ein chronisches Miasma ereignishaft ausgelöst wurde, die senkrecht aufgesetzten blauen Pfeile sind die „y-Achsen“, sie stehen für die destruktiven Reaktionsweisen des Kranken. Auf diese Weise sehen wir eine stufenweise Dramatisierung der Krankheitssituation.

Der therapeutische Ansatz sollte auf jeder Stufe  mit Symptomen ab dem letzten kausalen Ereignis (roter Querstrich) erstellt werden.

ACHTUNG, aktuelle Symptome, die schon vor dem auslösenden Ereignis vorlagen, sind dann zulässig, wenn sie mit dem destruktiven Symptom des aktiven Miasmas eine komplementäres Paar bilden. Darum besitzt jede miasmatische Pyramide einen rechten Schenkel, der bis an die unterste rote Querlinie heranreicht.

In der Praxis kommt es darauf an, das aktive Miasma zu treffen. Können also ein Schock oder eine Arzneimittelkrankheit ausgeschlossen werden, wird man alle aktuellen Symptome ab der Ursache eintragen. Kann man keine Ursache feststellen, werden es alle Symptome ab dem Krankheitsbeginn sein. So gut wie immer werden dynamisch rot und dunkelblau gekennzeichnete Symptome erscheinen. Die roten verweisen auf die Ursache, die dunkelblauen auf die resignativen Eigenschaften des Kranken. Idealerweise sollten beide, mindestens aber eine der beiden Symptomentypen vorhanden sein, um die Bildung eines Hauptsymptoms und damit auch eine Auswertung zu ermöglichen. Ist eine Auswertung trotz intensiver Befragung und Durchforstung der Mitschrift nicht möglich, kann man aktuelle Symptome, die schon vor dem Ausbruch der zu behandelnden Krankheit vorhanden waren, beiziehen.

ACHTUNG, sie sollten entweder dunkelblau markiert oder zur Bildung dunkelblauer komplementärer Paarungen geeignet sein. Ich habe es schon oben angedeutet, es handelt sich um die destruktiven Symptome des rechten Schenkels der Krankheitspyramide. Das können z. B. familiäre Krankheiten sein, die der Patient von seinen Vorfahren wie auch von sich selber berichtet hatte.

Nach erfolgter Auswertung durch das Programm werden die Symptome der Symptomenpaarungen von oben nach unten in einem homöopathischen Repertorisationsprogramm repertorisiert. Die Eingrenzung der Mittel der Wahl erfordert häufig mehr als drei Symptome. Jetzt empfehlen sich die noch nicht berücksichtigen dunkelblauen Paarungen. Bedenken Sie stets, je mehr Symptome man auswertet, desto mehr werden die homöopathischen Arzneimittel, die nur mit wenigen Symptomen im Repertorium verzeichnet sind, benachteiligt.

 

 

 

 

 

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 B. MIASMATISCHE ARZNEIMITTELLISTE

Sie finden bei jedem Arzneimittel zum einen das jeweils hochrangigste Miasma, dem es zugeordnet ist. Das bedeutet, es ist wohl in der Lage ein niedrigeres Miasma bei entsprechender Ähnlichkeitsindikation aufzulösen, nicht aber ein höheres.

Alle Mittel, bei denen Sie vor diesem Miasma ein A sehen, sind dem Arzneimittelmiasma zugeordnet und daher auch in der Lage, dieses bei gegebener Ähnlichkeit erfolgreich anzugehen.

In den Mitteln der Wahl einer homöopathischen Repertorisation kann sich auch das aktive Miasma zeigen. Meist wird es durch die größere Anzahl vorgeschlagener Mittel angezeigt.

Sie können sich die miasmatische Arzneimittelliste kopieren und auf eine Seite Ihrer Office-Datei übertragen. Mit einer einfachen Wortsuche können sie dann das jeweilige Mittel aufsuchen und nachsehen,  ob es für das Arzneimittelmiasma (Kennzeichnung A) geeignet ist bzw. welches das hochrangigste Miasma (Kennzeichnung P, T, Syc, Syph, C) seines Heilpotenzials ist.

Die wesentliche Quelle der Zuordnungen  ist P. GIENOW, Miasmatische Schriftenreihe, Nr. 10, Miasmatische Repertorisation (2008), wobei dieser den Hauptmiasmen Ableitungen hinzufügt und so auf  insgesamt zehn Miasmen kommt. Ein Schockmiasma führt er nicht an.

 

Arz         Arzneikrankheit (der Kausa –  Programmkennzeichnung rot – zuzurechnen)

Carc       Carcinomie  (Destruktion, Resignation – Programmkennzeichnung  dunkelblau)

Syph      Syphlinie (Programmkennzeichnung gelb)

Syc        Sycose (Programmkennzeichnung  dunkelgrün)

Tub        Tuberkulinie (Programmkennzeichnung hellgrün)

Psor       Psora (Programmkennzeichnung grau)

Schock  Schockmiasma (der Kausa – Programmkennzeichnung  rot – zuzurechnen)

 

 

Abelmoschus – Tropische Malvenart (getrocknete Samen): Arz/Syph/syph

Abies nigra – Harz der Schwarzfichte: Arz/Syph/tub

Abrotanum – Frische Blätter der Eberraute: Tub/syph

Absinthium – Artemisia absinthium (frische Blätter und Blüten):  Arz/Carc

 

Aceticum acidum – Essigsäure: CH3COOH:  Arz/ Carc /syph Schock

Aconitum – Sturmhut, Eisenhut (ganze, wildgewachsene Pflanze): A/Psor Schock

Adamas – Diamant: ………

Adonis vernalis – Adonisröschen (ganze blühende Pflanze): Syc

Adrenalinum – Adrenalin  (Wirkstoff des Marks der Nebennierenrinde): Tub

Aesculus hippocastanum  – Rosskastanie (frische, geschälte Samen):  Syc

Aethusa cynapium  – Hundspetersilie (frische, blühende Pflanze): Tub

Agaricus muscarius – Fliegenpilz: Syc

Agaricus phalloides – Grüner Knollenblätterpilz:  Syph/tub

Agnus castus – Mönchspfeffer (Tinktur der reifen Beeren): Arz/ Carc /syc

Agrimonia eupatoria – Gemeiner Odermennig (oberirdische Pflanze mit Blüten): Syc/tub

Aids – Aidsnosode (unklares Krankheitsbild, mit länderspezifischen Kriterien):  ………

Ailanthus glandulosa – Götterbaum (Parkbaum: frische Sprossen, Blüten, Rinde): Syph

Alcoholus – Aethylalkohol (Alkohol): C2H5OH: Carc

Allium cepa – Küchenzwiebel (frische Zwiebel):  Syc/tub

Allium sativum – Knoblauch (frische Zehe): Arz/ Carc /tub

Alloxan – Oxydierte Harnsäure: (CO)3 (NH)2 C (OH)2Carc /syc

Aloe soccotrina  – verschiedene Aloe-Arten (eingedickter Saft der Blätter): Arz/Syc/tub

Alumina – Aluminiumoxyd, Tonerde: Syph

Alumina silicata – Andalusit (Al2O3SiO2): Syph/syc

Aluminium metallicum – Aluminium: ………..

Ambra grisea – Grauer Amber (Talgartige Ausscheidung des Pottwals): Carc

Ammonium carbonicum – Hirschhornsalz, Ammoniumcarbonat: NH4HCO3: A/Syph/tub/Schock

Ammonium muriaticum – Ammoniumchlorid: NH4Cl: Syph

Amygdalus communis – Bittermandel (zerriebene Bittermandeln in Wasser): ………

Amygdalus persica – Pfirsichbaum (frische Zweigrinde): Tub

Anacardium orientale – Ostindischer Tintenbaum, Elephantenlaus (reife Samen): Syc

Anagallis arvensis – Ackergauchheil (frisches blühendes Kraut): Arz/Syph

Angustura vera – Angustura Baum (getrocknete Zweigrinde): Syph

Anhalonium lewinii – Peyotl (frische Kakteenköpfchen): Syc/Schock

Anthracinum – Nosode Milzbranderreger:  Syph

Antimonium crudum – Grauspießglanz (Sb2S3):  Syc

Antimonium metallicum – Antimon: Sb: Syc

Antimonium tartaricum oder Tartarus emeticus –Antimonyl-Kaliumtartrat oder Brechweinstein: (C4H4O6(SbO)K)2 . H2O:  Syc/tub

Apis mellifica – Honigbiene (ganzes Tier):  Arz/Tub/Schock

Apium graveolens – Sellerie (reife Samen): Syc

Apocynum – Hanfartiger Hundswürger (frischer Wurzelstock): Carc /syc

Aqua marina – Meerwasser: Arz/ Carc

Aquilegia vulgaris – Waldakelei (frisch blühende Pflanze): Tub/psor

Aralia racemosa – Amerikanische Narde (frischer Wurzelstock): Syc/tub

Aranea diadema – Kreuzspinne (ganzes Tier): Syph/syc

Aranea ixobola – Schwarze Kreuzspinne (ganzes Tier): Syph/tub

Argentum metallicum – Argentum: Ag: Carc /syc

Argentum nitricum – Silbernitrat, Höllenstein: AgNO3:  Carc /syc

Aristolochia clematis – Osterluzei (Frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Tub

Arnica – Bergwohlverleih (getrockneter und gepulverter Wurzelstock):   Arz/Syc/tub/Schock

Arsenicum album – Arsenik: As2O3: Arz/Syph/Schock

Arsenicum iodatum – Arsentrijodid: AsJ3: Arz/Tub 

Arsenicum metallicum – Arsen: As: Syph

Artemisia vulgaris – Beifuß (frischer Wurzelstock): Tub

Arum maculatum – Aronstab (frische Blätter und Wurzel): Syph

Arum triphyllum – Zehrwurzel (frischer Wurzelstock vor Entwicklung der Blätter): Syph

Asa foetida – Stinkasat (Gummiharz): Arz/Syph

Asarum europeum – Haselwurz (frischer Wurzelstock): Arz/C

Asclepias tuberosa – Knollige Schwalbenwurz (frischer Wurzelstock): Tub

Asparagus officinalis – Spargel (junge frische Sprossen): Carc

Astacus fluviatilis – Flusskrebs: Tub

Asterias rubens – Roter Seestern (ganzes Tier): C

Atropinum – Atropin (Alkaloid aus Atropa Belladonna): Tub

Aurum – Gold: Au: Carc /tub

Aurum muriaticum – Goldchlorid: AuCl3: Syc

Aurum muriaticum natronatum – Goldchlorid-Chlornatrium: Na(AuCl4).2H2O: Syph

Aurum sulfuricum – Goldsulfid: Au2S2: Tub

Avena sativa – Hafer (Tinktur der blühenden Pflanze): Arz/ Carc

Bacillinum Burnett – Tuberkulosenosode nach Burnett (Eiter mit Erregern): Tub

Bacillus dysenteriae – siehe Dysenteriae bacillus (Bach)

Bacillus morgan – siehe Morgan Bach

Bacillus morgan gaertner – siehe Morgan Gärtner Syph/tub

Bacillus morgan pure – siehe Morgan pure

Bacillus proteus – siehe Proteus bacillus Syc

Bacillus sycococcus – siehe sycococcus bacillus Syc

Bacillus 7 – Bacillus 7 Paterson (sterilisierte Bakterienkultur): Carc

Bacíllus 10 – Bacillus 10 Paterson (sterilisierte Bakterienkultur): Syc/tub

Bacterium coli – siehe Colibacillinum

Bambusa arundinacea – Bambus (frische Sprossen): Tub

Baptisia tincoria – Wilder Indigo (frische Wurzel):  Syc

Baryta carbonica – Bariumcarbonat: BaCO3:  Tub

Baryta metallica – Barium: Ba: ………..

Baryta muriatica – Bariumchlorid: BaCl2: Syph/tub

Baryta sulfurica – Barium sulfuricum: BaSO4: ……………

Belladonna – Tollkirsche (frische Pflanze mit Wurzelstock): Arz/Psor/Schock

Bellis perennis – Gänseblümchen (ganze blühende Pflanze): Arz/Carc/Schock

Benzoicum acidum – Harzbenzoesäure: (C6H5COOH):  Carc

Berberis – Sauerdorn (getrocknete Wurzelrinde):  Arz/ Carc

Beryllium metallicum – Beryllium:  Carc /syc

Betula alba – Birke (aufsteigende Säfte): …………..

Bismuthum (subnit. + oxyd.) – Mischung von Wismutnitrat und Wismutoxyd: Bi2O6: Carc

Borax – Natriumtetraborat: Na2B4O7 . 10 H2O: Syph/syc/Schock

Borium purum – Borum: …………

Bovista – Riesenbovist (getrocknete Sporen des reifen Pilzes): A/Syph/syc

Brachyglottis repens – Puka-Puka (Korbblütler; frisches Kraut und Blüten): Syph/syc

Brassica napus oleifera – Raps (frisch blühende Pflanze): Syph/tub

Bromium – Brom: Br:  Arz/Tub

Brucella melitensis – Nosode aus Abortus Bang Serum (Bang Bakterien): Syph

Bryonia – Weiße Zaunrübe (frische Wurzel): Arz/Syc

Bufo rana – Kröte (Gift aus den Hautdrüsen): Tub

Cactus grandifloribus – Königin der Nacht, Kaktee (frische Stängel und Blüten): Tub

Cadmium metallicum – Cadmium: Cd: Arz/ Carc

Caesium metallicum – Caesium:   Syph/syc

Cajuputum – Cajeputbaum (Myrtengewächs: ätherisches Öl der Blätter): Arz/ Carc /syc

Caladium seguinum – Schweigrohr  (Aronstabgewächs: Pflanze samt Wurzelstock):  Arz/Syph

Calcium arsenicosum –  Kalziumarsenit (Ca3(AsO3)2)  Arz/Carc/syc                        

Calcium carbonicum – Kohlensaurer Kalk der Austernschale (nur weiße Teile): Tub

Calcium fluoratum – Calciumfluorid, Fluss-Spat: CaF2:  Arz/Carc/tub

Calcium muriaticum ….Syph/tub

Calcium phosphoricum – Calciumphosphat: CaHPO4 . 2H2O: Tub

Calcium silicicum – Calciumsilikat: CaSiO3: Carc/tub

Calcium sulfuricum – Calciumsulfat: Gips: CaSO4:  Syc/tub

Calendula officinalis – Gartenringelblume (frische Blütenstände): Arz/Tub/Schock

Camphora – Kampferbaum (aus dem Holzdestillat):  Arz/Syph/Schock

Candida bzw.  Monilia albicans – Candida albicans (infektiöser Candida-Pilz): Arz/Syph

Candida parapsilosis – Candida parapsilosis (infektiöser Candida-Pilz): …………..

Cannabis indica – Haschisch (getrocknete Krautspitzen): Syc/Schock

Cannabis sativa – Hanf (frische Stängelspitzen mit Blüten und Blättern): Syc

Cantharis – Spanische Fliege (ganzes Tier): Syc

Capsicum – Gewürzpaprika (Tinktur der getrockneten Schoten): Syph

Carbo animalis – Tierkohle aus ausgeglühtem Rindsleder: Carc

Carbolicum acidum – Karbolsäure, Phenolum: Carbolring: C6H5OH: Syph/syc

Carboneum sulfuratum – Schwefelkohlenstoff: CS2: Tub

Carbo vegetabilis – Holzkohle: Arz/Carc 

Carcinosinum – Krebsnosode: Arz/Carc

Carduus marianus – Mariendistel (reife getrocknete Samen):  Arz/Carc/syc

Castoreum canadense – Bibergeil (Sekret aus Bauchdrüse): Syc

Caulophyllum – Blauer Hahnenfuß oder Frauenwurzel (frische Wurzeln): Syc

Causticum – Hahnemanns Ätzstoff (Basis: frisch gebrannter Kalk): Syph

Ceanotus americanus – Seckelblume (getrocknete Blätter): Syph

Cedron – Simaba cedron (Bittereschengewächs: reife Samen): Syph

Cenchris contortrix – Mokassinschlange (Giftdrüsensekret): Syph/syc

Chamomilla – Kamille (blühende Pflanze): Arz/Syc/Schock

Chelidonium – Schöllkraut (vor der Blüte gesammelte Wurzel): Arz/Syc

Chenopodium anthelminticum – Wurmkraut (frisches, blühendes Kraut): Syph

Chimaphila umbellata – Dolden-Winterlieb (wintergrün: blühende Pflanze): Carc/syc

China – Chinarindenbaum (getrocknete rote Stamm- und Astrinde): Arz/Syph/Schock

Chininum arsenicosum – Chininarsenit: 3(C20H24N2O2) + H3AsO3 + 4H2O: Syph/syc

Chininum sulfuricum – Chininsulfat: (C20H24N2O2)2 + H2SO4 + 2H2O: Syph/tub

 

Chloroformium – Anästheticum: Trichlormethan (CHCl3): Arz/Syph/syc

 

Chlorum – Chlor: Cl: Syph

 

Chocolate – Schokolade: Syph

 

Cholesterinum – Gallensteinnosode: Carc

 

Chromium – Chrom:  …………

Cicuta – Wasserschierling (frische Wurzeln zu Beginn der Blüte): Carc/tub/Schock

Cimicifuga – Wanzenkraut (Wurzeln nach Fruchtreife): Arz/Syph

Cina – Zitwerblüten (getrocknete Blütenköpfchen): Syph

Cinnabaris – Zinnober, Quecksilbersulfid: HgS: Syc

Cistus canadensis – Ziströschen (frische, blühende Pflanze):  Tub

Citrus limonum – Zitrone (Saft der frischen Frucht): Carc

Clematis erecta – Waldrebe (Stängel mit Blüten und Blättern): Syc

Cobaltum – Cobalt: Co: Syph

Coca – Kokastrauchblätter: Syph

Coca Cola: ………….

Coccinella septempunctata – Marienkäfer: Arz/Syph/syc

Cocculus indicus – Kockelskörner (Samentinktur): Carc

Coccus cacti – Cochenillelaus (getrocknete weibliche Tiere):  Syc 

Cochlearia amoracia – Meerrettich (frischer Wurzelstock): Tub

Cochlearia officinalis – Echtes Löffelkraut: Tub

Coffea cruda – Rohkaffee (ungeröstete, trockene Kaffeebohnen): Arz/Syc/syph/Schock

Cola – siehe Kola: Carc/syph

Colchicum autumnale – Herbstzeitlose (Wurzelknollen): Arz/Syc

Colibacillinum – Escherichia coli (sterilisierte Bakterienkultur: …

Collinsonia canadensis – Grießwurzel (frischer Wurzelstock): Syph/psor

Colocynthis – Koloquinte, Kürbisgewächs (geschälte, entkernte Früchte): Arz/Syc

Conium maculatum – Gefleckter Schierling (frisches, blühendes Kraut): Arz/Carc

Convallaria majalis – Maiglöckchen (frische, blühende Pflanze): Tub

Corallium rubrum – Rote Koralle (Kalkskelett): Syph

Cortisonum – Cortison (Nebennierenrindenhormon): Arz/Syph

Crocus sativus – Safran (getrocknete Narbenschenkel): Syc

Crotalus cascavella – Südamerikanische Klapperschlange (Giftdrüsensekret): Syph

Crotalus horridus – Waldklapperschlange (Giftdrüsensekret): Carc/syph

Croton tiglium – Durchfallmittel vom Purgierbaum (Samen): Tub/Psor

Cucurbita pepo – Kürbis (Kürbiskerne): Syc/tub

Cundurango marsdenia – Condurangobaum, Geierpflanze (getrocknete Rinde): Carc

Cuprum – Kupfer: Cu: Syph

Cuprum aceticum – Kupferacetat, Grünspan: Cu (C2H3O2)2 . H2O: Syc/tub

Cuprum arsenicosum – Kupferarsenit: (CuHAsO3): Syc

Curare – Pfeilgift aus der Rinde von Strychnos toxifera und anderen Arten: Syph/tub

Cyclamen – Alpenveilchen (frische Wurzelknolle mit Wurzeln): Syph/tub

Cypripedium pubescens – Frauenschuh (Wurzel): Syc/tub

Cytisus laburnum – Goldregen (Blüten und Blätter): Syph/tub

Daphne indica – Indischer Seidelbast (frische Rinde): Syph/syc

Digitalis – Roter Fingerhut (frische Blätter vor der Blüte): Arz/Tub

Dioscorea – Yamswurzel (frischer Wurzelstock): Syph/syc

Diphtherinum – Diphtherienosode (aus Diphtheriemembran; Diphtheriebakterium): Tub

Dolichos pruriens – Juckbohne (Haare der Fruchthülse): Syc

Drosera – Sonnentau (frische, blühende Pflanze): Tub

Dulcamara – Bittersüß (Schösslinge mit Blättern vor der Blüte): Syc

Dysenteriae bacillus (Bach) – Bacillus dysenteriae (sterilisierte Bakterienkultur): Syph/tub

Echinacea angustifolia – Sonnenhut (ganze frische, blühende Pflanze): Syph/tub

Elaps corallinus – Korallenotter (Giftdrüsensekret): Syph/tub

Equisetum hyemale – Winterschachtelhalm (frische Pflanze): Syph/syc

Erechthites hieracifolia – Feuerkraut, Afterkreuzkraut (frische blühende Pflanze): Psor

Erigeron canadensis – Dürrwurz, Berufskraut (frisches blühendes Kraut): Syc/tub

Eupatorium perfoliatum – Wasserhanf (frische blühende Pflanze): Syph

Euphorbium officinarum – Wolfsmilchgewächs (erhärteter Milchsaft aus Euphorbia resinifera): Carc/syph

Euphrasia – Augentrost (ganze frische, blühende Pflanze): Syc

Fagopyrum esculentum – Buchweizen (ganze Pflanze): Psor

Falcon peregrinus – Wanderfalke: ……………….

Ferrum – Eisen: Fe:  Syc/syph

Ferrum muriaticum – Eisenchlorid: FeCl3: Syph/tub

Ferrum phosphoricum – Ferriphosphat: FePO4 . 4H2O: Arz/Tub/psor

Filix mas (Dryopterix) – Wurmfarn (Wurzel): Syph

Fluoricum acidum – Fluorwasserstoffsäure, Flusssäure: HF: Syph

Folliculinum – Follikelstimulierendes Hormon: Syph

Formica rufa – Rote Waldameise (ganze Tiere): Syc

Fragaria vesca – Walderdbeere (reife Früchte): Syc/tub

Galanthus nivalis – Schneeglöckchen (Zwiebel): Syph/tub

Gallicum acidum – Gallussäure aus Galläpfeln (Reaktion der Pflanze auf galleerzeugende Insekten): C6H2(OH)3COOH: Tub

Gallium metallicum – Gallium: Ga:  ………..

Gambogia – Gummi-Guttibaum (orange braunes Gummiharz): Psor

Gelsemium – Wilder Jasmin (frischer Wurzelstock): Syc/Schock

Gentiana lutea – Gelber Enzian (Wurzel): Tub

Germanium metallicum – Germanium: Ge: Syph/syc

Ginkgo biloba – Ginkgobaum (Blätter): Syc/tub

Ginseng – Ginsengwurzel: Tub

Glonoium – Nitroglycerin: C3H5N3O9:  Tub

Gnaphalium polycephalum – Vielköpfiges Ruhrkraut (frische, blühende Pflanze): Syph

Gossypium herbaceum – Baumwollstaude (frische innere Wurzelrinde): Carc/syc

Granitum – Granit (Verbindung aus Feldspat, Quarz und Glimmer): Carc

Graphites – Reißblei (Kohlenstoff vermischt mit Kieselsäure, Eisen, Mangan u. a.): Syc

Gratiola officinalis – Gottesgnadenkraut (frisches Kraut vor der Blüte): Syph/syc

Grindelia robusta + squarrosa – Grindelia (Blätter, geschlossene Blütenköpfchen): Syph

Guajacum – Harz des Guajakbaumes:  Syph

Haliae leucocephalus – Seeadler: Syph/syc

Hamamelis virginiana – Zaubernuss (frische Rinde der Zweige, Zweigspitzen und Wurzeln): Arz/Syc/tub

Hecla lava – Lava vom Heklavulkan: Carc/Schock

Hedera helix – Efeu (Tinktur der jungen Triebe): Tub

Helianthus annuus – Sonnenblume (reife Samen): Syph

Helium – Helium: He: ……………

Helleborus – Christwurzel, schwarze Niesswurz (getrockneter Wurzelstock):  Syph/syc/Schock

Helonias dioica – Falsche Einhornwurzel (frischer Wurzelstock): Carc/syc

Hepar sulfuris – Hahnemanns Aufbereitung aus Austernkalk und Schwefelblume: Arz/Syph/psor/Schock

Hepatica triloba – Leberblümchen (Blätter): Carc

Heroinum siehe Opium

Hura brasiliensis – Sandbüchsenbaum (milchiger Saft von Hura crepitans): Tub

Hydrastis canadensis – Kanadische Gelbwurz (getrockneter Wurzelstock mit Wurzeln): Arz/Syc

Hydrocyanicum acidum – Blausäure (HCN): Syph

Hydrogenium – Wasserstoff: Arz/Carc

Hyoscyamus niger – Bilsenkraut (blühende Pflanze): Arz/Syc/Schock

Hypericum – Johanniskraut (ganze frische, blühende Pflanze): Arz/Syph/Schock

Ignatia – Ignatiusbohne (getrocknete Samen): Syph

Ilex aquifolium – Stechpalme (frische Blätter): Syph

Indigo – Farbstoff aus Indigofera tinctoria (trop. Pflanze): Arz/Syph

Indium metallicum – Indium: Syc

Influenzinum – Influenza Nosode:  Syph/syc

Inula helenium – Alant (Wurzel): Syph/tub

Iodoformium – Formyltrijodid (CHJ3): Tub

Iodium – Jod: J Tub

Ipecacuanha – Brechwurzel (getrocknete Wurzel): Arz/Syc/tub

Iridium – Iridium: Ir: Syph/syc

Iris versicolor – Bunte Schwertlilie (frischer Wurzelstock): Syph/tub

Jaborandi – Pilocarpus microphyllus (getrocknete Blätter): Syph/tub

Jalapa – Mexikanische Trichterwinde (Wurzel): Syph

Juglans regia – Walnuss (frische grüne Fruchtschale und Blätter): Carc

Juniperus communis – Wacholder (Wacholderbeeren): Syc

Kalium arsenicosum – saures Kaliummetaarsenit (KAsO2,HAsO2,H2O): Aerz/Carc

Kalium bichromicum – Kaliumbichromat: K2Cr2O7: Syph

Kalium bromatum – Kaliumbromid: KBr: Arz/Syph/tub

Kalium carbonicum – Kaliumcarbonat (K2CO3): Tub

Kalium iodatum – Kaliumjodid: KJ: Arz/Syph

Kalium muriaticum – Kaliumchlorid: KCl: Syph

Kalium nitricum – Kaliumnitrat: KNO3: Arz/Syc

Kalium phosphoricum – Kaliumdihydrogenphosphat: KH2PO4: Arz/Psor

Kalium sulfuricum – Kaliumsulfat: K2SO4: Syc/syph

Kalmia latifolia – Berglorbeer (frische Blätter): Syc/tub

Kola – Kolanuss: Carc/syph/Schock

Kreosotum – Destillationsprodukt des Buchenholzteers: Arz/Carc

Lac caninum – Hundemilch: Arz/Syph/tub

Lac caprinum – Ziegenmilch: Syph/tub

Lac defloratum – Entrahmte Kuhmilch:  Syc/tub                    

Lac delphinum – Delphinmilch: Carc/tub

Lac equinum – Pferdemilch: …………

Lac felinum – Katzenmilch: Syph/tub

Lac humanum – Muttermilch: Carc/tub

Lac maternum – Muttermilch von neun Müttern: Carc/tub

Lac leoninum – Löwenmilch: Syph/tub

Lac lupinum – Wolfsmilch: Syph/tub

Lachesis – Buschmeister (Giftdrüsensekret): Arz/Syph

Lachnantes tinctoria – Wollnarzisse (frische Pflanze): Tub

Lacticum acidum – Milchsäure: Syc

Lactuca virosa – Giftlattich (frische blühende Pflanze): Syc/tub

Lapis albus – Kalkfluorsilikat: Ca SiF6 . 2H2O: Syc/tub

Lappa arcticum – Klette (frische Wurzeln): Psor

Lathyrus sativus – Platterbse (reife Samen): Syph

Latrodectus haseltii: Syph/tub

Latrodectus mactans – Schwarze Witwe (ganzes Tier):  Syph/tub

Laurocerasus – Kirschlorbeer (Blätter): Syph/tub/Schock

Ledum palustre – Sumpfporst (getrocknete junge Sprossen): Syc

Lemna minor – Kleine Wasserlinse (linsenähnlicher Wasserkörper): Tub

Leprominium – Lepranosode (Mycobacterium leprae): ………….

Lilium tigrinum – Tigerlilie (frische, blühende Pflanze): Syph/syc

Linum catharticum – Purgier-Lein (ganze Pflanze): Syc

Linum usitatissimum – Echter Lein, Flachs (Leinsame): Syc

Lithium carbonicum – Lithiumcarbonat: Li2CO3: Syc

Lithium metallicum – Lithium: …………

Lobelia inflata – Indianischer Tabak oder aufgeblasene Lobelie (ganze, blühende Pflanze):  Tub

Luesinum – Syphilis-Nosode (Treponema pallidum, Stäbchenbakterien, Spirochäten): Syph/Schock

Luffa operculata – Esponjilla (Kürbisgewächs: getrocknete Früchte): Syc

Lupulus humulus – Hopfen (Fruchtzapfen): Syc

Lycopersicum esculentum – Tomate (frisches Kraut): Syc/tub

Lycopodium – Bärlappmoos (Sporen):  Arz/Syc

Lycopus virginicus – Amerikanischer Wolfsfuß (blühende Pflanze): Syph/tub

Ly simachia nummularia – Pfennigkraut:  ……………..

Lyssinum (Hydrophobinum) – Tollwutnosode (Speichel eines tollwütigen Hundes: Rabies Virus): Syph/Schock

Magnesium carbonicum – Magnesium carabonat: (Mg CO3)3 . Mg(OH)2 . 4H2O: Arz/Syc/tub/Schock

Magnesium metallicum – Magnesium: …………..

Magnesium muriaticum – Magnesiumchlorid: MgCl2 . 6 H2O: Syc/tub

Magnesium phosphoricum – Magnesiumhydrogenphosphat: MgHPO4 . 3H2O: Arz/Syph/tub

Magnetus polus arcticus  – Nordpol: Syph

Malandrium – Nosode aus der Pferdemauke (Rotz-Bakterien: Pseudomonas mallei): Arz/Carc

Malaria – Malarianosode (Malaria-Plasmodien: Protozoen): Syph

Mancinella – Manchinelbaum (Tinktur der Blätter, Rinde, Früchte): Syph

Mandragora officinarum – Alraune, Erdmännchen (frische Blätter): Syc/tub

Manganum aceticum – Manganacetat: Mn (CH3COOH)2 + 4H2O: Syph

Manganum metallicum – Mangan: Mn: Tub

Marble white – Weißer Marmor: Syc

Medorrhinum – potenzierter Gonokokkeneiter: Arz/Syc

Medusa (Aurelia aurita) – Ohrenqualle (ganzes Tier): Carc/tub

Melilotus officinalis – Steinklee (frische Blüten und Blätter): Syph

Melissa officinalis – Zitronenmelisse (frische Blätter kurz vor Blüte): Syph

Mentha piperita – Pfefferminze (frische ganze Pflanze): Syph/psor

Menyanthes trifoliata – Bitterklee (frische ganze Pflanze zu Beginn der Blüte): Syph

Mephitis putorius – Stinktier (Sekret der Stinkdrüsen): Tub

Mercurialis perennis – Waldbingelkraut (Wurzelstock): Syc

Mercurius corrosivus – Quecksilberchlorid, Sublimat (HgCl2):Syph 

Mercurius iodatus flavus – Gelbes Quecksilberjodid: Hg2 J2: Syph/tub

Mercurius iodatus ruber – Rotes Quecksilberjodid: Hg J2: Syph/tub

Mercurius solubilis – Quecksilber (Hg) + Quecksilberamidonitrat (NH2Hg2NO3) + Quecksilberoxid (HgO):  Syph/Schock

Mercurius sulfuricus – Quecksilbersulfat: HgSO4 . 2H2O: Syph/syc

Mezereum – Seidelbast (frische Zweigrinde vor Beginn der Blüte): Syph

Millefolium – Schafgarbe (Kraut zur Blütezeit): Syc/tub

Molybdenum metallicum – Molybdän: Mo: …………

Morbillinum – Masernnosode (Masernviren): Tub

Morgan bach – Bacillus morgan bach (sterilisierte Bakterienkultur): Syc

Morgan gaertner – Bacillus morgan gärtner (sterilisierte Bakterienkultur):  Syph/tub 

Morgan pure – Bacillus morgan pure (aus sterilisierter Bakterienkultur): ……………

Morphinum – Opiumalkaloid: Syph 

Moschus – Drüsensekret des männlichen Moschushirsches: Syph/p

Murex – Purpurschnecke (frischer Saft der Purpurdrüsen): Syc/tub

Muriaticum acidum – Salzsäure: HCl: Syph

Mygale lasiodora – Vogelspinne (ganzes Tier):  Syph/syc 

Myosotis arvensis – Vergissmeinnicht (frisch blühendes Kraut): Tub

Myrica cerifera – Wachsbaum (frische Wurzelrinde): Syc

Myristica sebifera – Brasilianische Ucubarinde (roter eingetrockneter Rindensaft): Tub

Naja tripudians – Kobra (Giftdrüsensekret): Arz/Syph/syc

Narcissus pseudonarcissus – Gelbe Narzisse (Zwiebel vor und nach Blüte): Tub

Natrium arsenicosum – Natriumarsenat: Na2HAsO4: Syph

Natrium carbonicum – Natriumcarbonat, Soda: Na2CO3 . 2 H2O: Syph

Natrium muriaticum – Kochsalz: NaCl: Arz/Syph/Schock

Natrium phosphoricum – Natriumphosphat: Arz/Tub

Natrium silicicum – Natriumsilikat: Carc/tub

Natrium sulfuricum – Natriumsulfat: Na2SO4: Arz/Syc

Neon – Neon: Ne: Syph/syc

Neptunium muriaticum – Neptun:  ………….

Niccolum – Nickel: Syph

Niobium – Niobium: Nb: …………..

Nitricum acidum – Salpetersäure: HNO3: Arz/Syc/Schock

Nitrogenium – Stickstoff: Syph

Nuphar luteum – Gelbe Teichrose (frischer Wurzelstock): Syph/syc

Nux moschata – Muskatnuss (getrocknete Samen): Psor/Schock

Nux vomica – Brechnussbaum (getrocknete Samen): Arz/Psor/Schock

Ocimum sanctum – Indischer Basilicum: Arz/Syc/tub

Oenanthe crocata – Rebendolde (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Tub

Oleander – Oleander (frische Blätter vor Beginn der Blüte): Syph/p

Oleum animale aethereum – Destillat aus Tierkadavern: Syc

Olibanum sacri – Weihrauch: Syc

Onosmodium virginianum – Falscher Steinsamen (ganze, frische Pflanze): Syph/p

Opium – Schlafmohn (getrockneter Milchsaft): Arz/Syc/Schock

Ornithogalum umbellatum – Doldiger Milchstern (Zwiebel des Liliengewächses): Carc

Osmium – Osmium: Os:  Syc

Oxalicum acidum – Oxalsäure: (COOH)2: Carc

Oxygenium – Sauerstoff: O2: Syph

Ozone – Ozon: O3: Carc

Paeonia officinalis – Pfingstrose(frische Wurzeln): Syph

Palladium – Palladium: Pa: Syph/tub

Paris quadrifolia – Einbeere (frische Pflanze zur Zeit der Fruchtreife): Syc

Parotidinum – Mumpsnosode (Impfstoffnosode; Mumps-Virus)  Tub

Passiflora incarnata – Passionsblume (Zierpflanze, frische Blätter und Triebe): A/Syph

Penicillinum – Benzylpenicillinum-Kalium: Arz/Syph

Pertussinum – Keuchhustennosode (Bordetella pertussis Bakterien): Tub/Schock

Petroleum – Steinöl (emenge von Kohlenwasserstoffen): Syph

Petroselinum stativum – Petersilie (zu Beginn der Blüte gepflückte Pflanze):  Syc

Phaseolus vulgaris – Stangenbohne (ganze Pflanze): Syc/tub

Phellandrium aquaticum – Wasserfenchel (reife Samen): Tub

Phosphoricum acidum – Phosphorsäure: H3PO4: Syph/Schock

Phosphorus – Phosphor: P:  Arz/Tub

Physostigma venenosum – Kalabarbohne (getrockneter Samen): Syph        

Phytolacca – Kermesbeere (frische Wurzel): Syph/syc

Picricum acidum – Pikrinsäure (Trinitrophenol): C6H2(OH) (NO2)3: A/Syph/psor/Schock

Pinus silvestris – Föhre (frische Zweigsprossen): Tub 

Piper methysticum – Rauschpfeffer (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Syc

Plantago major – Breitwegerich (frische Pflanze): Arz/Syc

Platinum – Platin: Pt: Syph

Plumbum – Blei: Pb: Syph

Plutonium nitricum – Plutoniumnitrat: (PuO2) (NO3)2: …………Carc./Schock

Pneumococcinum – Klebsiella pneumoniae (sterilisierte Bakterienkultur): Syc/syph

Podophyllum peltatum – Entenfuß (frische, nach Fruchtreife gesammelte Wurzeln): Syc/tub

Polio – Kinderlähmungsnosode (Poliomyelitis-Viren): Syph

Positronium – Positronen (positiv geladene Elektronen: Umwandlungsprodukt Proton – Neutron): ……

Primula veris – Schlüsselblume (frische blühende Pflanze): Syc

Proteus – Bazillus proteus Bach (sterilisierte Bakterienkultur proteus mirabilis): Syc

Prunus spinosa – Schlehdorn (frische gerade aufblühende Blüten): Syc/tub

Psilocybe caerulescens – mexikanische Psilocybe-Art (ganzer Pilz): Carc/syph

Psorinum – Krätzenosode: P

Ptelea trifoliata – Lederbaum (frische Blätter und junge Rinde): Syph/tub

Pulsatilla pratensis  – Küchenschelle (ganze frische Pflanze): Arz/Tub

Pyrogenium – Nosode aus in der Sonne verfaultem Rindfleisch (Fäulnisbakterien): Tub/syph

Quercus robur – Eiche (Destillat von Eicheln): Arz/Syc

Radium bromatum – Radiumbromid: RaBr2: Arz/C arc

Ranunculus bulbosus – Knollenhahnenfuß (frisches Kraut): A/Syc

Ranunculus sceleratus – Gifthahnenfuß (frisches Kraut): Syc/tub

Ratanhia – Krameria (peruanische Pflanze: Tinktur der Wurzel): ………

Rauwolfia serpentina – Indische Schlangenwurzel (getrocknete Wurzel):  Carc/tub

Rhenium – Rhenium: Re ……..

Rheum palmatum – Chinesischer Rhabarber (geschälter, getrockneter Wurzelstock): Syc

Rhodium metallicum – Rhodium: Rh: Syc

Rhododendron – Rotblättrige Alpenrose (getrocknete Blätter): Syc

Rhus toxicodendron – Gifteiche (frische Blätter): Arz/Syc

Rhus venenata – Giftesche (frische Rinde und Blätter): Tub

Rosa damascena – Rosa damaszena (frische Blüten): Tub

Rubeola – Rubeola Nosode (Impfstoffnosode; Röteln-Virus): ……..

Rubidium – Rubidium: Ru:……..

Rumex – Krauser Ampfer (frische Wurzel im Frühling):  Tub 

Ruta graveolens – Weinraute (frisches Kraut vor Beginn der Blüte): Arz/Carc

Ruthenium metallicum – Ruthenium: Ru: ……

Sabadilla – Mexikanisches Läusekraut (reife Samen): Syph

Sabal serrulata – Sägepalme (frische, reife Beeren): Syc/tub

Sabina – Sadebaum (frische Zweigspitzen mit Blättern): Syc

Saccharum officinalis – Industriezucker: Tub

Salicylicum acidum – Salicylsäure: C6H4(OH)COOH: C/syc

Salix fragilis – Bruchweide (Tinktur der frischen Rinde): Syc/Schock

Salvia officinalis – Salbei (frische Blätter): Tub

Sambucus nigra – Schwarzer Holunder (frische Blätter und Blüten):  Tub/psor

Sanguinaria canadensis – Kanadische Blutwurzel (getrocknete Wurzeln): Syc/tub

Sanicula aqua – Mineralquelle Sanicula Springs: Syc/tub

Sarsaparilla – Stechwinde (getrocknete Wurzel): Syph/syc

Scandium metallicum – Scandium: ………

Scarlatinum – Scharlachnosode (Streptokokkeninfektion): Syph

Scrophularia nodosa – Knotige Braunwurz (frische Pflanze): Tub

Secale – Mutterkorn (Schlauchpilz – Roggenschmarotzer): Syph/Schock

Sedum acre – Scharfer Mauerpfeffer (frisch blühende Pflanze): Syph/syc

Selenium – Selen: Se: Syph/psor

Sempervivum tectorum – Hauswurz (frischer Saft der Blätter): Carc

Senecio aureus – Goldenes Kreuzkraut (frische, blühende Pflanze): Syc

Senega – Senegawurzel: Klapperschlangenwurzel (getrocknete Wurzel): Syph/psor

Sepia – Tintenfisch (Getrockneter Inhalt des Tintenbeutels): Arz/Syc

Silicea – Kieselsäure, Bergkristall: SiO2 x H2O: Arz/Tub

Silicium metallicum – Silizium: Tub

Sinapis nigra – Schwarzer Senf (reife Samen): Tub

Solanum nigrum – Schwarzer Nachtschatten (ganze Pflanze zur Blütezeit): Syph

Solanum tuberosum – Kartoffel (Tinktur der grünen Beere): Syc

Solidago vigaurea – Goldrute (frische Blütenstaude): Syc

Spigelia anthelmia  – Wurmkraut (getrocknetes Kraut):   Syph

Spongia marina tosta  – Badeschwamm (gerösteter Meerschwamm): Tub

Squilla maritima – Meerzwiebel (frische, rote Zwiebel): Syph

Stannum – Zinn: Sn: Tub

Staphysagria – Stephanskraut (getrocknete reife Samen): Carc

Stellaria media – Vogelmiere (frische, blühende Pflanze): Syc

Sticta pulmonaria  – Lungenflechte (frische Flechte vom Zuckerahorn):  Syc/tub

Stramonium – Stechapfel (frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Tub/psor

Streptococcinum – nicht hämolysierende Streptokokken (sterilisierte Bakterienkultur): Syph/tub

Strontium carbonicum – Strontiumcarbonat: SrCO3: Tub/Schock

Strontium metallicum – Strontium: Sr: ………

Strophantus hispidus – Afrikanisches Hundsgiftgewächs  (reife Samen): Arz/Syc/tub

Strychninum purum – Strychnin (Alkaloid von Nux vomica): Arz/Syph/Schock

Succinic acidum – Bernsteinsäure (aus trocken destilliertem Bernstein): Tub

Sulfonamidum – Sulfanilamid: C6H8N2O2S:  Syph/tub

Sulfur – Schwefel: S: Arz/Psor/Schock

Sulfuricum acidum – Schwefelsäure: H2SO4: Arz/Carc/syph

Sulfur iodatum – Jodschwefel: S2J2: Arz/Syc

Sumbulus moschatus – Moschuswurzel (getrocknete Wurzel): Tub

Sycococcus bacillus – Bacillus sycococcus (Darmnosode): Syc

Symphytum – Beinwell (frische Wurzel vor Beginn der Blüte): Arz/Carc/tub /Schock

Syphilinum: siehe Luesinum

Syzygium jambolanum – Jambulbaum (Tinktur pulverisierter Samen): Syph/tub

Tabacum – Tabak (nicht fermentierte Blätter): A/C/syc/Schock

Tantalus metallicus – Tantal: ………

Taraxacum – Löwenzahn (ganze Pflanze kurz vor Blüte): Carc/syc

Tarentula – Tarantel:  Carc/syc/Schock

Taxus baccata – Eibe, Beereneibe (Tinktur frischer Sprösslinge): ……….

Tellurium – Tellur: Te: Arz/syc

Terebinthinae oleum – Terpentinöl aus harzreichen Kiefernarten: Syc

Teucrium – Katzengamander (frische, ganze Pflanze vor der Blüte):  Arz/Syph

Thallium – Thallium: Tl:  Syph

Thea chinensis – Teestrauch (getrocknete Zweigspitzen mit jungen Blättern und Blüten): Syc

Theridion curassavicum – Orangenspinne (ganzes Tier):  Tub

Thlaspi bursa pastoris – Hirtentäschelkraut (frisches, blühendes Kraut): Arz/Syc

Thuja occidentalis – Lebensbaum (frische, vor der Blüte gesammelte Zweige mit Blättern): Arz/Syc

Thyreoidinum – Getrocknete Schafschilddrüse: Tub

Tilia europaea – Sommerlinde (Lindenblüten): Syph/tub

Titanium – Titan: Ti: Syph/psor

Trillium pendulum – Amerikanische Waldlilie (frischer Wurzelstock mit Wurzeln): Tub

Triticum vulgare – Weizen: Syc/Schock

Tuberculinum bovinum – Nosode der Rindertuberkulose nach Kent:  Tub

Tuberculinum avis – Nosode der Hühnertuberkulose: Tub

Tuberculinum Koch – Tuberkulosenosode aus Bakterienkultur vom Menschen: Tub

Bacillinum Burnett – Tuberkulosenosode nach Burnett (Eiter mit Erregern): Syc

Tungstenium – Wolfram: Wo: Psor

Ulmus campestris – Feldulme (Extrakt der inneren Rindenseite): Syph/psor

Uranium metallicum – Uran: U: Syph 

Uranium nitricum – Uranylnitrat: (UO2)(NO3)3: Syph/syc

Uricum acidum – Harnsäure: Purinring mit 3 OH Gruppen: C5 NH N3(OH)3: Syc

Urtica urens – Brennnessel (frisches, blühendes Kraut): Syc

Ustilago maydis – Maisbrand (Pilzsporen):  Syph

Vaccinium – Pockennosode (Variola-Viren): Syc

Valeriana officinalis – Baldrian (getrocknete Wurzeln): Arz/Tub/Schock

Vanadium – Vanadium: V: Syph

Vanilla aromatica – Vanille: Syph/psor/Schock

Variolinum – Windpockennosode (Varicella-Virus): Syc

Veratrum album – Weiße Nieswurz (getrockneter Wurzelstock): Syc/Schock

Veratrum viride – Grüne Nieswurz (getrockneter Wurzelstock mit Wurzeln): Arz/Syph

Verbascum thapsiforme – Königskerze (frisches Kraut zu Beginn der Blüte): Syph

Vespa crabro – Hornisse (ganzes Tier): Tub

Viburnum opulus – Gewöhnlicher Schneeball (frische Rinde): Syc/tub

Vinca minor – Immergrün (frisch blühendes Kraut): Tub

Vincetoxicum officinale – Schwalbenwurz (frische Blätter vor der Blüte): ……….

Viola odorata – Märzveilchen (frische blühende Pflanze): Syph

Viola tricolor – Stiefmütterchen (frisches blühendes Kraut): Tub

Vipera berus – Kreuzotter (Giftdrüsensekret): Arz/Syph/tub

Viscum album – Leimmistel (frische Beeren und Blätter): Carc

Wyethia helenoides – Wyethia (frische Wurzel): Tub

X-Ray bzw. Rayon-X – Röntgenstrahlen: Arz/Carc/syph

Yttrium – Yttrium: Y: ………..

Zincum – Zink: Zn: A/Syph/psor

Zingiber officinale – Ingwer (getrockneter Wurzelstock: Arz/Syc

Zirkonium – Zirkonium: Zr ….